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Policenkonzept24: Rückkaufswert, Widerruf und Rückforderung im Check

Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 06.07.26

Recht Versicherungen · 9 Min. Lesedauer

Policenkonzept24: Rückkaufswert, Widerruf und Rückforderung im Check - Titelbild

Viele Lebens- und Rentenversicherungen erfüllen heute nicht mehr die Erwartungen, mit denen sie einst abgeschlossen wurden. Niedrige Renditen, hohe Kosten, unklare Vertragsinformationen und enttäuschende Ablaufleistungen führen dazu, dass Versicherte ihre Policen kritisch prüfen lassen möchten.

 

Und genau hier ist Policenkonzept24 positioniert: Das Frankfurter Verbraucherportal unterstützt Versicherungsnehmer dabei, mögliche Rückforderungsansprüche aus bestehenden, gekündigten oder ausgelaufenen Lebensversicherungen prüfen zu lassen.

Marko Jelusic Geschäftsführer Policenkonzept24

Viele Versicherungsnehmer wissen gar nicht, welche Ansprüche ihnen möglicherweise zustehen. Unser Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Betroffenen den Zugang zu spezialisierten Experten zu ermöglichen.

Geschäftsführer Policenkonzept24

Marko Jelusic

Das Wichtigste in Kürze

  • Policenkonzept24 prüft mögliche Rückforderungsansprüche aus Lebens- und Rentenversicherungen. Im Mittelpunkt stehen Verträge, bei denen Versicherte Zweifel an Auszahlung, Kostenstruktur, Überschussbeteiligung oder Widerrufsbelehrung haben.
  • Eine Kündigung ist nicht automatisch die beste Lösung. Bei einer Kündigung erhalten Versicherte in der Regel nur den Rückkaufswert. Eine Rückforderung kann prüfen, ob darüber hinaus Ansprüche bestehen.
  • Policenkonzept24 arbeitet nach eigenen Angaben mit spezialisierten Gutachtern, Rechtsanwälten und Fachleuten aus der Versicherungswirtschaft zusammen. Dadurch sollen wirtschaftliche, versicherungsmathematische und rechtliche Aspekte gemeinsam bewertet werden.
  • Die Rechtsprechung zu Widerrufsbelehrungen und Verbraucherinformationen bleibt ein wichtiger Prüfpunkt. Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass bei gravierenden Belehrungsfehlern unter bestimmten Voraussetzungen auch Jahre später noch ein Widerspruch oder Widerruf möglich sein kann.
  • Der Markt steht unter besonderer Beobachtung. Die BaFin beschäftigt sich regelmäßig mit Kosten, Kundennutzen und Transparenz in der Lebensversicherung. Hohe Kosten können die Rendite kapitalbildender Lebensversicherungen erheblich mindern.

Warum Lebensversicherungen heute neu bewertet werden

 

Kapitalbildende Lebensversicherungen galten über Jahrzehnte als solide Altersvorsorge. Viele Verträge wurden abgeschlossen, um später eine Immobilie zu entschulden, eine Rentenlücke zu schließen oder allgemein finanzielle Sicherheit im Alter zu schaffen. Doch die Realität sieht für viele Versicherte anders aus: Die tatsächliche Auszahlung liegt häufig unter den Erwartungen, die beim Vertragsabschluss geweckt wurden.

 

Die Gründe dafür sind vielfältig. Abschlusskosten, Verwaltungskosten, sinkende Zinsen, komplexe Überschussmodelle und lange Vertragslaufzeiten können dazu führen, dass ein Vertrag wirtschaftlich schwächer abschneidet als erwartet. Die BaFin weist für kapitalbildende Lebensversicherungen ausdrücklich darauf hin, dass neben dem Anlageerfolg auch die Kosten eine wesentliche Rolle für die Rendite spielen.

