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Schein und Sein - Imagepflege für Unternehmen

Autor: Thomas Feldhaus · Zuletzt aktualisiert: 07.06.24

Schein und Sein - Imagepflege für Unternehmen  - Titelbild

Das Image eines Unternehmens ist ein wesentlicher Faktor für seinen Erfolg. Es beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung und das Vertrauen der Kunden, sondern wirkt sich auch auf Mitarbeiter, Investoren und die breite Öffentlichkeit aus. Es lässt sich als die Gesamtheit der Vorstellungen, Assoziationen und Bewertungen beschreiben, die Menschen mit einem Unternehmen verbinden. Der Imagepflege kommt daher eine große Bedeutung zu. Und das bedeutet mehr als Hochglanzbroschüren.

Imagepflege für Unternehmen in aller Kürze:

 

  • Ein positives Unternehmensimage ist für den Erfolg eines Unternehmens von großer Bedeutung. Es beeinflusst Kaufentscheidungen, steigert den Umsatz, erleichtert die Suche nach Investoren und hilft, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und an das Unternehmen zu binden.

 

  • Das Image eines Unternehmens wird durch verschiedene Faktoren wie Werbung, Kundenservice, Präsenz in sozialen Medien, Produktqualität, Mitarbeiter als Markenbotschafter und das Verhalten des Unternehmens gegenüber seinen Stakeholdern geprägt.

 

  • Um ein positives Image aufzubauen, müssen Unternehmen authentisch und glaubwürdig auftreten und ihre Philosophie und Werte konsequent nach innen und außen leben. Regelmäßige Marktforschung hilft, die Außenwahrnehmung zu analysieren und gezielt zu steuern.
Was ist Image?

Image bezieht sich auf die öffentliche Wahrnehmung oder Vorstellung, die Menschen von einem Unternehmen, einer Marke oder einem Produkt haben. Es ist die Quintessenz der Einstellungen und Assoziationen, die die Öffentlichkeit damit verbindet.

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Definition und Bedeutung des Unternehmensimages

 

Das Unternehmensimage lässt sich als die Gesamtheit der Vorstellungen, Assoziationen und Bewertungen beschreiben, die Menschen mit einem Unternehmen verbinden. Es umfasst sowohl rationale Aspekte wie Qualität der Produkte und Dienstleistungen als auch emotionale Komponenten wie Sympathie und Vertrauen.

 

Ein positives Unternehmensimage ist entscheidend für:

 

  • Kundengewinnung und -bindung: Ein gutes Image steigert die Attraktivität des Unternehmens für potenzielle Kunden und fördert die Loyalität bestehender Kunden.
  • Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung: Ein angesehenes Unternehmen zieht qualifizierte Mitarbeiter an und motiviert diese, langfristig im Unternehmen zu bleiben.
  • Investor Relations: Ein solides Image kann das Vertrauen von Investoren stärken und die Beschaffung von Kapital erleichtern.
  • Marktdurchdringung und Expansion: Unternehmen mit einem positiven Image haben es leichter, neue Märkte zu erschließen und internationale Expansionen erfolgreich durchzuführen.
Ein positives Unternehmensimage hilft dabei geeignete Bewerber zu finden und Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden.
Ein positives Unternehmensimage hilft dabei geeignete Bewerber zu finden und Mitarbeitende an das Unternehmen zu binden.

Aufbau eines positiven Unternehmensimages

 

Der Aufbau eines positiven Images ist ein komplexer Prozess, der strategisches Vorgehen und kontinuierliche Pflege erfordert. Einfach nur eine Hochglanzbroschüre veröffentlichen oder eine Werbekampagne starten, wirkt sich höchstens kurzfristig auf die Unternehmensreputation aus, trägt langfrsitig aber nicht zum Aufbau eines positiven Unternehmensimages bei. Dazu bedarf es weiterer Maßnahmen und vor allem einen kontinuierlichen Unternehmensauftritt. 

 

Wichtige Schritte und Maßnahmen umfassen:

 

  • Corporate Identity: Die Corporate Identity umfasst die Selbstwahrnehmung des Unternehmens und beinhaltet Elemente wie Unternehmensphilosophie, -kultur, -kommunikation und -design. Eine klare und authentische Corporate Identity bildet die Basis für ein positives Image.

 

  • Corporate Social Responsibility (CSR): Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und umweltbewusstes Handeln tragen erheblich zum Image bei. CSR-Initiativen können das Vertrauen und die Sympathie der Öffentlichkeit stärken.

