Die besten antizyklischen Aktien und Branchen
Autor: Thomas Breithaupt · Zuletzt aktualisiert: 01.05.25
Finanzen · 8 Min. Lesedauer
Antizyklische Aktien gehören einer Branche oder Nische an, deren Performance und finanzielle Leistung in der Regel entgegengesetzt zur aktuellen Entwicklung verläuft, also anti-korreliert ist.
Infolgedessen tendiert der Kurs der Aktie dazu, sich in eine Richtung zu bewegen, die dem allgemeinen Wirtschaftstrend entgegengesetzt ist, d.h. in Zeiten der Rezession kommt es zu Wertsteigerungen und in Zeiten der wirtschaftlichen Expansion zu Wertverlusten.
Die besten antizyklischen Aktien und Branchen 2025 – Das Wichtigste in Kürze:
Gesundheitswesen & Versicherungen:
UnitedHealth Group trotz kurzfristiger Rücksetzer stark im US-Gesundheitsmarkt, Allianz SE mit Rekordgewinn und attraktiver Dividendenrendite.
Basiskonsumgüter & Getränke:
Coca-Cola und PepsiCo überzeugen mit stabiler Nachfrage, regelmäßigen Dividendenerhöhungen (2025: +5 %) und soliden Cashflows.
Abfallwirtschaft & Umwelt:
Waste Management (USA) und Veolia Environnement (Europa) profitieren von kontinuierlichem Bedarf und gesetzlichen Auflagen – mit stabilem Umsatzwachstum.
Pharma & Hygiene:
Unternehmen wie Johnson & Johnson, Roche oder Essity bleiben durch ihre Alltagsrelevanz weitgehend konjunkturunabhängig.
Antizyklisch bezieht sich bei Aktien auf die Korrelation zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. Antizyklische Aktien steigen, wenn die weltweite Wirtschaft fällt, und fallen, wenn die Wirtschaft aufblüht.
Antizyklische Aktien verstehen
Durch die Globalisierung wird es immer schwieriger für ein Unternehmen, sich antizyklisch zu verhalten, da es ziemlich schwierig ist, ein Geschäftsmodell zu finden, das in einer Zeit gedeiht, in der die meisten Menschen kein Geld haben. Aktien von Personal- oder Outplacement-Agenturen würden beispielsweise als antizyklisch gelten, da diese Unternehmen entlassenen Arbeitnehmern gegen eine Gebühr bei der Arbeitssuche helfen.
Ein offensichtliches Beispiel, um die Art von antizyklischen Aktien zu verstehen. Diese Art von Unternehmen wäre in Zeiten der Rezession erfolgreicher, da es zu diesem Zeitpunkt mehr Arbeitslose gibt als in Zeiten der Expansion.
Nicht so viele Anleger denken an antizyklische Aktien, wenn sie über ihre Anlagemöglichkeiten nachdenken. In Zeiten, wo weniger Geld da ist, wollen die Wenigsten investieren. Es herrscht auch keine völlige Einigkeit darüber, welche Unternehmen und Branchen als antizyklisch eingestuft werden können.
Zu den Unternehmen, die in der Regel genannt werden, gehören jedoch Unternehmen, die mit Alkohol zu tun haben, Discounter, Fast-Food und Geschäfte um Reparatur von Autos oder Geräten.
Ist wenig Geld da, steigt der Konsum in den günstigeren Bereichen, wo sonst Geld gespart werden kann. Also wird auch lieber repariert, anstatt neu gekauft. Das Gesundheitswesen wird auch oft als antizyklischer Bereich genannt, ist aber eher ein nicht-zyklischer Bereich, da die Nachfrage eher konstant ist. Gleiches Argument gilt für Basiskonsumgüter-Unternehmen, also für die Grundversorgung.
Antizyklische Wirtschaftszweige können während wirtschaftlicher Aufschwünge (die jahrelang andauern können) stark leiden. Solche Unternehmen können sogar konkursgefährdet sein, wenn sie nicht über genügend Barmittel oder solide Bilanzen verfügen, um eine lange wirtschaftliche Expansion zu überstehen.