 

Genau deshalb wächst der Bedarf an unabhängiger Prüfung. Versicherte möchten wissen, ob sie lediglich mit einer enttäuschenden Rendite leben müssen – oder ob aus Fehlern bei Beratung, Belehrung, Kosteninformation, Überschussbeteiligung oder Abrechnung konkrete Ansprüche entstehen können.

Policenkonzept24 als Schnittstelle zwischen Versicherten und Experten

 

Policenkonzept24 versteht sich als spezialisierte Anlaufstelle für Versicherungsnehmer, die ihre Lebens- oder Rentenversicherung prüfen lassen möchten. Das Unternehmen beschreibt seine Aufgabe nicht als Anlageberatung und verwaltet nach eigenen Angaben keine Kundengelder. Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf der Prüfung möglicher Ansprüche und der Zusammenarbeit mit Fachleuten aus Recht, Gutachten, Versicherungsmathematik und Versicherungswirtschaft.

 

Dieser Ansatz ist wichtig für die Einordnung. Policenkonzept24 verkauft keine neue Geldanlage als Ersatz für eine alte Police. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht vielmehr die Frage: Wurde der bestehende Vertrag korrekt, transparent und im Sinne der gesetzlichen Anforderungen abgewickelt?

 

Auf der eigenen Website lädt Policenkonzept24 Versicherte dazu ein, ihren Vertrag kostenfrei und unverbindlich prüfen zu lassen, bevor sie eine Kündigung oder einen Verkauf in Erwägung ziehen.

Geschäftsführung: Strategische Positionierung durch Marko Jelusic

 

Die POLICENKONZEPT24 GmbH wird von Marko Jelusic als Geschäftsführer vertreten. Er positioniert das Unternehmen als spezialisierten Ansprechpartner für Versicherungsnehmer, die bestehende, gekündigte oder bereits ausgezahlte Lebens- und Rentenversicherungen auf mögliche Rückforderungsansprüche prüfen lassen möchten.

 

Im Mittelpunkt seiner öffentlichen Positionierung steht die Überzeugung, dass viele Versicherte ihre Policen nicht vorschnell kündigen, verkaufen oder als wirtschaftlich enttäuschend abschreiben sollten. Stattdessen setzt Policenkonzept24 auf eine strukturierte Einzelfallprüfung, bei der vertragliche, rechnerische und rechtliche Aspekte gemeinsam betrachtet werden.

 

Marko Jelusic verweist dabei auf die Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus erfahrenen Fachleuten, darunter Gutachter, Versicherungsexperten und spezialisierte Rechtsanwälte. Ziel ist es, mögliche Ansprüche gegenüber Versicherern belastbar zu bewerten und bei entsprechender Grundlage konsequent weiterzuverfolgen. Damit steht die Geschäftsführung für einen Ansatz, der Verbraucheraufklärung, fachliche Prüfung und Anspruchsdurchsetzung miteinander verbindet.

Unternehmensprofil: Spezialisierter Dienstleister für Policenprüfung und Rückforderung

 

Die POLICENKONZEPT24 GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Frankfurt am Main. Öffentlich einsehbare Unternehmensinformationen führen die Gesellschaft beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 134048.

 

Als Geschäftsanschrift wird Opernplatz 14, 60313 Frankfurt am Main, genannt. Die Gesellschaft wurde 2024 gegründet. Als Geschäftsführer ist Marko Jelusic eingetragen. Damit handelt es sich um ein junges, spezialisiertes Unternehmen in einem Marktsegment, das durch steigenden Prüfbedarf bei Lebens- und Rentenversicherungen geprägt ist.

 

Das Unternehmen versteht sich nicht als klassischer Versicherungsvermittler oder Anbieter neuer Anlageprodukte. Der Schwerpunkt liegt vielmehr auf der Prüfung bestehender Versicherungsverträge. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob Versicherte aus alten oder problematischen Policen möglicherweise mehr zurückfordern können, als ihnen bei Kündigung, Rückkaufswert oder Ablaufleistung angeboten wurde.