 

  • Qualität und Kundenzufriedenheit: Hochwertige Produkte und Dienstleistungen sowie ein exzellenter Kundenservice sind unerlässlich. Zufriedene Kunden sind die besten Markenbotschafter und tragen zur positiven Mundpropaganda bei.

 

  • Transparenz und Kommunikation: Offenheit in der Unternehmenskommunikation, insbesondere in Krisenzeiten, schafft Vertrauen. Eine transparente Informationspolitik und der aktive Dialog mit den Stakeholdern sind daher essenziell.

 

  • Markenführung und Marketing: Ein konsistentes und ansprechendes Markenbild, unterstützt durch gezielte Marketingmaßnahmen, prägt das Unternehmensimage maßgeblich. Kreative und authentische Kampagnen können das Image nachhaltig positiv beeinflussen.

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Auswirkungen eines positiven und negativen Unternehmensimages

 

Die Auswirkungen des Unternehmensimages können sehr vielfältig sein und die unterschiedlichsten Bereiche eines Unternehmens betreffen. Insgesamt wird der Erfolg eines Unternehmens maßgeblich durch das Image seiner Produkte, seiner CEOs, seiner Marken und des Unternehmens insgesamt beeinflusst. Im positiven Fall kann dies zu steigenden Umsätzen führen, im negativen Fall müssen Unternehmen mit Umsatzeinbußen oder sogar zusätzlichen Kosten durch verstärkte Imagepflegemaßnahmen rechnen. Insbesondere größere Unternehmen achten heute peinlich genau auf ihr Image und geben hohe Summen aus, um den Imagewert zu erhalten.

 

Konkret wirkt sich das Unternehmensimage auf folgende Bereiche positiv aus:

 

  • Marktpositionierung: Ein starkes Image kann die Wettbewerbsposition verbessern und Preispremium ermöglichen. Kunden sind bereit, für Produkte und Dienstleistungen von angesehenen Unternehmen mehr zu zahlen.

 

  • Krisenresistenz: Unternehmen mit einem positiven Image haben in Krisenzeiten oft einen Vertrauensvorsprung und können negative Ereignisse besser abfedern. Ein gutes Image fungiert als eine Art „Reputationspuffer“.

 

  • Rekrutierung und Mitarbeiterbindung: Ein attraktives Image macht Unternehmen zu einem bevorzugten Arbeitgeber (Employer of Choice) und reduziert die Fluktuationsrate. Mitarbeiter sind stolzer und engagierter, wenn sie für ein angesehenes Unternehmen arbeiten.

 

  • Finanzielle Performance: Ein gutes Image kann die finanzielle Performance steigern, indem es die Kundenbasis erweitert, die Mitarbeiterproduktivität erhöht und die Kapitalkosten senkt.

 

Ein sehr gutes Beispiel für ein positives Image ist Apple. Durch innovative Produkte, ein ansprechendes Design und exzellente Marketingstrategien hat Apple ein starkes, weltweit anerkanntes Image geschaffen. So konnte das Unternehmen den Tod seines Gründers verkraften und in dessen Sinne den Unternehmenserfolg weiter ausbauen. Auch negative Nachrichten über Produktionsbedingungen in China haben dem Unternehmensimage keinen nachhaltigen Schaden zugeführt. Die Marke Apple steht für Qualität, Innovation und Lifestyle, was sich in einer hohen Kundenloyalität und Preisen im Premiumbereich widerspiegelt.

 

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Auf der anderen Seite kann ein negatives Image schwerwiegende Folgen haben:

 

  • Vertrauensverlust: Negatives Feedback oder Skandale können das Vertrauen der Kunden und Investoren erheblich beeinträchtigen.
     
  • Rückgang der Verkaufszahlen: Ein schlechtes Image führt oft zu Umsatzrückgängen und Marktanteilsverlusten.
     
  • Mitarbeiterfluktuation: Ein negatives Image kann die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter mindern, was zu höherer Fluktuation führt.
     
  • Erhöhte Kosten: Krisenmanagement und Rebranding-Maßnahmen verursachen erhebliche Kosten und können langfristig die Profitabilität beeinträchtigen.
     

Ein gutes Beispiel dafür ist Volkswagen. Der „Dieselgate“-Skandal zeigt die negativen Auswirkungen auf das Unternehmensimage. Trotz seiner vorher starken Position musste Volkswagen erhebliche finanzielle und reputationsbezogene Einbußen hinnehmen. Der Vertrauensverlust bei Kunden und Investoren war beträchtlich, und der Wiederaufbau des Images erforderte umfassende Maßnahmen und hohe Investitionen.

