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Max Maurischat über Unternehmenswachstum: Wie Unternehmen Investoren erreichen können

Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 15.08.26

Wirtschaft · 10 Min. Lesedauer

Max Maurischat über Unternehmenswachstum: Wie Unternehmen Investoren erreichen können - Titelbild

Ein gutes Produkt, solide Zahlen und ein überzeugendes Geschäftsmodell sind die Grundlage für Wachstum. Sie sorgen aber noch nicht automatisch dafür, dass Kunden, Geschäftspartner oder Investoren die Qualität eines Unternehmens auch erkennen.

 

Denn bevor heute ein persönliches Gespräch beginnt, hat häufig längst eine andere Begegnung stattgefunden: die digitale Recherche. Menschen suchen nach einem Unternehmen, beschäftigen sich mit dem Management, lesen Medienberichte, sehen sich Unternehmensprofile an und nutzen zunehmend auch KI-Systeme, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.

 

Innerhalb weniger Minuten entsteht so ein Bild. Dieses Bild kann aktuell und aussagekräftig sein – oder an der heutigen Realität eines Unternehmens vorbeigehen.

Für Max Maurischat ist genau das zu einer strategischen Unternehmensfrage geworden. Der Gründer und CEO der SQUAREVEST AG beschäftigt sich mit Unternehmenswachstum, Kapitalmarktkommunikation, Investorenansprache, Public Relations, Reputation und digitalem Marketing.

 

Seine zentrale These: Wer morgen Investoren, Kunden oder neue Geschäftspartner erreichen möchte, muss heute dafür sorgen, dass sein Unternehmen gefunden, verstanden und richtig eingeordnet werden kann.

Das Wichtigste in Kürze

  • Max Maurischat versteht Kommunikation als Teil einer Wachstumsstrategie und nicht als nachgelagerte Werbemaßnahme. Unternehmen sollten lange vor einer geplanten Finanzierung damit beginnen, Geschäftsmodell, Management und Entwicklung nachvollziehbar sichtbar zu machen.
  • Kapitalmarktkommunikation soll wirtschaftliche Substanz verständlich vermitteln und Investoren Orientierung geben. PR, Reputation, Suchmaschinen- und KI-Sichtbarkeit sowie Performance-Marketing können dabei gemeinsam Vertrieb und Investorenansprache unterstützen.
  • Entscheidend ist für Maurischat nicht maximale Reichweite. Unternehmen müssen bei den Menschen und Unternehmen sichtbar sein, die für ihre weitere Entwicklung tatsächlich wichtig sind.
  • Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zunehmende Rolle. Sie kann Recherche, Analyse und Kommunikationsprozesse beschleunigen. Die strategische Entscheidung, wofür ein Unternehmen stehen soll, bleibt jedoch eine Aufgabe des Managements.

Zur Person: Max Maurischat


Max Maurischat ist Gründer und CEO der SQUAREVEST AG. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Unternehmensberatung, Reputationsmanagement, Public Relations und Marketing. Sein heutiger Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle von Unternehmenswachstum, Kapitalmarktkommunikation, Investorenansprache, Reputation und digitalem Marketing.

 

Ausgangspunkt seiner Arbeit war zunächst die Frage, wie Unternehmen im Internet wahrgenommen werden. Daraus entwickelte sich ein breiterer Ansatz: Nicht allein ein möglichst positives Suchergebnis ist entscheidend. Ein Unternehmen muss verständlich vermitteln können, wofür es steht, welche Entwicklung es bereits genommen hat und welches Potenzial noch vor ihm liegt.

 

Besonders für Wachstumsunternehmen ist das relevant. Wirtschaftliche Realität und öffentliche Wahrnehmung entwickeln sich nämlich nicht automatisch parallel. Ein Unternehmen kann neue Märkte erschließen, zusätzliche Kunden gewinnen oder sein Geschäftsmodell deutlich weiterentwickeln, während im Internet noch Informationen aus einer längst vergangenen Unternehmensphase dominieren.