 

Zum Prüfungsansatz gehören unter anderem die Analyse von Vertragsunterlagen, Kostenstrukturen, Widerrufs- und Widerspruchsbelehrungen, Überschussbeteiligungen, Rückkaufswerten und Ablaufleistungen. Policenkonzept24 nimmt damit eine vermittelnde Rolle zwischen Verbrauchern und spezialisierten Fachstellen ein, die wirtschaftliche und rechtliche Aspekte fundiert bewerten können.

Unternehmensentwicklung: Wachstum in einem verbraucherrelevanten Markt

 

Die Entwicklung von Policenkonzept24 ist eng mit einem wachsenden Problem vieler Versicherungsnehmer verbunden:

 

  • Zahlreiche Lebens- und Rentenversicherungen erfüllen heute nicht mehr die Erwartungen, mit denen sie ursprünglich abgeschlossen wurden.
  • Sinkende Renditen, hohe Abschluss- und Verwaltungskosten, komplexe Vertragsbedingungen und schwer nachvollziehbare Abrechnungen führen dazu, dass viele Verbraucher ihre Verträge kritisch hinterfragen.

 

In diesem Marktumfeld positioniert sich Policenkonzept24 als spezialisierte Prüfinstanz für Verbraucher, die Klarheit über ihre Police gewinnen möchten. Besonders relevant sind ältere Verträge, gekündigte Versicherungen oder bereits ausgezahlte Policen, bei denen Versicherte erst spät erkennen, dass die tatsächliche Auszahlung deutlich hinter früheren Prognosen zurückbleibt.

 

Die Unternehmensentwicklung folgt damit einem klaren Trend: Versicherte möchten nicht nur wissen, was ihre Police aktuell wert ist, sondern ob die Vertragsabwicklung, Belehrung, Kostenberechnung und Auszahlung rechtlich und rechnerisch korrekt erfolgt sind.

Ausblick: Mehr Transparenz, mehr Prüfung, mehr Anspruchsdurchsetzung


Für die kommenden Jahre dürfte der Bedarf an spezialisierten Prüfangeboten weiter zunehmen. Viele Altverträge erreichen ihre Ablaufphase oder wurden bereits beendet. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass Verbraucher Ansprüche nicht allein anhand der Mitteilung des Versicherers beurteilen können.

 

Policenkonzept24 sieht hier ein erhebliches Potenzial für Aufklärung und Einzelfallprüfung. Der Fokus liegt darauf, Versicherungsnehmer frühzeitig zu sensibilisieren, Unterlagen professionell auswerten zu lassen und mögliche Ansprüche nicht vorschnell aufzugeben.

 

 

Die strategische Perspektive des Unternehmens ist damit klar ausgerichtet: Policenkonzept24 möchte sich als zentrale Anlaufstelle für Verbraucher etablieren, die ihre Lebens- oder Rentenversicherung nicht nur kündigen, sondern rechtlich und wirtschaftlich bewerten lassen wollen. Im Vordergrund stehen Transparenz, fachliche Prüfung und die konsequente Durchsetzung berechtigter Ansprüche gegenüber Versicherern.

Kündigung, Verkauf oder Rückforderung: Wo liegt der Unterschied?


Viele Versicherte denken zuerst an eine Kündigung, wenn sie mit ihrer Lebensversicherung unzufrieden sind. Das ist verständlich, aber nicht immer sinnvoll. Bei einer Kündigung zahlt der Versicherer in der Regel den Rückkaufswert aus. Dieser kann niedriger sein als die Summe der eingezahlten Beiträge, insbesondere wenn hohe Kosten und lange Laufzeiten eine Rolle spielen.

 

Auch der Verkauf einer Lebensversicherung kann Nachteile haben. Zwar kann ein Verkauf in bestimmten Fällen mehr bringen als eine Kündigung, dennoch wird dabei meist nur ein wirtschaftlicher Marktwert realisiert. Ob dem Versicherten möglicherweise weitergehende Ansprüche zustehen, wird dadurch nicht automatisch geklärt.

