Inhaltsverzeichnis

Unternehmenskommunikation meets KI: Die digitale Revolution der PR-Branche

Autor: Thomas Feldhaus · Zuletzt aktualisiert: 11.05.25

Unternehmenskommunikation meets KI: Die digitale Revolution der PR-Branche  - Titelbild

Als ChatGPT Anfang 2023 die Kommunikationsbranche erreichte, markierte dies den Beginn einer tiefgreifenden Transformation. Was zunächst wie ein technologisches Experiment wirkte, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem unverzichtbaren Werkzeug in PR-Abteilungen und Kommunikationsagenturen entwickelt. Die neuesten Branchenumfragen zeigen ein eindeutiges Bild: Mehr als drei Viertel der PR-Fachleute betrachten KI mittlerweile überwiegend als Chance für ihre tägliche Arbeit. Doch während die Technologie in einigen Bereichen bereits fest im Arbeitsalltag verankert ist, bleiben andere Tätigkeitsfelder noch weitgehend unberührt. 

 

Unternehmenskommunikation meets KI in Kürze: 

 

  • Hohe Akzeptanz und selektiver Einsatz: Eine überwältigende Mehrheit der PR-Profis (83%) nutzt bereits KI und sieht sie überwiegend als Chance (>75%), insbesondere für Aufgaben wie Textgenerierung und Übersetzungen. Gleichzeitig besteht deutliche Zurückhaltung beim Einsatz in sensiblen Bereichen wie Krisen- und Reputationsmanagement, was auf eine gezielte und noch nicht allumfassende Integration hindeutet.

 

  • Effizienzgewinn versus Risikobewusstsein: Die größten Hoffnungen liegen in der Effizienzsteigerung durch Automatisierung von Routineaufgaben und der Unterstützung kreativer Prozesse. Dem gegenüber stehen erhebliche Bedenken hinsichtlich der Überprüfbarkeit von KI-generierten Informationen, dem potenziellen Verlust kritischer menschlicher Fähigkeiten, ungeklärten Rechtsfragen (z.B. Urheberrecht) und dem Erhalt von Authentizität.

 

  • KI als "Co-Creator" unter menschlicher Regie und ethischen Leitplanken: Die Zukunft der KI in der PR wird als Partnerschaft gesehen, in der KI als unterstützender "Co-Creator" agiert, während strategische Entscheidungen, ethische Verantwortung und tiefgreifende Kreativität beim Menschen verbleiben. Richtlinien wie die des DRPR betonen Transparenz und es gibt einen erkennbaren Wunsch nach vertrauenswürdigen, idealerweise europäischen KI-Lösungen.
Was ist der Unterschied zwischen starker und schwacher KI?

Schwache KI (Narrow AI) ist auf klar definierte Aufgaben spezialisiert, etwa Sprachassistenten oder Bilderkennung, agiert aber stets innerhalb eines engen Rahmens und benötigt menschliche Anleitung. Starke KI (Weak AI) hingegen ist ein theoretisches Konzept für eine menschenähnliche Intelligenz, die flexibel, kreativ und selbstständig denken und lernen kann – bislang existiert sie jedoch nicht.

KI in der PR: Die Zahlen sprechen für sich

 

Die Statistiken zeichnen ein klares Bild des Wandels: Während im Vorjahr erst 59 Prozent der Kommunikationsprofis KI-Tools in ihrer täglichen Arbeit einsetzten, ist dieser Anteil mittlerweile auf beeindruckende 83 Prozent gestiegen – ein Zuwachs von 29 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Der aktuelle PR-Trendmonitor, für den 327 Kommunikationsexperten aus Unternehmen, Organisationen und PR-Agenturen in Deutschland und der Schweiz befragt wurden, belegt eindrucksvoll: Die KI-Revolution in der Kommunikationsbranche ist nicht mehr aufzuhalten.

 

"Bis 2030 wird eine massive Automatisierungswelle erwartet, bei der Kommunikatoren immer mehr Routineaufgaben an Software-Agenten delegieren werden", prognostizieren Branchenexperten. Diese Entwicklung betrifft nahezu alle Bereiche der modernen Unternehmenskommunikation:

 

  • Automatisierte Contenterstellung: Von Pressemitteilungen über Social-Media-Posts bis hin zu Newsletter-Artikeln
  • Hyper-Personalisierung: Maßgeschneiderte Kommunikation für unterschiedliche Zielgruppen basierend auf Datenanalysen
  • Echtzeit-Monitoring: Kontinuierliche Überwachung von Social Media, Nachrichtenportalen und anderen Online-Quellen
  • Datengetriebene Insights: Tiefgehende Analysen für strategische Kommunikationsentscheidungen
  • Effizienteres Feedbackmanagement: Automatisierte Umfragen und Echtzeit-Auswertungen

Effizienzgewinn als Haupttreiber der KI-Implementierung

 

Was motiviert Kommunikationsabteilungen, verstärkt auf KI-Technologien zu setzen? Für zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) liegt der Hauptvorteil in der Automatisierung von Routineaufgaben und dem dadurch gewonnenen Zeitgewinn für anspruchsvollere, strategische Tätigkeiten. "Die Zeiten, in denen Kommunikationsabteilungen ausschließlich auf manuelle Prozesse und Bauchgefühl angewiesen waren, neigen sich dem Ende zu", bestätigt auch der PR-Trendmonitor.