 

Maurischat beschäftigt sich außerdem mit künstlicher Intelligenz und ihrem praktischen Einsatz in Unternehmen. Recherche, Analyse und Kommunikationsprozesse lassen sich damit beschleunigen und teilweise neu organisieren. Gleichzeitig bleiben für ihn Datenschutz, Qualitätskontrolle und menschliche Verantwortung entscheidend.

 

Sein Grundgedanke lässt sich deshalb einfach zusammenfassen:

 

Technologie kann Strategie unterstützen. Sie kann sie nicht ersetzen.

Im Gespräch mit Max Maurischat


SQUAREVEST Redaktion: Herr Maurischat, wann beginnt für Sie eine erfolgreiche Investorenansprache?

 

Max Maurischat:

Deutlich früher als beim ersten Investorengespräch. Wenn ein Unternehmen weiß, dass es in zwölf oder achtzehn Monaten wachsen, expandieren oder zusätzliches Kapital aufnehmen möchte, sollte es nicht erst kurz vorher über seine Außendarstellung nachdenken.

 

Ein potenzieller Investor sollte nachvollziehen können, wo das Unternehmen herkommt, was es bereits erreicht hat und wohin es sich entwickeln möchte.Kapitalbeschaffung beginnt für mich deshalb nicht mit einer Liste potenzieller Investoren. Sie beginnt mit einer klaren Positionierung.

 

SQUAREVEST Redaktion: Was muss ein Investor über ein Unternehmen möglichst schnell verstehen?

 

Max Maurischat:
Zunächst das Geschäftsmodell. Womit verdient das Unternehmen Geld? Warum gibt es einen Markt? Was unterscheidet es vom Wettbewerb? Und welche Perspektive besteht für die nächsten Jahre? Dazu kommt das Management. Investoren investieren schließlich nicht nur in Zahlen und Produkte. Sie müssen auch den handelnden Personen zutrauen, eine Strategie erfolgreich umzusetzen.

 

Unternehmer sind oft so tief in ihrem eigenen Geschäft, dass sie unterschätzen, wie kompliziert es für jemanden wirken kann, der das Unternehmen zum ersten Mal sieht. Gute Kommunikation muss deshalb Komplexität reduzieren, ohne die Realität zu verfälschen.

 

SQUAREVEST Redaktion: Welche Rolle spielt Kapitalmarktkommunikation dabei?

 

Max Maurischat:
Sie macht ein Unternehmen für Außenstehende verständlicher. Kapitalmarktkommunikation sollte erklären, wo das Unternehmen wirtschaftlich steht, welche Entwicklung bereits stattgefunden hat, welche Chancen bestehen und wofür zusätzliches Kapital eingesetzt werden soll. Dabei geht es nicht darum, eine möglichst schöne Geschichte zu erzählen.

 

Ein professioneller Investor erkennt Übertreibungen schnell. Gute Kapitalmarktkommunikation erfindet keine Substanz. Sie macht vorhandene Substanz verständlich.

 

SQUAREVEST Redaktion: Wie wichtig ist die digitale Reputation inzwischen?

 

Max Maurischat: Sehr wichtig. Wenn wir einen neuen Geschäftspartner kennenlernen, recherchieren wir heute fast automatisch. Investoren machen nichts anderes. Sie sehen die Website, suchen nach dem Management, lesen Artikel und vergleichen unterschiedliche Quellen.

 

Zunehmend kommen KI-Systeme hinzu, die Informationen über Unternehmen und Personen zusammenfassen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr, ob ein digitales Bild entsteht. Es entsteht sowieso. Die Frage ist, welches Bild entsteht.

 

SQUAREVEST Redaktion: Kann PR tatsächlich Unternehmenswachstum unterstützen?