 

Die Rückforderung verfolgt einen anderen Ansatz. Hier wird geprüft, ob der Versicherte Anspruch auf mehr haben könnte als den angebotenen Rückkaufswert oder die mitgeteilte Ablaufleistung.

 

Dabei können unter anderem folgende Punkte relevant sein:

 

  • Fehlerhafte oder unklare Widerrufsbelehrungen
  • unvollständige Vertragsinformationen
  • nicht ausreichend offengelegte Kosten
  • fehlerhafte Berechnungen
  • unzureichende Überschusszuteilungen
  • mögliche Verstöße gegen Verbraucherschutzvorgaben
  • mangelhafte Beratungsdokumentationen

 

Die zentrale Botschaft lautet daher: Wer seine Lebensversicherung kündigt, ohne vorher prüfen zu lassen, verzichtet möglicherweise auf wichtige Handlungsoptionen.

Warum Rückforderungsansprüche individuell geprüft werden müssen

 

Nicht jede enttäuschende Lebensversicherung begründet automatisch einen Anspruch. Eine niedrige Rendite allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob es konkrete rechtliche, rechnerische oder dokumentarische Auffälligkeiten gibt.

 

Dazu gehören unter anderem Vertragsdatum, Versicherungsmodell, Art der Belehrung, übergebene Unterlagen, Kostenstruktur, Standmitteilungen, Überschussbeteiligung, Kündigungs- oder Ablaufabrechnung und bisherige Kommunikation mit dem Versicherer. SCOREDEX betont in der Analyse zu Policenkonzept24, dass gerade die Unterscheidung zwischen subjektiver Enttäuschung und belastbarem Anspruch wesentlich ist.

 

Das ist ein wichtiges E-E-A-T-Signal: Seriöse Prüfung bedeutet nicht, pauschal hohe Rückzahlungen zu versprechen. Seriöse Prüfung bedeutet, Unterlagen vollständig zu erfassen, rechnerisch auszuwerten, juristisch einzuordnen und realistische Erfolgsaussichten zu bewerten.

Rechtsprechung: Warum Widerrufsbelehrungen so wichtig sind

 

Ein zentraler Prüfpunkt bei alten Lebens- und Rentenversicherungen sind Widerrufs- oder Widerspruchsbelehrungen. Verbraucherzentralen erklären, dass bei bestimmten Lebens- und Rentenversicherungen ein zeitlich unbegrenztes Widerspruchs- beziehungsweise Widerrufsrecht möglich sein kann, wenn die Belehrung gravierende Fehler enthält. Dabei verweisen sie unter anderem auf Entscheidungen des Bundesgerichtshofs und des Europäischen Gerichtshofs.

 

Für Versicherte bedeutet das: Auch ältere Verträge können prüfenswert sein. Allerdings ist die Rechtslage komplex. Nicht jeder Fehler reicht aus. Nicht jedes Urteil passt auf jeden Vertrag. Und nicht jede Police ist wirtschaftlich sinnvoll durchsetzbar.

 

Deshalb ist eine fachliche Einzelfallprüfung notwendig. Policenkonzept24 positioniert sich hier als Zugangspunkt zu einem Expertennetzwerk, das rechtliche und versicherungstechnische Fragen gemeinsam betrachten soll.

Die Rolle von Gutachten und Versicherungsmathematik


Lebensversicherungen sind schwer zu durchschauen. Viele Verbraucher sehen nur Beitrag, garantierte Leistung, Überschüsse und Auszahlung. Dahinter stehen jedoch komplexe versicherungsmathematische Berechnungen.

 

  • Gerade bei Rückforderungen kann ein Gutachten entscheidend sein. Es kann prüfen, ob Überschüsse korrekt zugeordnet wurden, ob Bewertungsreserven nachvollziehbar berücksichtigt wurden, ob Abrechnungen plausibel sind und ob der Versicherer die Ansprüche des Kunden rechnerisch korrekt dargestellt hat.

