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Goldpreis Prognose 2030 - Warum Sie jetzt Gold kaufen sollten

Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 02.04.23

WirtschaftFinanzenEdelmetalleBörse/Aktien · 12 Min. Lesedauer

Goldpreis Prognose 2030 - Warum Sie jetzt Gold kaufen sollten - Titelbild

Kaufen Sie heute noch Gold! Unsere Goldpreis Prognose 2030

 

Es sind unruhige Zeiten, Investoren und Anleger haben (berechtigte) Zweifel, ob ihr Kapital bei Banken wirklich noch gut aufgehoben ist. 

 

Die Finanzwelt befindet sich im Ausnahmezustand, eine handfeste Krise beherscht die, die Anleger sind verunsichert. Und gerade in diesen unsicheren Zeiten stellen sich Anleger die Frage, was es für eine Alternative zu Aktien, Fonds und sonstigen traditionellen Anlageprodukten gibt. Da bleibt nicht viel Auswahl. Die meisten erfahrenen Anleger investieren bei steigender Inflation in Sachwerte, bevorzugt in Edelmetalle, wie Gold.

 

Gold ist die feste Größe in der Krise! Der Goldpreis hätte 2022 zu Beginn des Ukraine-Konfliktes naturgemäß steigen müssen. Aber trotz steigender Inflation im Jahr 2022 bewegte sich der Goldpreis lange Zeit nicht nach oben. Erst der Absturz von SVB und Credit Suisse war die Initialzündung für einen langsam steigenden Goldkurs 2023.

 

Anleger, die ihr Kapital in Gold investieren wollen, informieren sich meist sehr genau, wie die Goldpreis Entwicklung in den nächsten Jahren aussieht, bevor sie investieren. Eine verlässliche Goldpreis Prognose für 2030 finden interessierte Anleger in zahlreichen Blogs. Doch wie verlässlich sind diese Aussagen? Die Goldpreisentwicklung für 5 oder 10 Jahre seriös zu prognostizieren, ist nur bedingt möglich.

 

Eine Vorhersage des Goldpreises auf Grundlage der letzten 50 Jahre wäre nicht ganz aus der Luft gegriffen. Eine Schätzung des künftigen Goldpreises auf  Grundlage der historischen Zahlen könnte die künftige Entwicklung annähernd vorhersagen.  Für eine finanz-mathematische Berechnung des Goldpreises für die kommenden Jahre fehlt jedoch belastbares Zahlenmaterial.

 

Erinnern Sie sich an das Jahr 2020, als die Coronakrise ausbrach. Alle bis dahin geltenden Prognosen und Erwartungen an den Goldpreis waren über Nacht null und nichtig. Die Inflation nahm ihren Lauf und somit auch die Entwicklung des Goldpreises.

 

Im folgenden Beitrag möchten wir herauszufinden welche Faktoren den Goldpreis beeinflussen. Und wir wollen einen Blick in die Glaskugel werfen, welche möglichen Entwicklungen des Goldpreises möglich sind.

 

Unsere Goldpreis Prognose 2030

Welche Faktoren beeinflussen den Goldpreis?

 

Gold war schon immer eine Krisenwährung. Wenn es Schwankungen auf dem Währungsmarkt gab, dann stieg die Nachfrage nach Gold. Anleger betrachten in unsicheren Zeiten spekulative Geldanlagen in Aktien u.ä. als zu riskant und stiegen auf wertstabiles Gold aus. Steigen die Zinsen, wenden sich Investoren wieder vom Gold ab und bevorzugen attraktivere Anlagen in Wertpapiere, wie z.B. Aktien, die eine Rendite erwirtschaften. 

 

Wenn der US-Dollar stark ist, steigt der Goldpreis auf dem Weltmarkt. Gold wird in US-Dollar gehandelt. Der US-Dollar zählt, genau wie Gold, auch als Krisenwährung. 2022 stieg der Dollar zeitweise deutlich an. Somit wurde es für Anleger aus Nicht-US-Währungsräumen teurer, Gold zu kaufen. Ein starker US Dollar belastet den Goldpreis außerhalb des US-Währungsraums. Finanzexperten erwarten unter günstigen Umständen, dass der Goldpreis bis 2030 auf ca.7.000 US-$ steigen wird. Die Zentralbanken glauben und hoffen, dass der Zinserhöhungskurs nur von kurzer Dauer ist. Analysten erwarten kurz- bis mittelfristig wieder deutliche Zinssenkungen und damit auch wieder größere Nachfrage nach Gold.