 

Max Maurischat:
Ja, wenn PR Teil einer Strategie ist. Ein einzelner Presseartikel macht noch kein Unternehmen erfolgreicher. Aber gute PR kann Vertrauen aufbauen, Kompetenz zeigen und ein Geschäftsmodell verständlich machen. Das kann Vertriebsgespräche erleichtern, Geschäftspartnern Orientierung geben und dafür sorgen, dass ein Investor bereits vor dem ersten Kontakt ein besseres Verständnis des Unternehmens besitzt.

 

PR sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Sie funktioniert besonders gut, wenn Reputation, Suchmaschinenpräsenz, Kapitalmarktkommunikation und Performance-Marketing zusammenpassen.

 

SQUAREVEST Redaktion: Wie sieht das in der Praxis aus?

 

Max Maurischat:
Nehmen wir ein Interview mit einem CEO. Zunächst positioniert es eine Person und zeigt, wie sie über ihr Unternehmen und den Markt denkt. Der Beitrag bleibt anschließend über Suchmaschinen auffindbar. Er kann von Kunden, Geschäftspartnern, Bewerbern oder Investoren gelesen werden. Heute kommt hinzu, dass auch KI-Systeme öffentlich verfügbare Informationen auswerten und miteinander verbinden.

 

Wenn wir zusätzlich über gezielte Kampagnen relevante Zielgruppen erreichen, verbinden sich Reputation und Reichweite mit konkreten Unternehmenszielen. Interessant wird es für mich dort, wo die einzelnen Instrumente nicht nebeneinanderstehen, sondern gemeinsam auf ein Ziel einzahlen.

 

SQUAREVEST Redaktion: Sie sprechen KI an. Wie stark verändert sie Unternehmenskommunikation und Marketing?

 

Max Maurischat:
Sie verändert beides bereits erheblich. Recherche wird schneller, große Informationsmengen lassen sich besser strukturieren und viele Prozesse können effizienter organisiert werden. Gleichzeitig verändert sich die Suche. Menschen lassen sich Unternehmen oder Führungskräfte inzwischen direkt von KI-Systemen erklären.

 

Aber ich würde KI trotzdem nicht zum Mittelpunkt einer Unternehmensstrategie machen. Eine KI kann nicht entscheiden, wofür ein Unternehmen stehen soll. Sie ersetzt kein gutes Geschäftsmodell und auch keine glaubwürdige Positionierung. Technologie sollte gute Arbeit schneller und präziser machen. Die Verantwortung bleibt beim Menschen.

 

SQUAREVEST Redaktion: Was ist wichtiger – möglichst große Reichweite oder die richtige Zielgruppe?

 

Max Maurischat:
Die richtige Zielgruppe. Eine Million Kontakte sind kein Erfolg, wenn niemand davon Kunde, Geschäftspartner oder Investor werden kann. Gerade im B2B-Bereich oder bei komplexeren Geschäftsmodellen können wenige hundert wirklich relevante Kontakte sehr viel wertvoller sein. Es geht deshalb nicht darum, überall sichtbar zu sein. Ein Unternehmen muss dort sichtbar sein, wo die Menschen recherchieren und sich informieren, die für seine weitere Entwicklung wichtig sind.

 

SQUAREVEST Redaktion: Was raten Sie einem Unternehmer, der in den kommenden zwölf Monaten deutlich wachsen oder zusätzliches Kapital aufnehmen möchte?

 

Max Maurischat:
Ich würde das Unternehmen zuerst konsequent aus der Perspektive eines Außenstehenden betrachten. Was findet jemand über uns? Versteht er unser Geschäftsmodell? Sieht er, was wir in den vergangenen Jahren erreicht haben? Wird deutlich, wohin wir wollen? Und entspricht das öffentliche Bild tatsächlich dem Unternehmen, das heute existiert?

 

Danach kann man entscheiden, welche Kommunikationsmaßnahmen sinnvoll sind. Wichtig ist, rechtzeitig anzufangen und kontinuierlich zu arbeiten. Nicht zwei Wochen vor einer Finanzierungsrunde plötzlich fünf Pressemitteilungen veröffentlichen, sondern über einen längeren Zeitraum nachvollziehbar zeigen, wie sich ein Unternehmen entwickelt.