 

  • SCOREDEX nennt in diesem Zusammenhang den Dortmunder Versicherungsmathematiker und Gutachter Prof. Dr. Philip Schade, der im Umfeld von Policenkonzept24 besonders hervorgehoben wird. IIm Fokus stehen unter anderem Bewertungsreserven, Überschussbeteiligungen, Gewinnzuweisungen und die rechnerische Nachvollziehbarkeit von Rückkaufswerten oder Ablaufleistungen.

 

  • Für Verbraucher ist das relevant, weil Ansprüche gegenüber Versicherern selten allein durch persönliche Einschätzung durchgesetzt werden können. Wer mehr verlangen möchte als der Versicherer freiwillig anbietet, braucht eine nachvollziehbare Begründung.

Policenkonzept24 und die erwartete Klagewelle


Business Leaders berichtet, dass Policenkonzept24-Geschäftsführer Marko Jelusic eine mögliche Klagewelle bei Rückforderungen aus Lebens- und Rentenversicherungen erwartet und dabei Parallelen zur Dynamik des Dieselskandals zieht. Gemeint ist nicht, dass beide Sachverhalte identisch wären. Die Parallele liegt vielmehr darin, dass viele Verbraucher betroffen sein könnten, Ansprüche für Einzelne schwer erkennbar sind und erst durch Gutachten, spezialisierte Anwälte und öffentliche Aufmerksamkeit Bewegung entsteht.

 

Ob es tatsächlich zu einer breiten Klagewelle kommt, ist offen. Dafür müssten mehrere Faktoren zusammenwirken: verbraucherfreundliche Rechtsprechung, belastbare Gutachten, wirtschaftlich sinnvolle Verfahren, anwaltliche Spezialisierung und eine hohe Bekanntheit des Themas.

 

Dennoch ist der Zeitpunkt relevant. Viele Altverträge erreichen aktuell oder in den kommenden Jahren ihre Ablaufphase. Erst dann sehen Versicherte konkret, was aus jahrzehntelangen Beiträgen geworden ist. Genau dieser Moment kann zu Enttäuschung, Nachfragen und Prüfbedarf führen.

BaFin, Kosten und Kundennutzen: Warum Transparenz entscheidend bleibt


Die Finanzaufsicht BaFin beschäftigt sich seit Jahren mit Kosten, Kundennutzen und Produktqualität in der Lebensversicherung. In Fachbeiträgen weist die Behörde darauf hin, dass hohe Kosten die Rendite von Versicherungsanlageprodukten schmälern können.

 

Auch 2026 bleibt das Thema aktuell. Die BaFin rückt Kosten, Effektivkosten und Kundennutzen in der Lebensversicherung weiterhin in den Fokus. In ihrer Veröffentlichung vom Juni 2026 befasst sich die Aufsicht unter anderem mit der Frage, wie Kosten die Rendite beeinflussen und welchen Nutzen Versicherte in der Rentenbezugsphase tatsächlich erhalten. Für Verbraucher ist das relevant, weil nicht allein die Ablaufleistung zählt, sondern auch die Frage, wie transparent Kosten, Überschüsse und Vertragsleistungen dargestellt wurden.

 

Für Versicherte bedeutet das: Die Frage nach Kosten, Transparenz und tatsächlichem Nutzen ist kein Randthema. Sie steht im Zentrum moderner Verbraucherinformation. Wer eine Lebensversicherung besitzt oder eine Auszahlung erhalten hat, sollte daher nicht nur auf die Endsumme schauen, sondern auch verstehen, wie diese zustande gekommen ist.

Wie läuft die Prüfung bei Policenkonzept24 ab?


Nach den vorliegenden Informationen beginnt der Prozess bei Policenkonzept24 mit einer kostenfreien und unverbindlichen Vorprüfung. Versicherte können ihre Vertragsdaten einreichen, um zunächst einschätzen zu lassen, ob der Vertrag grundsätzlich für eine weitere Prüfung infrage kommt.