Anleger, die sich für Aktien in antizyklischen Branchen interessieren, stehen vor der mühsamen Aufgabe, den Markt zu timen, d.h. vorherzusagen, wo der Tiefpunkt des Konjunkturzyklus liegt, um zum optimalen Zeitpunkt zu verkaufen, und dann vorherzusagen, wo der Höhepunkt des Zyklus liegt, um zum optimalen Zeitpunkt zu kaufen.
Dies kann sich als schwierig erweisen, da einige antizyklische Aktien zu fallen beginnen, bevor ein Aufschwung tatsächlich eingesetzt hat. Empfehlungen für antizyklische Aktien lassen sich daher nur für die großen Unternehmen aussprechen, bei denen die Gefahr für Insolvenz geringer ist, dafür aber auch das antizyklische Verhalten weniger ausgeprägt.
Antizyklische Branchen
Antizyklische Unternehmen sind Unternehmen, die auch in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs oder der Rezession gute Ergebnisse erzielen. Diese Unternehmen bieten häufig Produkte oder Dienstleistungen an, die unabhängig oder vom allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld nachgefragt werden.
Die Wirtschaft lässt sich in drei Sektoren unterteilen:
- Zyklische Sektoren sind sehr empfindlich gegenüber Konjunkturspitzen und -tiefs.
- Empfindliche Sektoren korrelieren nur schwach mit Konjunkturzyklen.
- Defensive Sektoren sind unempfindlich gegenüber Konjunkturänderungen oder verhalten sich entgegen den Trends und beinhalten antizyklische Aktien.
In den drei Sektoren lassen sich die folgenden Geschäfts- und Industriezweige einordnen:
| Zyklische Sektoren | Empfindliche Sektoren | Defensive Sektoren |
|---|---|---|
| Grundstoffe | Telekommunikation | Grundnahrungsversorgung |
| Zyklischer Konsum - Luxus, Autos, Reisen etc. | Energie | Gesundheitswesen, Pharma |
| Finanzdienstleistungen | Industrie | Versorger, Entsorgung |
| Immobilien | Technologie | (Rück)Versicherung |
| Medien | Konsumgüter des täglichen Bedarfs |
Antizyklische Aktien finden sich hauptsächlich in den defensiven Sektoren. Einige Aktien aus dem empfindlichen Sektor können ebenfalls als antizyklische Aktien verwendet werden. Oftmals kann es auch Überscheidungen von dem empfindlichen und defensiven Sektor bei einer einzelnen Aktie geben.
In Deutschland ist die Deutsche Telekom AG sowohl ein Versorger als auch ein Anbieter für Telekommunikation. Ein Versorger tritt meistens auch als Energieproduzent auf und ist in weiteren Teilen als nur der Versorgung tätig.
Liste von antizyklischen Aktien 2025
Vor dem aktuellen wirtschaftlichen Hintergrund suchen Anleger, deren Portfolios bisher auf Wachstum ausgerichtet waren, aktiv nach antizyklischen Aktien, die sich entgegen dem wirtschaftlichen Abschwung entwickeln.
| Antizyklische Aktien | ISIN | Marktkap. in Mrd. EUR | Kurs in EUR |
|---|---|---|---|
|
UnitedHealth Group Incorporated |
US91324P1021 | 333,2 | 360,70 |
| Johnson & Johnson Corp. | US4781601046 | 333,5 | 136,92 |
| Philip Morris International Inc. | US7181721090 | 236,14 | 158,38 |
| Coca-Cola | US1912161007 | 276,43 | 63,85 |
| PepsiCo | US7134481081 | 307,05 | 119,30 |
| Procter & Gamble | US7427181091 | 337,45 | 142,78 |
| Walmart Inc. | US9311421039 | 214,86 | 25,80 |
| Allianz SE | DE0008404005 | 103,70 | 264,00 |
| Unilever PLC | GB00B10RZP78 | 140,04 | 55,84 |
| Veolia Environnement | FR0000124141 | 23,49 | 32,18 |
| Waste Management Inc. | US94106L1098 | 83,12 | 203,70 |
| Fresenius SE & Co. KGaA | DE0005785604 | 23,45 | 41,65 |
| Verizon Communications | US92343V1044 | 183,35 | 38,70 |
| Deutsche Telekom AG | DE0005557508 | 154,85 | 31,55 |
Top antizyklische Aktien
Wer in Aktien investieren möchte und dabei das Verhalten von Unternehmen gegenüber wirtschaftlichen Schwankungen berücksichtigt, sollte zwischen zyklischen und antizyklischen Aktien unterscheiden. Während zyklische Aktien in Boomphasen florieren, gelten antizyklische Aktien als widerstandsfähig gegenüber Konjunkturabschwüngen – sie entwickeln sich oft stabil oder sogar positiv, wenn andere Werte verlieren.