 

SQUAREVEST Redaktion: Herr Maurischat, vielen Dank für das Gespräch.

 

Max Maurischat:
Sehr gern.

Kapitalmarktkommunikation beginnt mit Verständlichkeit


Das Gespräch mit Max Maurischat zeigt einen Punkt, der bei Unternehmensfinanzierungen leicht unterschätzt wird: Investoren lernen ein Unternehmen heute häufig kennen, bevor das Management überhaupt weiß, dass recherchiert wird.

 

Eine Suchanfrage genügt. Innerhalb weniger Minuten lassen sich Informationen über Geschäftsmodell, Management, Projekte und öffentliche Wahrnehmung zusammentragen. Daraus entsteht ein erster Eindruck – lange bevor ein Pitchdeck geöffnet oder ein persönliches Gespräch geführt wird.

 

Kapitalmarktkommunikation sollte deshalb früh beginnen

 

  • Ihre Aufgabe besteht nicht darin, wirtschaftliche Schwächen kommunikativ zu überdecken. Sie soll vorhandene Substanz so erklären, dass ein Außenstehender sie verstehen und einordnen kann.
  • Gerade bei erklärungsbedürftigen Geschäftsmodellen wird das entscheidend. Technologische Besonderheiten, Finanzierungsstrukturen oder komplexe Märkte mögen innerhalb eines Unternehmens selbstverständlich sein. Für einen neuen Investor sind sie es nicht.
  • Verständlichkeit wird damit selbst zu einem Teil professioneller Investorenkommunikation.

Wie Reputation Vertrieb und Investorenansprache beeinflusst


Reputation wird häufig noch als schwer messbares Image-Thema behandelt. Tatsächlich beeinflusst sie längst konkrete wirtschaftliche Entscheidungen. Ein Kunde recherchiert einen Anbieter vor Vertragsabschluss. Ein Bewerber prüft seinen möglichen Arbeitgeber. Geschäftspartner beschäftigen sich mit dem Management. Investoren versuchen einzuschätzen, wem sie Kapital anvertrauen würden.

 

In diesen Situationen entsteht Vertrauen nicht erst im persönlichen Gespräch. Das verändert auch die Bedeutung von PR. Ein Fachbeitrag kann Kompetenz sichtbar machen. Ein Interview zeigt, wie ein Geschäftsführer denkt. Berichte über wichtige Meilensteine dokumentieren Entwicklung. Unternehmensprofile helfen dabei, ein Geschäftsmodell einzuordnen. Über einen längeren Zeitraum entsteht daraus ein digitales Bild des Unternehmens.

 

Je besser dieses Bild mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung übereinstimmt, desto glaubwürdiger wirkt die Kommunikation.

Investmentstory: Warum Zahlen allein nicht ausreichen


Investoren wollen Zahlen. Aber Zahlen brauchen Kontext.

 

Ein steigender Umsatz beantwortet nicht automatisch die Frage, weshalb das Wachstum entstanden ist. Eine attraktive Marktprognose zeigt nicht, ob gerade dieses Unternehmen davon profitieren wird. Und zusätzliche Finanzierung ist nur dann nachvollziehbar, wenn klar wird, wofür das Kapital eingesetzt werden soll.

 

Eine gute Investmentstory verbindet deshalb Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie zeigt, was bereits erreicht wurde, welche Position das Unternehmen heute besitzt und welcher nächste Schritt geplant ist. Dabei ist Zurückhaltung oft glaubwürdiger als große Versprechen. Professionelle Investoren wissen, dass Wachstum immer mit Chancen und Risiken verbunden ist. Sie erwarten keine perfekte Geschichte. Sie erwarten eine nachvollziehbare.

Wie PR Unternehmenswachstum unterstützen kann


PR allein erzeugt noch kein Wachstum.