 

Meist werden anschließend weitere Unterlagen benötigt:

 

  • Police
  • Versicherungsschein
  • Nachträge
  • Vertragsbedingungen
  • jährliche Standmitteilungen
  • Kosteninformationen
  • Kündigungsunterlagen
  • Ablaufabrechnungen
  • Schriftwechsel mit dem Versicherer und vorhandene Beratungsdokumentationen

 

Nach einer erfolgreichen Vorprüfung soll sich innerhalb von 72 Stunden ein qualifizierter Ansprechpartner aus dem Partnernetzwerk melden, um die nächsten Schritte zu besprechen.

 

Danach kann eine vertiefte Analyse folgen. In dieser Phase können Gutachter, Versicherungsmathematiker oder spezialisierte Rechtsanwälte eingebunden werden. Erst danach lässt sich bewerten, ob eine außergerichtliche Forderung, ein Vergleichsversuch oder ein gerichtliches Vorgehen sinnvoll erscheint.

Welche Versicherten sollten besonders aufmerksam sein?


Eine Prüfung kann besonders für Versicherte interessant sein, die eine alte Lebens- oder Rentenversicherung besitzen, deren Auszahlung deutlich unter den Erwartungen liegt. Auch gekündigte oder bereits ausgezahlte Verträge können prüfenswert sein, sofern Unterlagen vorhanden sind und rechtliche Ansatzpunkte bestehen.

 

Besonders relevant können folgende Situationen sein:

 

Ein Vertrag wurde vor vielen Jahren abgeschlossen. Die Ablaufleistung liegt deutlich unter früheren Prognosen. Die Kostenstruktur ist schwer nachvollziehbar. Die Standmitteilungen wirken unklar. Die Widerrufsbelehrung erscheint fehlerhaft oder unverständlich. Es gibt Zweifel an Überschussbeteiligung, Bewertungsreserven oder Rückkaufswert. Der Vertrag wurde bereits gekündigt, aber die Auszahlung war enttäuschend.

 

Wichtig bleibt: Eine Prüfung ersetzt keine Garantie. Sie schafft zunächst Transparenz. Erst die Analyse zeigt, ob sich daraus ein belastbarer Anspruch ergeben kann.

E-E-A-T-Bewertung: Warum Policenkonzept24 ein relevantes Marktsegment besetzt


Aus redaktioneller Sicht besetzt Policenkonzept24 ein Marktsegment mit hoher Verbraucherrelevanz. Millionen Menschen haben Lebens- oder Rentenversicherungen abgeschlossen, ohne die langfristigen Auswirkungen von Kosten, Zinsentwicklung, Überschussbeteiligung und Vertragsbedingungen vollständig einschätzen zu können.

 

Der E-E-A-T-Wert des Themas ergibt sich aus mehreren Punkten:

 

  • Experience: Viele Versicherte erleben erst bei Kündigung oder Ablauf, dass die Auszahlung unter den Erwartungen bleibt. Das Thema hat eine konkrete Alltagserfahrung.

 

  • Expertise: Die Prüfung von Lebensversicherungen erfordert versicherungsmathematische, juristische und vertragsanalytische Kenntnisse. Policenkonzept24 betont die Zusammenarbeit mit Gutachtern, Rechtsanwälten und Fachleuten.

 

  • Authoritativeness: Die Relevanz des Themas wird durch externe Entwicklungen gestützt, darunter BaFin-Veröffentlichungen zu Kosten und Kundennutzen sowie Verbraucherinformationen zu Widerrufsrechten.

 

  • Trustworthiness: Vertrauenswürdig ist der Ansatz dann, wenn keine pauschalen Erfolgsversprechen gemacht werden, sondern Einzelfallprüfung, Unterlagenanalyse, Transparenz und rechtliche Einordnung im Vordergrund stehen.