 

Besonders populär ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Sprachübersetzung – hier nutzen bereits 43 Prozent der PR-Fachleute die Technologie intensiv. Auch bei der Erstellung und Bearbeitung von Texten (33 Prozent) sowie bei der Themen- und Trendfindung (16 Prozent) hat sich KI als wertvoller Helfer etabliert.

Die beliebtesten KI-Tools in der PR-Praxis

 

In den Kommunikationsabteilungen haben sich mittlerweile verschiedene KI-Anwendungen als Standardwerkzeuge durchgesetzt:

 

  • ChatGPT: Der Textgenerator unterstützt bei der Erstellung von Pressemitteilungen, Mailing-Texten oder Social-Media-Beiträgen und dient zunehmend als kreativer Sparringspartner beim Brainstorming. https://chatgpt.com/

 

  • Canva mit KI-Funktionen: Erleichtert Kommunikationsexperten die Erstellung visueller Inhalte wie Social-Media-Grafiken, Präsentationen oder Infografiken. https://www.canva.com/

 

  • DeepL Write: Der KI-basierte Schreibassistent optimiert Texte hinsichtlich Grammatik, Stil und Lesbarkeit – besonders wertvoll für Pressemitteilungen oder Blogbeiträge. https://www.deepl.com/de/write

 

  • Veed.io: Das webbasierte Videobearbeitungstool unterstützt dabei, Videos zu untertiteln, zu transkribieren oder Hintergrundgeräusche zu entfernen. https://www.veed.io/

Krisenmanagement bleibt Menschensache: Die Grenzen der KI-Nutzung

 

Trotz der wachsenden Begeisterung für KI-Anwendungen zeigen sich deutliche Grenzen bei sensiblen Kommunikationsaufgaben. Wenn es kritisch wird, vertrauen PR-Profis nach wie vor auf menschliches Urteilsvermögen und zwischenmenschliche Kompetenz: Knapp drei Viertel (73 Prozent) der Befragten geben an, KI im Bereich der Krisenprävention und des Krisenmanagements überhaupt nicht einzusetzen.

 

Auch in anderen sensiblen Bereichen bleibt die Technologie größtenteils außen vor:

 

  • Reputationsmanagement: 68 Prozent verzichten hier auf KI-Unterstützung
  • Influencer-Marketing/Relations: 66 Prozent setzen weiterhin auf rein menschliche Expertise


"Immer dann, wenn es um Kreativität, Strategie und vor allem um ethisches Urteilsvermögen geht, sind Kommunikationsexpertinnen und -experten gefragt", heißt es im PR-Trendmonitor. Künstliche Intelligenz kann unterstützen und effizienter machen, aber nicht die authentische, einfühlsame und strategisch durchdachte Kommunikation ersetzen – besonders nicht in kritischen Situationen, die Fingerspitzengefühl erfordern.

Nicht immer ist KI die erste Wahl. Insbesondere beim Krisen- und Reputationsmanagement vertrauen PR-Profis eher ihrem eigenen Urteilsvermögen.
Nicht immer ist KI die erste Wahl. Insbesondere beim Krisen- und Reputationsmanagement vertrauen PR-Profis eher ihrem eigenen Urteilsvermögen.

Transparenz als ethischer Kompass im KI-Zeitalter

 

Damit der Einsatz von KI in der Unternehmenskommunikation verantwortungsvoll und vertrauensbildend erfolgt, hat der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) im September 2023 eine spezielle KI-Richtlinie veröffentlicht. Im Zentrum steht dabei das Transparenzgebot:

 

  • Klare Kennzeichnung: KI-generierte Inhalte müssen als solche erkennbar sein, besonders wenn sie ungeprüft veröffentlicht werden oder bei Bildern der Eindruck entstehen könnte, es handle sich um reale Abbildungen.
  • Wahrhaftigkeit: Die Einhaltung ethischer Standards bleibt in der Verantwortung menschlicher Kommunikatoren.
  • Pflichten der Anbieter: Entwickler von KI-Tools werden angehalten, die Funktionsweise ihrer Systeme transparent zu machen.
  • Kontinuierliche Anpassung: Um mit den rasanten technologischen Entwicklungen Schritt halten zu können, wird die Richtlinie regelmäßig überprüft und aktualisiert.