 

Sie kann aber entscheidend dazu beitragen, dass ein Unternehmen verstanden und ernst genommen wird. Genau dort verbindet sich Pressearbeit mit Marketing, Reputation und Vertrieb. Ein guter Medienbeitrag schafft Aufmerksamkeit und einen dauerhaft auffindbaren Referenzpunkt. Mehrere sinnvoll miteinander verbundene Veröffentlichungen können über Zeit eine klare thematische Positionierung aufbauen.

 

Über gezieltes Performance-Marketing lassen sich passende Inhalte zusätzlich vor ausgewählten Zielgruppen platzieren. Damit verändert sich auch die Frage nach dem Erfolg von Kommunikation. Nicht allein die Zahl veröffentlichter Artikel ist interessant. Wichtiger ist, ob sich die Wahrnehmung eines Unternehmens verbessert, qualifizierte Anfragen entstehen, Vertriebsgespräche leichter werden oder relevante Geschäftspartner und Investoren auf das Unternehmen aufmerksam werden.

 

Kommunikation bekommt damit eine wirtschaftliche Funktion.

Wie sich die digitale Unternehmensrecherche verändert


Künstliche Intelligenz fügt dieser Entwicklung eine weitere Ebene hinzu. Menschen recherchieren Unternehmen nicht mehr ausschließlich über klassische Suchmaschinen. Sie fragen KI-Systeme nach Führungskräften, Geschäftsmodellen, Erfahrungen oder der Einordnung eines Anbieters. Damit steigt die Bedeutung klarer und konsistenter öffentlich zugänglicher Informationen.

 

Unternehmen sollten sich deshalb nicht nur fragen, auf welcher Position sie bei Google erscheinen. Ebenso relevant wird, welche Zusammenhänge digitale Systeme aus den vorhandenen Informationen erkennen. Genau hier setzt die sogenannte Generative Engine Optimization, kurz GEO, an. Dabei geht es nicht darum, Texte künstlich für eine bestimmte KI zu schreiben. Inhalte müssen vielmehr so klar strukturiert und thematisch eindeutig sein, dass Menschen, Suchmaschinen und generative Systeme verstehen können, wofür ein Unternehmen oder eine Person steht.

 

Für Maurischat bleibt KI dennoch Mittel zum Zweck. Sie kann Analyse, Recherche und Kommunikation verbessern. Die Positionierung selbst bleibt eine strategische Entscheidung.

Wie Unternehmen ihre Investorenansprache vorbereiten können

 

Wer innerhalb der kommenden Monate Kapital aufnehmen oder neue Investoren ansprechen möchte, sollte deshalb nicht mit einer möglichst langen Kontaktliste beginnen. Der sinnvollere Ausgangspunkt ist eine Bestandsaufnahme der eigenen Positionierung.

 

  • Was findet ein Investor heute über das Unternehmen?
  • Ist das Geschäftsmodell verständlich?
  • Wird sichtbar, welche Entwicklung bereits stattgefunden hat?
  • Ist das Management klar positioniert?
  • Finden sich aktuelle und nachvollziehbare Informationen?
  • Und entsteht daraus eine glaubwürdige Vorstellung davon, wohin sich das Unternehmen entwickeln möchte?

 

Diese Fragen zeigen häufig schnell, wo Handlungsbedarf besteht. Erst danach sollte entschieden werden, über welche Kanäle neue Zielgruppen angesprochen werden und welche Form von PR, Content, Marketing oder Kapitalmarktkommunikation tatsächlich benötigt wird. Damit wird Investorenansprache nicht zur kurzfristigen Kampagne, sondern Teil einer längerfristigen Unternehmensstrategie.

SQUAREVEST: Von Reputation zu Wachstum


Dieser Gedanke prägt auch die Entwicklung von SQUAREVEST. Der ursprüngliche Schwerpunkt auf Reputation und digitaler Sichtbarkeit wurde um Public Relations, SEO, KI-Sichtbarkeit, Performance-Marketing und eine stärker wachstumsorientierte Unternehmenskommunikation erweitert.