 

Welche Ursachen haben die Kursbewegungen des Goldpreises? Ist eine Goldpreis Prognose 2030 möglich? Der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt, genau wie bei Aktien. Gibt es am Markt mehr Käufer als Verkäufer, dann steigt der Preis an. Ist der Markt verkäuferlastig, also wollen viele Anleger Gold verkaufen, dann sinkt der Preis. Anleger nutzen Gold besonders in wirtschaftlich bewegten Zeiten, um ihr Kapital zu sichern und der Inflation entgegenzusteuern. Anders als z.B. bei Aktien erwirtschaftet Gold keine Dividende oder Zinsen. Gold ist in Anlegerkreisen als Wertspeicher bekannt. 

 

Einige äußere Faktoren können den Goldpreis beeinflussen:

 

  • Aktienmärkte
  • Entwicklung der Weltwirtschaft
  • Leitzinsen der Zentralbanken
  • Inflationsrate
  • Stand des US-Dollars
  • Realzinsen
  • Angebot und Nachfrage
Was beeinflusst den Goldpreis?
Was beeinflusst den Goldpreis?
Wo wird der Goldpreis gemacht?

Der wichtigste Handelsplatz für Gold und Silber außerhalb der Börse ist die London Bullion Market Association (LBMA). Hier wird seit 1919 der internationale Handelspreis (in US-$) für eine Feinunze Gold festgelegt. Der Goldpreis wird auf der Basis realer Transaktionen ermittelt.

Aktienmärkte und die globale Wirtschaft

 

Gold gilt als die sicherste Investition in Krisenzeiten. Mit Gold werden Werte abgesichert und vor der Inflation geschützt.

In wirtschaftlich stabilen Zeiten investieren Anleger gern in Aktien, Anleihen und in andere Finanzprodukte, um schnelle Gewinne und hohe Renditen zu erzielen. Gold ist in solchen Zeiten für Anleger nicht interessant, Nachfrage und Goldpreis stagnieren oder gehen sogar zurück. 

 

Signalisieren die Aktienmärkte einen Abschwung, investieren Anleger lieber in Edelmetalle, vorzugsweise in Gold. Investitionen werden aus risikoreichen Aktienanlagen abgezogen und kurzfristig in Gold oder andere Edelmetalle angelegt. In Zeiten der Inflation gibt es eine erhöhte Nachfrage nach Gold, Silber und anderen Edelmetallen.  Diese Nachfrage führt zu einem steigenden Goldpreis.

 

Krisen oder sonstige geopolitische Ereignisse, wie die derzeit steigende Inflation, waren in der Vergangenheit die Ursache eines steigenden Goldpreises. Meist zu Beginn von geopolitischen  Unsicherheiten reagierte der Goldpreis nach oben. Der Ukrainekrieg und seine Folgen für die globale Wirtschaft sorgten zuletzt für einen steigenden Goldpreis.


Streng genommen haben geopolitische Ereignisse nur einen indirekten Einfluss auf den Goldkurs. Geopolitische Krisen wirken direkt auf die Aktien- und Anleihemärkte. Eine Veränderung des Aktienmarktes spiegelt sich dann im Goldpreis wieder. 

Die Rolle der Zentralbanken
Die Rolle der Zentralbanken

Leitzinsen und die Rolle der Zentralbanken

 

Die Geldpolitik weniger, führender Staaten und derer Zentralbanken spielen für die globale Entwicklung des Goldpreises eine wichtige Rolle.

 

So sind die Entscheidungen der US- Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank EZB maßgeblich für den internationalen Goldpreis.

 

Steigen oder fallen die Leitzinsen von Fed und EZB, reagiert auch der internationale Goldpreis sofort mit einer entsprechenden Kursbewegung. Sind die Leitzinsen der Zentralbanken niedrig oder auf sinkendem Niveau, erhöht sich die Nachfrage nach Gold. Der Goldkurs steigt.

 

Bei steigenden Zinsen ist eine Geldanlage in Gold nicht interessant, da Gold keine Zinsen oder Rendite erwirtschaftet. Andere Anlagenformen, wie Aktien lohnen sich in Zeiten ssteigender Zinsen deutlich mehr. 