Antizyklische Aktien stammen meist aus Branchen wie dem Gesundheitswesen, dem Basiskonsum (z. B. Nahrungsmittel, Hygieneprodukte) oder dem Versorgungssektor. Diese Bereiche werden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weiter nachgefragt, was ihre Kurse vergleichsweise stabil hält.
Rendite mit Müll: Waste Management und Veolia Environnement
Waste Management Inc. (WM): Starkes Wachstum in Q1 2025
Waste Management Inc. (WM), der größte Anbieter von Abfallentsorgung und Recycling in Nordamerika, verzeichnete im ersten Quartal 2025 ein bemerkenswertes Wachstum:
- Umsatz: 6,018 Mrd. USD, ein Anstieg von 16,7 % gegenüber Q1 2024
- Nettogewinn: 637 Mio. USD
- Operatives Ergebnis (EBITDA): 1,67 Mrd. USD, mit einer Marge von 27,7 %
- Free Cashflow: 475 Mio. USD
Das Unternehmen profitierte von starken Margen im Sammel- und Entsorgungsgeschäft sowie von geringeren als erwarteten Betriebsausgaben. Die Integration der im Jahr 2024 übernommenen Stericycle trug mit 95 Mio. USD zum EBITDA bei. Zudem wurden 128 Mio. USD in nachhaltige Wachstumsprojekte investiert, darunter zwei automatisierte Recyclinganlagen.
Veolia Environnement (VIE): Solide Ergebnisse und optimistischer Ausblick
Veolia, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Wasser, Abfall und Energie mit Sitz in Frankreich, präsentierte starke Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024:
- Umsatz: 44,692 Mrd. EUR, ein organisches Wachstum von 5,0 %
- EBITDA: 6,788 Mrd. EUR, ein organisches Wachstum von 5,8 %
- Aktueller Nettogewinn (Konzernanteil): 1,530 Mrd. EUR, ein Anstieg von 14,6 %
- Dividende: Vorgeschlagenes Wachstum auf 1,40 EUR pro Aktie (+12 % gegenüber 2023)
Für Jahr 2025 erwartet Veolia ein weiteres Wachstum des aktuellen Nettogewinns um etwa 9 %, unterstützt durch Effizienzsteigerungen und Synergien, die auf insgesamt 530 Mio. EUR erhöht wurden. Das Unternehmen plant zudem ein Aktienrückkaufprogramm im Zeitraum 2025-2027, um die Auswirkungen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms auszugleichen.
Soft-Drinks: Coca-Cola und PepsiCo
Coca-Cola
Im Februar 2025 hat Coca-Cola seine 63. jährliche Dividendenerhöhung in Folge bekannt gegeben. Die vierteljährliche Dividende wurde von 48,5 US-Cent auf 51 US-Cent erhöht, was einer Steigerung von etwa 5,2 % entspricht. Dies ergibt eine jährliche Dividende von 2,04 US-Dollar pro Aktie.
- Die nächste Dividendenzahlung ist für den 1. Juli 2025 geplant, mit einem Ex-Dividenden-Datum am 16. Juni 2025 .
- Die aktuelle Dividendenrendite beträgt etwa 2,8 %.
Pepsi
Im Februar 2025 kündigte PepsiCo eine 5 %ige Erhöhung der jährlichen Dividende auf 5,69 US-Dollar pro Aktie an, beginnend mit der Zahlung im Juni 2025.
- Die letzte Dividendenzahlung betrug 1,355 US-Dollar pro Aktie und wurde am 31. März 2025 ausgezahlt.
- Trotz eines Rückgangs des Nettogewinns um 10,2 % auf 1,83 Mrd. US-Dollar im ersten Quartal 2025 plant PepsiCo, im Jahr 2025 insgesamt 8,6 Mrd. US-Dollar an die Aktionäre zurückzugeben, davon 7,6 Mrd. US-Dollar in Form von Dividenden.
- Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei etwa 4,2 %
Vergleich
Sowohl Coca-Cola als auch PepsiCo bleiben solide antizyklische Investments mit beeindruckenden Dividendenhistorien.
Coca-Cola überzeugt durch seine Stabilität und kontinuierliches Dividendenwachstum, während PepsiCo trotz aktueller Herausforderungen eine attraktive Dividendenrendite bietet. Anleger sollten jedoch die unterschiedlichen Unternehmensstrategien und Marktbedingungen berücksichtigen, insbesondere im Hinblick auf PepsiCos aktuelle Herausforderungen im nordamerikanischen Markt.
Börsenkorrekturen sind seit jeher Teil der Finanzwelt und treten in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf. Anstatt sich von Schwankungen verunsichern zu lassen, kann man sie auch als Chance nutzen, indem man antizyklisch investiert.
Versicherungen: UnitedHealth Group Inc. und Allianz SE
UnitedHealth Group Inc.
Die UnitedHealth Group, ein führendes diversifiziertes Gesundheitsunternehmen in den USA, verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen Umsatz von 109,6 Milliarden USD, was einem Anstieg von 9,8 Milliarden USD gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 7,20 USD, leicht unter den Analystenerwartungen von 7,25 USD.
Trotz des Umsatzwachstums hat das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2025 angepasst. Die neue Prognose für den bereinigten EPS liegt zwischen 26,00 und 26,50 USD, gegenüber der vorherigen Schätzung von 29,50 bis 30,00 USD. Diese Anpassung ist hauptsächlich auf eine unerwartet hohe Inanspruchnahme von Leistungen im Medicare-Advantage-Geschäft und Veränderungen im Profil der Optum Health-Mitglieder zurückzuführen, die sich negativ auf die Erstattungen auswirken.
Die Aktie von UnitedHealth reagierte empfindlich auf diese Entwicklungen und verzeichnete einen Rückgang von über 22 %, den größten Tagesverlust seit über 25 Jahren.
Allianz SE
Die Allianz SE, einer der größten Versicherungskonzerne Europas, meldete für das Geschäftsjahr 2024 einen Anstieg des den Aktionären zurechenbaren Nettogewinns um 16,3 % auf 9,9 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) stieg auf 25,42 Euro, verglichen mit 22,61 Euro im Vorjahr. Das Unternehmen erzielte einen Rekord-Betriebsgewinn von 16,0 Milliarden Euro.
Für das erste Quartal 2025 wird ein EPS von 6,74 Euro erwartet, was auf eine Fortsetzung des positiven Trends hindeutet. Analysten prognostizieren für das Gesamtjahr 2025 ein weiteres Wachstum des EPS auf 27,50 Euro.
Die Allianz bleibt somit eine stabile und verlässliche Dividendenaktie im DAX, mit einer attraktiven Dividendenrendite und solidem Wachstumspotenzial.
Vergleich
Sowohl UnitedHealth Group als auch Allianz SE gelten als antizyklische Aktien mit stabilen Geschäftsmodellen. Während UnitedHealth derzeit mit Herausforderungen im Medicare-Advantage-Geschäft konfrontiert ist, bleibt das Unternehmen langfristig gut positioniert.
Die Allianz überzeugt durch solide Ergebnisse und eine attraktive Dividendenpolitik, was sie zu einer verlässlichen Wahl für Anleger macht, die auf Stabilität und kontinuierliches Wachstum setzen.
Telekommunikation: Deutsche Telekom AG und Verizon Communications
Verizon Communications
Geschäftsentwicklung 2024
Verizon verzeichnete im vierten Quartal 2024 ein solides Wachstum:
- Breitbandkunden: Zuwachs um 408.000, insgesamt über 12,3 Millionen Breitbandanschlüsse, was einem Anstieg von 15 % im Jahresvergleich entspricht .
- Fixed Wireless Access (FWA): 373.000 neue Kunden im vierten Quartal, Basis von nahezu 4,6 Millionen FWA-Abonnenten
- Mobilfunk: 568.000 neue Postpaid-Kunden im vierten Quartal 2024
- Umsatz: Gesamtumsatz im vierten Quartal stieg um 1,6 % auf 35,7 Mrd. USD, wobei der drahtlose Serviceumsatz um 3,1 % auf 20 Mrd. USD zunahm.