 

Dahinter steht ein einfacher Zusammenhang: Sichtbarkeit allein besitzt noch keinen großen wirtschaftlichen Wert. Entscheidend ist, was daraus entsteht.

 

  • Wird ein Unternehmen besser verstanden?
  • Steigt das Vertrauen?
  • Entstehen qualifizierte Kontakte?
  • Werden Vertriebsgespräche vorbereitet?
  • Werden potenzielle Investoren auf das Unternehmen aufmerksam?

 

Genau dort treffen Kommunikation und Wachstum aufeinander. Für Unternehmen, die expandieren, neue Märkte erschließen oder ihre Investorenansprache vorbereiten, ist diese Verbindung besonders interessant. Denn in Wachstumsphasen steigen häufig gleichzeitig die Anforderungen an Bekanntheit, Vertrieb, Reputation und Finanzierung.

Wachstum beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme


Unternehmen, die ihren nächsten Wachstumsschritt vorbereiten, sollten zunächst prüfen, ob ihre öffentliche Wahrnehmung noch zu ihrer heutigen Realität passt.

 

  • Werden bei einer Recherche die richtigen Themen sichtbar?
  • Ist das Management nachvollziehbar positioniert?
  • Sind relevante Entwicklungen dokumentiert?
  • Versteht ein Außenstehender innerhalb weniger Minuten, warum das Unternehmen interessant ist?
  • Und vor allem: Entsteht daraus ein Gesamtbild, das zum nächsten Unternehmensziel passt?

 

SQUAREVEST verbindet eine solche Bestandsaufnahme mit strategischer PR, Reputation, Suchmaschinen- und KI-Sichtbarkeit, Performance-Marketing und einer auf wirtschaftlich relevante Zielgruppen ausgerichteten Kommunikation.

 

Unternehmen, die Wachstum vorbereiten, ihre Investorenansprache professionalisieren oder ihre öffentliche Positionierung neu ausrichten möchten, können in einem unverbindlichen Erstgespräch mit SQUAREVEST analysieren, welche Kommunikations- und Marketingmaßnahmen für die nächsten Unternehmensziele tatsächlich sinnvoll sind. Dabei sollte nicht die Zahl möglicher Maßnahmen im Mittelpunkt stehen.

 

Die entscheidende Frage lautet: Welcher Hebel bringt das Unternehmen seinem nächsten Wachstumsziel tatsächlich näher?

Fazit: Gute Unternehmen müssen auch als solche erkennbar sein


Unternehmenswachstum bleibt eine Frage wirtschaftlicher Substanz. Kein Presseartikel ersetzt gute Zahlen. Kein Google-Ranking ersetzt ein funktionierendes Geschäftsmodell. Und auch künstliche Intelligenz kann fehlende Strategie nicht kompensieren. Doch wirtschaftliche Qualität muss sichtbar und verständlich werden.

 

Genau darin liegt der Kern von Max Maurischats Ansatz: Kapitalmarktkommunikation, PR, Reputation und digitales Marketing nicht als voneinander getrennte Disziplinen zu betrachten, sondern als Instrumente einer gemeinsamen Wachstumsstrategie.

 

Wer Investoren erreichen möchte, muss erklären können, warum sein Unternehmen interessant ist. Wer Kunden gewinnen möchte, muss bei den richtigen Zielgruppen sichtbar sein. Und wer langfristig Vertrauen aufbauen möchte, muss kontinuierlich zeigen, wofür das Unternehmen steht und wie es sich entwickelt.

 

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Wie werden wir möglichst sichtbar?

 

Sondern:

 

Wie schaffen wir relevante Sichtbarkeit, aus der Vertrauen und Wachstum entstehen können?


Heino Zießnitz

Heino Zießnitz

Unternehmenskommunikation · Kapitalmarkt · Unternehmensfinanzierung · Reputation · PR · Wirtschaft

Lesen Sie interessante Beiträge zu den Themen des Kapital- und Immobilienmarktes.

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