 

Regierungen und Zentralbanken setzen auf eine Politik der dauerhaften Inflation.  Die gedruckte Geldmenge wird durch die Zentralbanken regelmäßig erhöht, was zum langfristigen Verlust der Kaufkraft führt. EZB und Fed verfolgen ein Inflationsziel von 2% p.a..  

 

Diese Entwicklung wird deutlich, wenn man sich die Entwicklung des Goldpreis in den letzten 20 Jahre betrachtet. Im Jahr 2000 lag der Goldpreis bei 250 US $/ Feinunze, 2023 nähert sich der Goldpreis der 2000 US-$ Marke. In den vergangenen 23 Jahren hat sich der Preis für Gold etwa verachtfacht!

 

Die Kaufkraft von Gold bleibt auch über Jahre stabil, während Papierwährungen immer mehr an Kaufkraft verlieren. Eine steigende Inflation wirkt beflügelnd auf den Goldkurs. Anleger schützen in Krisenzeiten ihre Werte gern durch Anlagen in Gold.

 

Der Goldpreis wird auch in Zukunft von der Entwicklung des Leitzins in den USA abhängig sein. Will man eine Prognose für den Goldpreis, muss man auf die US-Notenbank blicken. Noch immer drehen die US-Währungshüter an der Zinsschraube. Aktuell liegt der Leitzins der FED bei 4,5 bis 4,75 % (Stand 30.03.2023). Experten erwarten 2023 zunächst eine Steigerung der Leitzinsen auf über 5%.

US-Dollar und Euro - Diese Währungen bestimmen den Goldpreis

 

Der Kurs des US-Dollars sowie das Verhältnis des US-Dollars zum Euro bestimmen zum größten Teil den Goldkurs.

 

Folgende Währungsbewegungen haben Auswirkungen auf den Goldpreis:

 

  • Ein starker Dollar schwächt den Goldpreis
  • Ein schwacher Dollar stärkt den Goldpreis 
  • Ein starker Euro sorgt für den Rückgang des Goldpreises im Euro-Raum
  • Beim schwachen Euro wird Gold im Euroraum teurer.

Angebot & Nachfrage regulieren auch den Goldmarkt

 

Wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflussen den Goldpreis, aber auch durch andere äußere Einflüsse kann der Goldpreis in eine gewisse Richtung gelenkt werden.

 

Einige Großanleger (Goldfonds, ETC's etc.) sind so einflussreich, dass sie durch Käufe oder Verkäufe den Goldpreis beeinflussen können. Zudem gibt es weltweit zahlreiche "Abnehmer" von physischem Gold. Privaten Interessenten, insttutionelle Anleger und auch die Industrie haben einen großen Bedarf am gelben Edelmetall. Die Schmuckindustrie ist in Deutschland und der Welt der größte Abnehmer von physischem Gold. Sie nimmt jährlich 2.086 Tonnen ab, mehr als die Hälfte der globalen Goldnachfrage, ab. 

 

2022 wurden von den führenden Zentralbanken die Goldreserven aufgestockt (1.136 Tonnen zusätzliche Goldreserven) Der Großteil der Käufe wurde von den Zentralbanken China und der Türkei getätigt.

 

Das sind die Goldreserven der größten Zentralbanken:

 

USA = 8.100 Tonnen
Deutschland = 3.400 Tonnen
Italien = 2.400 Tonnen
Frankreich = 2.400 Tonnen
Russland = 2.300 Tonnen
China = 2.000 Tonnen
Schweiz = 1.000 Tonnen


Betreiber von Goldminen können ebenfalls Einfluss auf den Goldpreis nehmen. Indem sie z.B. das Angebot an Gold verknappen, weniger abbauen oder weniger Gold auf dem Markt anbieten, können sie bewusst den Goldpreis steuern. Immer weniger Goldvorkommen werden weltweit gefunden, Gold wird knapp. So wird immer schwieriger und teurer Gold zu fördern.  Der Abbau mancher Vorkommen lohnt sich erst ab einem bestimmten Goldpreis, weshalb nicht immer gefördert wird.

