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Autor: Tom Dietrich · Zuletzt aktualisiert: 14.03.23
Wirtschaft
Finanzen · 8 Min. LesedauerDer Begriff Startup ist spätestens, seitdem es die Serie Die Höhle der Löwen nach Deutschland geschafft hat, überall bekannt. Immer wieder ist von neuen bahnbrechenden Startups die Rede. Doch was ist ein Startup eigentlich? Und wie kann man in Startups selbst investieren?
Ein Startup beschreibt ein kürzlich gegründetes Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee und hohem Wachstumspotenzial.
Ein Startup befindet sich in der ersten Phase des Lebenszyklus eines Unternehmens. Bedeutet, es gibt eine innovative Idee, aber nur geringe finanzielle Ressourcen. Besonders dieser hohe Grad an Innovation verbunden mit einem großen Wachstumspotenzial, ist, was ein Startup ausmacht.
Auch das Geschäftsmodell ist essenziell für ein erfolgreiches Startup. Hierbei muss dieses skalierbar sein und dem ein ausgearbeiteter Businessplan unterliegen. Zusätzlich bedarf es, das nötige Kapital aufzutreiben. Meist steht anfangs nur ein sehr geringes Startkapital zur Verfügung, weswegen viele Startups früh versuchen, ihr Unternehmen durch Venture-Capital oder Business-Angels mit Geldspritzen zu versorgen.
Seed-Phase:
In der Seed-Phase (auch Frühfinanzierungsphase) geht es, wie der Name schon sagt, um die Initialfinanzierung des Unternehmens. Hierbei wird Kapital benötigt, um die Geschäftsidee weiter umzusetzen und eine Beurteilung abzugeben, ob das Produkt am Markt durchsetzbar ist. In dieser Phase wurde das Unternehmen meist noch nicht offiziell gegründet.
Startup-Phase:
In dieser Phase kommt es zur Unternehmensgründung und zur finalen Ausarbeitung eines marktreifen Produkts. Daraufhin folgt ein sogenannter Roll-out, bei dem das Produkt zum ersten Mal am Markt vertrieben wird. Ein besonderer Fokus liegt in dieser Phase auf der Gestaltung der Produktions- und Vertriebsmöglichkeiten und der Umsetzung erster Marketingkampagnen.
Emerging growth:
In der Wachstumsphase geht es um eine möglichst schnelle Marktdurchdringung durch einen taktischen Vertriebsaufbau.
Expansion:
Die vierte und letzte Phase eines Startups ist erreicht, wenn das Geschäftsmodell erfolgreich am Markt etabliert wurde. Daraufhin kann eine weitere Expansionsstrategie durchgeführt werden, bei der beispielsweise neue Märkte erschlossen oder die Produktpalette ausgebaut wird.
Heutzutage gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, auch als Privatperson in Startups zu investieren. Beispielsweise wird dies auch auf SQUAREVEST bald möglich sein.
Weitere Informationen
Jetzt kostenfrei registrierenHierbei können Sie als Anleger als ein Kreditgeber fungieren und Startups Kapital zur Verfügung stellen. Sie erhalten im Gegenzug dafür eine verhältnismäßig hohe Verzinsung. Es ist jedoch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass je höher ihre zu erwartende Rendite ausfällt, desto höher auch ihr Risiko zu bemessen ist. Bei einem solchen Kredit sind Zinssätze bis zu 15% möglich. Damit das Startup jedoch diese hohen Zinsen und auch ihren Kredit schlussendlich zurückzahlen kann, muss es schnell Umsätze und Gewinne erzielen.
Zudem können Sie auch als Investor zum Miteigentümer eines Startups werden. Bei einer solchen Beteiligung profitieren Sie zwar besonders stark von einem positiven Geschäftsverlauf, tragen aber auch das volle Risiko eines Miteigentümers. Eine solche Investition lässt sich auch als Privatperson über sogenanntes Crowdinvesting durchführen.
Da beide Varianten erhebliches Risiko mit sich tragen, ist es hier besonders wichtig, das Unternehmen genau unter die Lupe zu nehmen.
One of the only ways to get out of a tight box is to invent your way out.
Gründer Amazon
Jeff Bezos
Bei einem Startup ist eine genaue Unternehmensanalyse nicht möglich. Deswegen müssen Sie persönlich den Grad an Innovation und das Wachstumspotenzial abmessen und vergleichen. Falls Sie denken, ein besonders vielversprechendes Startup gefunden zu haben, sollten Sie sich daraufhin fragen, wie hoch ihre Risikofähigkeit ist. Bei einem Startup ist es nicht unwahrscheinlich, einen Totalverlust ihrer Investition zu erleiden. Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, sollten Sie zuletzt Ihre Risikotoleranz einschätzen und dadurch den Betrag, den Sie investieren möchten, bemessen.
Tom Dietrich
Redakteur
Bachelor-Student im Fach Medien und Kommunikation mit besonderer Begeisterung für Finanzthemen. Börseninvestor seit dem 18. Lebensjahr.
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