 

Gerade dieser letzte Punkt ist entscheidend. Rückforderungen aus Lebensversicherungen sind kein einfaches Standardprodukt. Sie sind ein komplexer Prüf- und Durchsetzungsprozess. Policenkonzept24 kann für Versicherte deshalb vor allem dann relevant sein, wenn es gelingt, Erwartungen realistisch zu steuern und die Prüfung nachvollziehbar zu dokumentieren.

Police prüfen lassen: Der nächste Schritt


Wer unsicher ist, ob seine Lebens- oder Rentenversicherung korrekt berechnet wurde, sollte die Vertragsunterlagen nicht ungeprüft zur Seite legen.

 

Eine strukturierte Ersteinschätzung kann zeigen, ob sich eine vertiefte Prüfung lohnt und welche Unterlagen dafür benötigt werden. Policenkonzept24 bietet dafür eine erste Orientierung und vermittelt bei Bedarf den Zugang zu spezialisierten Fachleuten.

Fazit: Policenkonzept24 macht aus Enttäuschung eine prüfbare Frage


Viele Versicherte sind enttäuscht von ihrer Lebensversicherung. Doch Enttäuschung allein beantwortet noch nicht die wichtigste Frage: Steht mir möglicherweise mehr zu, als der Versicherer gezahlt hat oder zahlen will?

 

Genau an diesem Punkt setzt Policenkonzept24 an. Das Portal bietet Versicherten die Möglichkeit, ihre Verträge strukturiert prüfen zu lassen, bevor sie kündigen, verkaufen oder eine niedrige Auszahlung akzeptieren. Der Ansatz verbindet Verbraucherinteresse, Vertragsanalyse, Gutachten und rechtliche Durchsetzung.

 

Besonders relevant ist das für ältere Verträge, bei denen Belehrungen, Kostenstrukturen, Überschussbeteiligungen oder Abrechnungen unklar erscheinen. Eine Garantie auf Rückzahlung gibt es nicht. Aber es gibt gute Gründe, bestehende oder bereits beendete Lebensversicherungen nicht ungeprüft abzuschreiben.

 

Wer seine Police versteht, kann bessere Entscheidungen treffen. Wer mögliche Ansprüche prüfen lässt, handelt nicht gegen seine Versicherung, sondern für die eigene finanzielle Klarheit.

Quellenverzeichnis

 

Policenkonzept24

Offizielle Website
Informationen zur kostenfreien Prüfung von Lebens- und Rentenversicherungen, zum Expertennetzwerk und zum Leistungsansatz.

 

Business Leaders – Policenkonzept24:

Klagewelle bei LV-Rückforderungen erwartet – wie beim Dieselskandal
Beitrag über Policenkonzept24, Geschäftsführer Marko Jelusic, mögliche Rückforderungen aus Lebensversicherungen und die erwartete Klagewelle.

 

SCOREDEX – Policenkonzept24:

Können Versicherte aus alten Lebensversicherungen heute noch Geld zurückfordern?
Analyse zu Rückforderungsmöglichkeiten, Gutachtern, rechtlichen Prüfungen und Verbraucherrelevanz.

 

Verbraucherzentrale:

Recht auf „ewigen Widerspruch“ bei Lebens- und Rentenversicherungen
Verbraucherinformation zur Bedeutung fehlerhafter Widerspruchs- und Widerrufsbelehrungen bei Lebensversicherungen.

 

BaFin – Lebensversicherungen:

Kosten, Rendite und Kundennutzen
Informationen der Finanzaufsicht zu Kostenstrukturen, Effektivkosten und Kundennutzen bei kapitalbildenden Lebensversicherungen.

 

BaFin:

Effektivkosten bei Versicherungsanlageprodukten
Fachbeitrag der BaFin zur Bedeutung von Kosten für die Rendite von Lebensversicherungen und Versicherungsanlageprodukten.

 

Kundennutzen in der Lebensversicherung
Fachbeitrag der BaFin zur Bewertung von Kundennutzen, Effektivkosten und Produktqualität in der Lebensversicherung.


Heino Zießnitz

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