Strategien mit denen sich ein negatives Unternehmensimage überwinden lässt

 

Um ein negatives Unternehmensimage zu überwinden, gibt es verschiedene effektive Strategien, die Unternehmen anwenden können. Nicht jede Strategie ist für jedes Unternehmen geeignet. Insgesamt lässt sich aber aus den vorgestellten Maßnahmen für jedes Imageproblem ein funktionierender Mix zusammenstellen. Je nach Imageschaden müssen Unternehmen aber mit einem längeren Zeitraum rechnen, um ihr Image zu reparieren. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass angekündigte Maßnahmen und Verhaltensweisen auch tatsächlich umgesetzt werden. Nur wenn Ankündigung und Realität zusammenpassen, lässt sich das Image langfristig wieder stabilisieren.

 

  1. Krisenmanagement und Schadensbegrenzung: Ein effektives Krisenmanagement ist der erste Schritt, um ein negatives Image zu bewältigen. Unternehmen sollten schnell auf negative Vorfälle reagieren und transparent mit der Öffentlichkeit kommunizieren. Dies umfasst die Anerkennung von Fehlern, das Anbieten von Lösungen und das Zeigen von Empathie gegenüber betroffenen Kunden.
  2. Verbesserung der Produkt- und Dienstleistungsqualität: Ein häufiges Problem, das zu einem negativen Image führt, ist die schlechte Qualität von Produkten oder Dienstleistungen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Angebote den Erwartungen der Kunden entsprechen oder diese übertreffen. Dies kann durch Qualitätskontrollen, Produktverbesserungen und Innovationen erreicht werden.
  3. Optimierung des Kundenservice: Ein freundlicher und effizienter Kundenservice ist entscheidend für ein positives Image. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter schulen, um höflich, respektvoll und hilfsbereit zu sein. Kundenbeschwerden sollten ernst genommen und schnell gelöst werden.
  4. Aktive und transparente Kommunikation: Transparente Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen. Unternehmen sollten offen über ihre Maßnahmen zur Verbesserung informieren und regelmäßig Updates geben. Dies kann über Pressemitteilungen, Social Media und andere Kommunikationskanäle erfolgen.
  5. Feedback einholen und darauf reagieren: Unternehmen sollten aktiv Feedback von Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern einholen und darauf reagieren. Dies hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen und gezielt anzugehen. Offenes Zuhören und die Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen können das Image erheblich verbessern.
  6. Imagekampagnen und PR-Maßnahmen: Gezielte Imagekampagnen und PR-Maßnahmen können dazu beitragen, das öffentliche Bild des Unternehmens zu verbessern. Dies kann durch positive Berichterstattung, Sponsoring, gemeinnützige Aktivitäten und andere PR-Initiativen erreicht werden.
  7. Interne Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsklimas: Ein positives internes Image trägt ebenfalls zum externen Image bei. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter zufrieden und motiviert sind. Dies kann durch faire Arbeitsbedingungen, Weiterbildungsmöglichkeiten und eine positive Unternehmenskultur erreicht werden.
  8. Langfristige Markenstrategie: Eine langfristige Markenstrategie ist notwendig, um das Image nachhaltig zu verbessern. Dies umfasst die klare Definition der Markenidentität, die Ausrichtung aller Unternehmensaktivitäten an dieser Identität und die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der Strategie.

Der Aufbau eines positiven Unternehmensimages ist ein langfristiges und nachhaltiges Anliegen. Wird man jedoch einmal als fairer und guter Geschäftspartner wahrgenommen, verstärkt sich der Effekt von selbst. Das gilt aber auch umgekehrt. Unternehmen, deren Image Schaden genommen hat, können ihn nur mit großem Aufwand wiederherstellen. Aus diesem Grund hat sich die Unternehmensreputation zu einem der wichtigsten Themen der Unternehmensführung entwickelt.

 

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Im SQUAREVEST-Ratgeber zur Unternehmensreputation finden Sie zahlreiche Beiträge, die Ihnen helfen, sich mit den Aspekten rund um das Ansehen von Unternehmen vertraut zu machen.


Thomas Feldhaus

Thomas Feldhaus

Chefredakteur

Wirtschaftsjournalist mit Faible für Unternehmensverantwortung und Leidenschaft für Radsport.

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