Goldpreis Entwicklung 1970 - heute

 

Der Preis für eine Feinunze Gold lag 1970 (staatlich fixiert) bei 35,00 US-$. 53 Jahre später kostet die gleiche Menge Gold 58 (achtundfünfzig) mal soviel, also rund 2,000 US-$. Betrachtet man im Vergleich die Entwicklung des DAX im gleichen Zeitraum stellt man folgendes fest:

 

  • Wertsteigerung Gold von 1970 bis 2023 = 5714%
  • Wertsteigerung DAX  von 1970 bis 2023 = 2215%

 

Die Wertsteigerung von Gold war in den vergangenen 53 Jahren mehr als doppelt so hoch, wie beim DAX im gleichen Zeitraum.

Entwicklung Goldpreis
Entwicklung Goldpreis

Goldpreis Entwicklung 1970 - 1980

 

Mit dem Bretton-Woods-System (Goldstandard) verpflichteten sich die USA, ihre Währung jederzeit in Gold umtauschen zu können. Es gab einen fixierten Goldpreis: Die Feinunze Gold (31,1 Gramm)  kostete 35 US-$. Bretton-Woods war die währungs- und finanzpolitische Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem 2.Weltkrieg. 

 

Nach den Vereinbarungen von Bretton-Woods wurde der Internationaler Währungsfonds (IWF) und die Weltbank (Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung) gegründet. Sie bildeten die währungs- und finanzpolitische Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg. Fast alle Staaten der Welt schlossen sich diesem System an (außer die Ostblock-Staaten).

 

Der Goldstandard wurde Mitte der 1960er-Jahre zum Problem. Die Staatsverschuldung der USA nahm zu, die Inflation stieg an.

 

US-Präsident Richard Nixon traf am 15.August 1971 eine Entscheidung:

 

Er kündigte die Verpflichtung, Dollar in Gold tauschen zu müssen, auf. Das Ende des Goldstandards war beschlossen. Der fixierte Goldpreis von 35 US-Dollar Geschichte. Der Goldpreis pegelte sich nach und nach am Markt ein und stieg im Mai 1971 über 100 US-Dollar. Mit Trend nach Norden. Ende 1979 kostete die Feinunze Gold mehr als 500 US-Dollar. Ende Januar 1980 bezahlte man für eine Feinunze Gold fast 900 US-Dollar.

 

Die hohe Inflation und die schwache Konjunktur der Industriestaaten sowie die hohe Staatsverschuldung und der hohe Ölpreis sorgten für einen Aufwärtstrend beim Goldpreis. Der Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan befeuerte diese Entwicklung.

Goldpreis Entwicklung in den 1980er- und 1990er Jahren

 

Die Inflation der 80er Jahre wurde mit steigenden Zinsen bekämpft. Dazu hob US-Notenbankchef Paul Volcker 1979/1980 die Leitzinsen auf über 20 Prozent an. Die Erhöhung der Leitzinsen war mit den Beteiligten nicht abgesprochen und kam sehr überraschend. Bekannt wurde dieser Vorgang deshalb als „Volcker-Schock“. Die Inflation nahm zwar ab, doch die USA fielen in eine tiefe Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit. Auch der Goldpreis sank in diesem Zusammenhang deutlich.

 

Die Realzinsen stiegen in den 80er- und 90er-Jahren wieder, die Konjunktur nahm Fahrt auf, die Rezession war beendet.  Gold wurde als Anlage unattraktiv, andere Anlageformen mit besseren Renditemöglichkeiten wurden bevorzugt.

 

In den 1990er-Jahren boomten die Aktienmärkte, besonders die Tech-Börsen. Zahlreiche neue Unternehmen im Bereich New Economy wurden gegründet, die Aktienkurse stiegen. Die Neugründer hatten aber oft zu hohe Erwartungen an Gewinn und Umsatz, welche oft nicht erfüllt wurden. Zahlreiche Firmenpleiten waren die Folge.

Goldpreis Entwicklung ab 2000

 

Im Jahr 2000 krachten die Kurse vieler Tech-Werte massiv ein. Anleger erlitten riesige Verluste. In den USA fiel die Konjunktur wieder in eine Rezession. Nach dem 11. September 2001 stieg die Staatsverschuldung stark an. Der Kampf gegen den weltweiten Terrorismus kostete sehr viel Geld. Um die Wirtschaft wieder zu beleben, senkte die Fed die Leitzinsen. Der Goldpreis stieg wieder.

