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Der Entnahmeplan – sorgenfrei in den Ruhestand

Autor: Tom Dietrich · Zuletzt aktualisiert: 20.03.23

WirtschaftFinanzenBörse/Aktien · 7 Min. Lesedauer

Der Entnahmeplan – sorgenfrei in den Ruhestand - Titelbild

Ein Entnahmeplan ist ein effektives Tool, um ihre Rente durch zuvor getätigte Investments aufzustocken. Doch wie funktioniert das?

Was ist ein Entnahmeplan?


Ein Entnahmeplan ist ein Finanzplan, der es einem Anteilseigner ermöglicht, in bestimmten Abständen Geld aus einem Investmentfonds oder einem anderen Anlagekonto abzuziehen. Häufig wird diese Art von Plan zur Finanzierung von Ausgaben während des Ruhestands verwendet. Er kann aber auch für andere Zwecke genutzt werden.

Die Funktionsweise eines Entnahmeplans

 

Ein "systematischer Entnahmeplan" ist eine andere Bezeichnung für eine Entnahmestrategie. Ein Investmentfonds oder ETF kann einen Entnahmeplan vereinbart haben, bei der der Anleger in gleichen Intervallen eine vorher festgelegte Geldsumme aus dem Fonds erhält. 
 
Der Begriff kann auch benutzt werden, um eine Strategie zu beschreiben, bei der ein Investor in regelmäßigen Abständen Geld aus einem Teil seines Portfolios entnimmt, z. B. ein Anleger, der jedes Jahr Aktienanteile verkauft, um sein Alterseinkommen aufzubessern. 
 
Entnahmepläne werden häufig verwendet, um einen zuverlässigen Einkommensstrom für eine Person zu schaffen. Jedes Kind würde im Rahmen dieser Strategie, die in Form eines Trusts oder einer Familiengesellschaft umgesetzt werden könnte, monatlich oder vierteljährlich eine Zahlung aus dem Investmentfonds erhalten.

Vorteile eines Entnahmeplan
Vorteile eines Entnahmeplan

Die Vorteile eines Entnahmeplans 

 

Indem der Anleger sein verbleibendes Geld so lange wie möglich in dem Investmentfonds investiert lässt, kann er an künftigem Wachstum teilhaben und erhält gleichzeitig einen Einkommensstrom während seiner Rente

 

Kontoinhaber können von durchschnittlichen Rückgabewerten profitieren, die häufig über den normalen Verkaufspreisen liegen, wenn sie wiederkehrende Entnahmen vornehmen. Auf diese Weise können sie höhere Anteilspreise erzielen, als wenn sie alles auf einmal abheben würden.

 

Diese Art von Plan bietet auch steuerliche Vorteile. Langfristige Gewinne werden zu einem niedrigeren Satz besteuert, weil Entnahmen aus dem

Kapital getätigt werden. Um von dieser besseren steuerlichen Behandlung bei einem Auszahlplan zu profitieren, nutzen viele Menschen diese Pläne als Teil ihrer Steuerplanungsstrategien.

 

Solange die Wertentwicklung der Anlage höher ist als die Entnahmerate, wird das Geld des Anlegers weiterwachsen. Es liegt also ein Entnahmeplan ohne Kapitalverzehr vor. Die meisten Anleger ziehen es vor, ihre Ausgaben zu planen, nachdem sie die Ansparphase abgeschlossen haben, damit ihr Geld lange reicht. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden, z. B. durch die Verwaltung eines Portfolios und den regelmäßigen Verkauf von Vermögenswerten, durch Investitionen in Wertpapiere, die Erträge erwirtschaften oder durch den Kauf einer Rentenversicherung.

2 Arten von Entnahmeplänen
2 Arten von Entnahmeplänen

Die Nachteile eines Entnahmeplans 

 

Ein systematischer Entnahmeplan hat den Nachteil, dass mehr Wertpapiere liquidiert werden müssen, um Ihren Entnahmebedarf zu decken, wenn die Werte Ihrer Anlagen sinken
 
Dies kann bei einer Marktkorrektur oder Rezession den gegenteiligen Effekt einer Dollar-Cost-Averaging-Strategie haben und Ihre interne Gesamtrendite im Vergleich zu anderen Entnahmestrategien verringern.

Entnahmeplan Rechner

 

Wer sich durch einen Entnahmeplan Rechner seinen eigenen Auszahlungsplan erstellen will, kann dies auf der Website von Finanzfluss machen. Hierbei kann man entweder den Entnahmebetrag, Entnahmezeitraum oder das benötigte Anlagevermögen berechnen. 
 
Den Entnahmebetrag zu berechnen, ermöglicht es Ihnen z. B. anhand ihres bereits vorhandenen Anlagevermögens und der zu erwarteten Rendite möglichen Betrag, den Sie in einem festgelegten Zeitraum entnehmen können, zu kalkulieren. Bei dem Entnahmezeitraum können Sie die Zeitspanne berechnen, bis ihr Kapital vollständig aufgebraucht ist. Bei dem Anlagevermögen errechnet man umgekehrt das benötigte Vermögen, um einen festen Betrag für einen fixen Zeitraum entnehmen zu können.
 
All diese Werte ermöglichen eine bessere Planung für ihren Entnahmeplan.

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Tom Dietrich

Tom Dietrich

Redakteur

Bachelor-Student im Fach Medien und Kommunikation mit besonderer Begeisterung für Finanzthemen. Börseninvestor seit dem 18. Lebensjahr.

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