Ausblick 2025
- Erwartetes Wachstum: Verizon prognostiziert für 2025 ein moderates Wachstum des bereinigten Gewinns je Aktie zwischen 0 % und 3 %
- Strategische Initiativen: Geplante Übernahme von Frontier Communications für 20 Mrd. USD, Abschluss voraussichtlich Mitte 2026 .
Deutsche Telekom AG
Geschäftsentwicklung 2024
- Mobilfunkkunden: Zuwachs um 729.000 Vertragskunden, insgesamt ca. 67 Millionen Kunden in Deutschland
- Breitbandanschlüsse: Anstieg auf 15,2 Millionen Retail-Anschlüsse
- Glasfaser: Im März 2025 wurden 178.000 neue Glasfaseranschlüsse realisiert, insgesamt sind nun 10,5 Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt
- Finanzen: Konzernumsatz stieg 2024 um 3,4 % auf 115,8 Mrd. EUR; bereinigtes EBITDA AL erhöhte sich um 6,2 % auf 43,0 Mrd. EUR
Ausblick 2025
- Finanzprognose: Erwartetes bereinigtes EBITDA AL von rund 44,9 Mrd. EUR; Free Cashflow AL soll auf etwa 19,9 Mrd. EUR steigen .
- Dividende: Geplante Rekorddividende von 0,90 EUR je Aktie .
- Aktienkursprognose: Durchschnittliches Kursziel liegt bei 41,67 EUR, was einem erwarteten Anstieg von etwa 10 % entspricht .
Fazit
Sowohl Verizon als auch die Deutsche Telekom zeigen stabile Entwicklungen in einem wettbewerbsintensiven Markt. Verizon setzt verstärkt auf Fixed Wireless Access und plant strategische Übernahmen, während die Deutsche Telekom ihren Fokus auf den Glasfaserausbau und die Steigerung der Profitabilität legt.
Beide Unternehmen bieten Anlegern interessante Perspektiven, wobei die Deutsche Telekom mit einer attraktiven Dividende und soliden Wachstumsaussichten punktet.
Risiken der Investition in antizyklische Aktien
Eine umfangreiche Investition in antizyklische Aktien birgt Risiken, die sich aus der Komplexität des Börsensystems ergeben. Wenn es beispielsweise den Anschein hat, dass der Markt auf eine große Rezession zusteuert, gibt es einige potenzielle Probleme, über die man nachdenken sollte, bevor man sein Vermögen sofort in antizyklische Aktien oder andere Wertpapiere umschichtet. Ein mögliches Problem ist, dass das Marktwachstum nicht immer proportional zum Aktienmarktwachstum ist.
Ein kleiner Marktaufschwung, insbesondere während einer Rezession, kann zu einem enormen Marktsprung führen. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass der gesamte Markt zwar fällt, aber bestimmte Bereiche einen Aufschwung erleben, was dazu führen kann, dass antizyklische Aktien eine unterdurchschnittliche Performance aufweisen.
Branchen, die in Rezessionen besser abschneiden, liefern wesentliche Güter wie Versorger, Gesundheitswesen, Basiskonsumgüter und Technologie. Ein börsengehandelter Fonds bietet Einzelpersonen die Möglichkeit, in einen sektorbezogenen Fonds mit Beständen zu investieren, die nachweislich Wirtschaftsabschwünge überstehen.
Für antizyklische Investitionen eignen sich Branchen-ETFs besonders gut. Es gibt einige weitere krisensichere Geldanlagen, die Sicherheit vor einer Krise bieten, wie Gold, Silber oder Anlagemünzen, aber ab einem bestimmten Portfoliowert, sollte man auch seine Aktien diversifizieren.
Thomas Breithaupt
Redakteur
Mit einer Leidenschaft für Technik- und Finanzthemen war der Schritt vom Physikstudium zum Wirtschaftsjournalismus vorprogrammiert. Das analytische Denkvermögen hilft, sachlich zu berichten und neben der Entwicklung von Software eine fundierte Berichterstattung zu erstellen. Zwischen den Recherchen hilft Sport dabei, einen klaren Kopf zu bewahren und hält fit für den Surfurlaub.