 

In der Finanzkrise 2008 stieg der Goldpreis erstmals über den Wert von 1000 US-Dollar. Nach der Finanzkrise wuchs die weltweite Staatsverschuldung. Im Euroraum mussten Griechenland, Spanien, Irland, Portugal und Italien aus Schuldenkrise gerettet werden. Ein Schutzschirm wurde aufgespannt.  Zahlungsausfälle von Euro-Staaten konnten so verhindert werden.

 

Der damalige Chef der EZB, Mario Draghi sagte 2012 "Die EZB ist bereit, alles Notwendige zu tun, um den Euro zu erhalten“. Er senkte die Leitzinsen und kaufte notleidende Staatsanleihen der betroffenen Länder auf . Der Goldpreis blieb in dieser Zeit stabil bzw konnte sich sogar etwas entwickeln.

 

In den USA erholte sich die Wirtschaft von der Finanzkrise. Ab 2016 stieg auch der Goldpreis wieder an. Gründe dafür waren Nahostkonflikt, Terrorismus und Brexit..

 

Draghi senkte 2016 die Zinsen auf null Prozent, die Fed zog nach und senkte die Zinsen in den USA ab 2018 langsam. 2021 und 2022 pendelte sich der Goldpreis zwischen 1.600 und 1.900 US-Dollar ein. Im August 2020 erzielte der Goldpreis das bisherige Allzeithoch mit 2.063 US-Dollar.

 

Bis zum Beginn des Ukraine-Kriegs bewegte sich der Goldpreis kaum. Der Krieg war ursächlich für eine globale Inflation. EZB und FED hoben zur Bekämpfung der Inflation die Zinsen mehrfach an. Das belastete kurzzeitig den Goldpreis. Mit dem Fall von SVB und Credit Suisse entwickelt sich der Goldpreis wieder nach oben.

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Goldpreis Prognose 2030 - pro und kontra

 

Pro Goldpreis (Kurs steigt)

Kontra Goldpreis (Kurs sinkt)

Schwacher US-Dollar Starker US-Dollar
negative Realzinsen (hohe Inflation) positive Realzinsen (geringe Inflation)
finanzpolitische Krisen (Rezession, Depression) stabile Finanzmärkte

Geopolitische Krisen (z.B. Ukraine Konflikt)

starke Nachfrage nach Aktien oder Anleihen

Gold kaufen - Vermögen schützen

 

Experten gehen davon aus, dass der Goldpreis in den kommenden Jahren weiter steigen wird.

 

Erste Bankenpleiten sorgten 2023 für ein gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Anlegern und Kreditinstituten. Anleger vertrauen den Kreditinstituten nicht mehr und ziehen Geld aus Ihren Investments ab, Konten werden einfach "abgeräumt" und auf andere Banken umverteilt. Der Banken-Run hat vielerorts begonnen.

 

Wer heute in Gold investiert, sichert sich gegen den Kaufkraftverfall von Papierwährungen ab. Papiergeld kann beliebig viel von den Regierungen gedruckt werden. Doch die Erhöhung der Geldmenge bedeutet auch die Entwertung von bestehenden Vermögenswerten, eine Inflation. Banken gehen über Nacht insolvent, weil ein Großinvestor die falschen Worte vor der Presse äußerte. Immobilien lösen sich in Blasen auf, Aktien haben im schlechtesten Fall einen Papier- oder Sammlerwert.

 

Doch Gold bleibt Gold – ein wertvolles Edelmetall, das langfristig die gleiche Kaufkraft besitzt.

Aktuelle Goldpreis Prognose 2030 - Wird der Goldpreis steigen?

 

Das Börsenjahr 2023 startete hervorragend für das Edelmetall. Mit einem Kursanstieg über die Marke von 1.900 US-$ bewegt sich der Goldpreis nach dem Chaos mit der SVB und der Credit Swiss in Richtung 2.000 US-Dollar.  

 

Gold ist gerade in Krisenzeiten eine sichere Bank und sollte in keinem Portfolio fehlen. Experten empfehlen zwischen 10 und 20 % des Portfolios in Gold zu halten. Gehen wir von der aktuellen Lage aus, kann man gern den Anteil auf 20 - 30% erhöhen.