Diese ethischen Leitplanken spiegeln die Erkenntnis wider, dass Vertrauen das höchste Gut in der Kommunikationsarbeit bleibt – auch und gerade im KI-Zeitalter.

Zwischen Technologieoptimismus und kritischer Reflexion: Die Chancen der KI-Integration

 

Der bewusste Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet Kommunikationsabteilungen zahlreiche Vorteile, die weit über bloße Arbeitserleichterung hinausgehen:

 

Strategische Effizienzgewinne

KI übernimmt zunehmend zeitintensive Routineaufgaben wie das Verfassen von Standardtexten, die Datenanalyse oder die Erstellung von Berichten. Die dadurch freigesetzten zeitlichen und personellen Ressourcen können für strategische und kreative Tätigkeiten genutzt werden, die einen echten Mehrwert schaffen.

 

Datenbasierte Personalisierung

Durch präzise Analyse von Zielgruppendaten ermöglicht KI eine deutlich individuellere Ansprache verschiedener Stakeholder. Dies steigert nachweislich die Relevanz und Wirksamkeit von Kommunikationsbotschaften – sowohl in der externen als auch in der internen Kommunikation.

 

Permanente Verfügbarkeit

KI-gestützte Chatbots und virtuelle Assistenten garantieren eine 24/7-Erreichbarkeit für Kundenanfragen und Feedback. Unternehmen können dadurch schneller reagieren und Kundenbedürfnisse rund um die Uhr bedienen.

 

Erweiterte Analysefähigkeiten

Sentiment-Analysen und Trenderkennungen aus enormen Datenmengen liefern wertvolle Einsichten für strategische Kommunikationsentscheidungen. Besonders in der Früherkennung potenzieller Krisen zeigt sich hier ein bedeutendes Potenzial.

Die Schattenseiten: Risiken der KI-gestützten Kommunikation

 

Trotz aller Begeisterung bleiben berechtigte Bedenken beim Einsatz von KI in der Unternehmenskommunikation:

 

Verifikationsproblem

Die Hälfte der befragten PR-Profis (51 Prozent) sieht ein grundlegendes Problem in der mangelnden Überprüfbarkeit und Kontrolle der von KI gelieferten Informationen. Die sogenannten "Halluzinationen" – überzeugende, aber faktisch falsche Aussagen – stellen eine ernstzunehmende Herausforderung dar.

 

Verlust kritischer Kompetenzen

35 Prozent befürchten einen schleichenden Verlust menschlicher Fähigkeiten, besonders des kritischen Hinterfragens, wenn KI-generierte Ergebnisse allzu leichtfertig übernommen werden. Die technologische Abhängigkeit könnte langfristig die Problemlösungskompetenz der Kommunikatoren beeinträchtigen.

 

Rechtliche Grauzonen

Unklarheiten über rechtliche Rahmenbedingungen und urheberrechtliche Fragen bereiten 34 Prozent der Befragten Kopfzerbrechen. Die rechtliche Situation bei KI-generierten Inhalten ist nach wie vor unübersichtlich.

 

Datenschutzbedenken

27 Prozent der PR-Fachleute sorgen sich um Datenschutz und Sicherheit beim Einsatz von KI-Systemen, die auf personenbezogene Daten zugreifen. Die Gefahr des Datenmissbrauchs bleibt ein relevantes Risiko.

 

Authentizitätsverlust

Die zentrale Herausforderung liegt im Erhalt von Glaubwürdigkeit und authentischer Kommunikation. "Wenn Stakeholder den Eindruck gewinnen, primär mit Maschinen statt mit Menschen zu interagieren, oder wenn KI-generierte Inhalte als unauthentisch empfunden werden, kann dies das Vertrauen nachhaltig beschädigen", warnen Experten.

Die neue Rolle des PR-Profis: Vom Content-Creator zum KI-Dirigenten

 

Die fortschreitende Integration von KI-Technologien verändert das Berufsbild in der Kommunikationsbranche grundlegend. Experten sind sich einig: Statt primär Inhalte zu erstellen, werden PR-Fachleute zunehmend zu:

 

  • Strategischen Beratern, die den sinnvollen Einsatz von KI-Tools in der Gesamtkommunikation steuer
  • Dateninterpreten, die aus KI-generierten Analysen die richtigen Schlüsse ziehen
  • Ethischen Wächtern, die moralische Leitplanken für den KI-Einsatz definieren
  • KI-Dirigenten, die verschiedene Tools orchestrieren und deren Outputs kritisch bewerten

"KI ist ein Co-Creator. Nicht mehr, aber auch nicht weniger", formulierte es Kommunikationsexpertin Beatrix Ta treffend in ihren "Kommunikationstrends 2025". Die Technologie kann und soll unterstützen und ergänzen, aber die menschliche Komponente bleibt unverzichtbar – besonders wenn es um Empathie, kritisches Denken, kreative Lösungsfindung und die Fähigkeit zum echten Dialog geht.