 

Je weiter die Goldpreis-Prognosen in der Zukunft liegen, desto ungenauer und auch unseriöser werden sie. Glaubt man der Goldpreis-Prognose 2030 des Analysten von Charlie Morris (Atlantic House Investments), dann erreicht Gold bis 2030 einen Preis von über 7.000 US-Dollar je Feinunze. Beim derzeitigen Kurs von knapp 2.000 US-Dollar wäre das ein Plus von 250%. Charlie Morris orientierte sich bei seiner Analyse an Zins- und Inflationserwartungen sowie an verschiedene Konjunkturprognosen. 

Goldpreis Prognose 2030 - Unser Fazit

 

Er ist noch nicht abzuschätzen, welche globale Ansteckungsgefahr von SVB und Credit Swiss ausgeht. Doch die Laune der Anleger ist im Keller, einige Investoren rechnen mit dem Schlimmsten. Ob der große Knall kommt oder sich die Abwärtsspirale der Finanzmärkte langsam zeigt, kann man nicht sagen. Die Beispiele SVB und Credit Swiss zeigen, dass das Risiko eines Totalschadens im Bankenbereich stets präsent ist und man sich nicht darauf vorbereiten kann.

 

Mehrere Gründe sprechen dafür, dass in den kommenden Jahren viele Anleger ihre Aktien verkaufen (müssen). Viele Anleger haben ihr Kapital für die Alterssicherung in Aktien und ETF's investiert. Bedingt durch die hohe Inflation können Anleger die derzeitigen monatlichen Aufwendungen oft nicht mehr bedienen und verkaufen ihre Aktien oder Fonds. Zumindest teilweise. Dies wird der Börse zwar keinen Todesstoß versetzen, doch es könnte ein Tod auf Raten werden.

 

Kommt bei den Anlegern die permanente Angst vor Bankenpleiten dazu, dann ist die Zukunft des Aktienmarktes vielleicht gefährdet. In diesen unsicheren Zeiten suchen Anleger nach Sicherheit und verzichten auf Rendite. Und diese Sicherheit finden Anleger in Edelmetallen, besonders in Gold oder Silber als Geldanlage.

 

Die Entwicklung des Goldpreises seit Ende von Bretton-Woods ist einzigartig. Gold hat in 53 Jahren eine Rendite von 5700% erwirtschaftet. Gold erwirtschaftet im Gegensatz zu Aktien und Anleihen keine Erträge, dafür ist die Anlage in physisches Gold extrem sicher. Fast unabhängig von Marktbewegungen ist Gold seit Jahrzehnten wert- und inflationsstabil.

 

Eine verlässliche Goldpreis Prognose bis 2030 oder länger ist nicht seriös und vergleichbar mit einem Blick in die Glaskugel. Die Entwicklung der Realzinsen und die Stärke des US-Dollars sind auf einen solchen Zeitraum nicht vorhersehbar. Diese beide Faktoren sind grundlegend für die Entwicklung des Goldpreises.

 

Wir empfehlen allen Anlegern einen Anteil Gold als Beimischung in das Portfolio aufzunehmen. Dabei sind 15-20% realistisch. Ängstliche Anleger können den Anteil an Gold im Portfolio auf 30-40% erhöhen. Das Klumpenrisiko wäre in diesem Fall verschmerzbar. Gemessen an einem Totalverlust (z.B. beim Investment in Aktien) ist Gold im Gegensatz dazu eine sichere Bank. 

 

Wann sollte man Gold kaufen, wenn man noch keines besitzt? Am besten heute noch, denn die nächste Bankenpleite kommt bestimmt. Die Karten des Finanzmarktes werden nach jeder Bankenpleite neu gemischt und die Unterstützung der Staaten wird nicht unendlich sein.

 

Sind Sie zufällig in Berlin auf der Suche nach einem seriösen Goldhändler lesen Sie HIER unsere Empfehlung.

 

Vielleicht interessieren Sie sich für eine schöne Goldmünze als Geldanlage. Ein Krugerrand zum Beispiel ist eine sehr schöne Anlagemünze aus Gold mit verschiedenen Werten. Der Krugerrand eignet sich besonders als repräsentative Kapitalanlage. Man kann die Münzen von Zeit zu Zeit aus dem Tresor holen und sich an dem Anblick erfreuen.

 

Informieren Sie sich vor dem Goldkauf in den Charts über den aktuellen Goldpreis und verfolgen Sie Goldpreisentwicklung.

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