Made in Europe: Der Vertrauensfaktor bei KI-Anwendungen

 

Ein bemerkenswerter Aspekt der Umfrageergebnisse betrifft die Herkunft der eingesetzten KI-Systeme: 60 Prozent der befragten Kommunikationsprofis legen großen Wert darauf, dass die von ihnen genutzten KI-Anwendungen in Europa entwickelt wurden. Nur neun Prozent geben an, dass ihnen die Herkunft ihrer digitalen Helfer gleichgültig ist.

 

Diese Präferenz für europäische KI-Lösungen könnte mehrere Gründe haben:

 

  • Höheres Vertrauen in europäische Datenschutzstandards
  • Bessere Übereinstimmung mit regionalen rechtlichen Anforderungen
  • Kulturelle Nähe der Entwickler zu europäischen Kommunikationsgewohnheiten

 

Für europäische KI-Entwickler liegt hierin ein signifikanter Wettbewerbsvorteil, den es zu nutzen gilt.

So gelingt der strategische KI-Einsatz in der Kommunikation

 

Für Unternehmen, die den Einsatz von KI in ihrer Kommunikationsarbeit ausbauen möchten, lassen sich aus den Erfahrungen der Vorreiter einige zentrale Erfolgsrezepte ableiten:

 

Hybride Strategie entwickeln

Definieren Sie klar, welche Aufgaben künftig von KI übernommen werden sollen und wo weiterhin menschliche Expertise unersetzlich bleibt. Eine durchdachte Hybrid-Strategie verbindet die Stärken beider Welten.

 

In Weiterbildung investieren

Fördern Sie gezielt die KI-Kompetenz Ihrer Kommunikationsteams – vom grundlegenden Verständnis der Technologie bis hin zu fortgeschrittenen Prompt-Engineering-Fähigkeiten.

 

Ethische Leitlinien etablieren

Entwickeln Sie klare interne Richtlinien für den verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Kommunikation, die mit den Unternehmenswerten und rechtlichen Anforderungen übereinstimmen.

 

Menschliche Letztprüfung sicherstellen

Etablieren Sie verbindliche Review-Prozesse für alle KI-generierten Inhalte vor deren Veröffentlichung, um Fehler zu vermeiden und die Qualität zu sichern.

 

Transparenz nach außen praktizieren

Kommunizieren Sie offen gegenüber Ihren Stakeholdern, wo und wie Sie KI in Ihrer Kommunikation einsetzen – dies schafft Vertrauen in einer zunehmend digitalisierten Welt.

Fazit: Die Zukunft liegt in der intelligenten Symbiose

 

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Unternehmenskommunikation markiert einen historischen Wendepunkt für die Branche. Die Technologie bietet immense Chancen, effizienter, zielgerichteter und datengestützter zu arbeiten – von personalisierten Mitarbeiterinformationen bis hin zu präzisen externen Kampagnen.

 

Gleichzeitig stehen Kommunikationsverantwortliche vor der Herausforderung, die Balance zwischen technologischer Innovation und menschlicher Authentizität zu wahren. Der langfristige Erfolg wird davon abhängen, ob es Unternehmen gelingt, eine produktive Symbiose zwischen KI-Systemen und menschlichen Kommunikatoren zu etablieren.

 

Die KI-Revolution in der PR-Branche hat gerade erst begonnen, doch bereits jetzt zeichnet sich ab: Die Zukunft der strategischen Kommunikation liegt nicht in der vollständigen Automatisierung, sondern in der intelligenten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Wer dieses Zusammenspiel meistert, wird in der zunehmend komplexen Kommunikationslandschaft der kommenden Jahre entscheidende Wettbewerbsvorteile genießen.


Thomas Feldhaus

Thomas Feldhaus

Chefredakteur | Wirtschaftsjournalist

Thomas Feldhaus macht sichtbar, was Wirtschaft antreibt – und was sie verändert. Journalismus trifft Content: präzise, relevant, auf den Punkt.

GENIESSEN SIE EXKLUSIVE VORTEILE

SQUAREVEST Newsletter Finanzen und Immobilien

  • regelmäßige Infos zu Finanz- und Immobilienthemen
  • Informationen zu neuen Anlagen auf der Informationsplattform
  • Informationen zu neuen Unternehmen
  • und vieles mehr
NEWSLETTER ANMELDEN