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Matthias May Finanz Erfahrungen & Bewertungen 2026

Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 20.08.26

Finanzen · 10 Min. Lesedauer

Matthias May Finanz Erfahrungen & Bewertungen 2026 - Titelbild

Gute Finanzberatung zeigt sich nicht daran, wie überzeugend ein Produkt verkauft wird. Entscheidend ist, ob der Kunde versteht, wie sein Vermögen strukturiert ist, welche Risiken bestehen und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Genau an diesen Punkten lässt sich Matthias May Finanz messen. Unsere Auswertung öffentlich verfügbarer Erfahrungen, Bewertungen und Unternehmensinformationen ergibt insgesamt ein deutlich positives Bild.

 

Wer nach Matthias May Finanz Erfahrungen, May-Finanz Bewertungen oder Matthias May Rezensionen sucht, findet inzwischen mehrere öffentliche Unternehmensprofile und Kundenstimmen. Das Gesamtbild fällt auffallend einheitlich aus.

 

Gelobt werden vor allem Fachkompetenz, Verständlichkeit, Geduld und persönliche Betreuung. Hinzu kommt eine vergleichsweise klare fachliche Positionierung: ETF-basierte Vermögenssteuerung, technische Marktanalyse, Risikomanagement und der Grundsatz „Strategie vor Produkt“.

 

Matthias May tritt dabei weniger als lautstarker Börsenprognostiker auf, sondern als strukturierter Begleiter, der Investmententscheidungen anhand vorher definierter Regeln nachvollziehbar machen will. Genau das unterscheidet May-Finanz von vielen Beratungsangeboten, deren Profil deutlich breiter – und damit häufig austauschbarer – ausfällt.

Das Wichtigste zu Matthias May Finanz

  • Das öffentliche Bewertungsbild von May-Finanz fällt deutlich positiv aus. Google weist aktuell 4,9 von 5 Sternen bei 17 Rezensionen aus. ProvenExpert führt 4,95 von 5 Punkten bei 19 erfassten Bewertungen, wobei ein Teil der Bewertungen aus weiteren Quellen übernommen wird.
  • In den Kundenstimmen werden besonders häufig fachliche Kompetenz, verständliche Erklärungen, Geduld und persönliche Betreuung hervorgehoben. Fachlich konzentriert sich Matthias May auf ETF-Strategien, technische Marktanalyse, Asset Allocation und Risikomanagement. Positiv fällt zudem die Verbindung aus persönlichem Ansprechpartner, transparentem Depot und digitaler Finance Cloud auf.
  • Die Mighty-Strategy bietet dabei einen nachvollziehbaren Ansatz zur Risikosteuerung. Sie kann Marktverluste allerdings nicht ausschließen und sollte auch nicht als Garantie für eine bestimmte Rendite verstanden werden.

Wer steht hinter Matthias May Finanz?


May-Finanz ist eine Finanzberatung mit Sitz in Postbauer-Heng in Bayern. Inhaber und zentraler Ansprechpartner ist Matthias May. Nach Unternehmensangaben ist er seit 2006 in der Finanzberatung tätig. Damit reicht seine berufliche Erfahrung über sehr unterschiedliche Kapitalmarktphasen: von der globalen Finanzkrise über Niedrig- und Negativzinsen bis zum Corona-Crash, steigender Inflation und der Rückkehr deutlich höherer Zinsen.

 

Das Unternehmen positioniert sich heute als gesellschafts- und produktunabhängige Finanzberatung für Geldanlage, Altersvorsorge, Finanzierung und Vermögenssteuerung. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf ETF-basierten Strategien. May-Finanz beschreibt seine eigene Marktposition sinngemäß zwischen klassischer Bank und Neobroker: persönliche Beratung auf der einen Seite, digitale und kosteneffiziente Kapitalmarktinstrumente auf der anderen.

 

Aus unserer Sicht ist diese Positionierung schlüssig. Sie spricht vor allem Anleger an, die ihre Vermögensentscheidungen nicht vollständig selbst treffen möchten, gleichzeitig aber Wert auf Transparenz, moderne Anlageinstrumente und nachvollziehbare Strukturen legen.

Matthias May Finanz Bewertungen: Was sagen Kunden wirklich?


Für einen Erfahrungsartikel sind Unternehmensangaben nur eine Seite. Entscheidender ist, wie Kunden die Zusammenarbeit tatsächlich wahrnehmen. Hier ergibt sich aktuell ein sehr positives Bild.

 

Google weist für May-Finanz 4,9 von 5 Sternen bei 17 Rezensionen aus. Auch ProvenExpert kommt zu einem nahezu identischen Ergebnis. Dort liegt die zusammengefasste Bewertung bei 4,95 von 5 Punkten aus 19 erfassten Bewertungen. Allerdings ist die Einordnung wichtig. Nur ein Teil dieser Bewertungen wurde direkt über ProvenExpert abgegeben. Weitere Rezensionen stammen aus anderen Bewertungsquellen. Die Zahlen sollten daher nicht einfach addiert und als vollständig unabhängige Stimmen interpretiert werden.

 

Gerade diese Differenzierung ist bei Online-Rezensionen wichtig. Sterne allein sagen wenig darüber aus, wie belastbar ein Bewertungsbild tatsächlich ist. Inhaltlich zeigen die veröffentlichten Erfahrungen jedoch eine klare Richtung. Kunden beschreiben Matthias May unter anderem als kompetent, freundlich, geduldig und kundenorientiert. Mehrfach wird hervorgehoben, dass komplexe Finanzthemen verständlich erklärt werden und die Beratung auf Augenhöhe stattfindet.

 

Auffällig ist dabei ein Punkt: Die positiven Rezensionen drehen sich weniger um spektakuläre Renditen als um die Qualität der Beratung. Das werten wir als gutes Zeichen.

 

Bei seriöser Finanzberatung wäre es problematisch, wenn Kunden fast ausschließlich von außergewöhnlichen Gewinnen oder kurzfristiger Performance berichten würden. Stattdessen geht es in den Bewertungen vor allem um Fachwissen, Verständlichkeit, Vertrauen und persönliche Betreuung. Gerade für eine langfristige Finanzbeziehung sind diese Faktoren wesentlich aussagekräftiger als die Performance eines einzelnen Börsenjahres.

Unsere Einordnung: Ein Spezialist statt Finanzberater für alles


Einer der stärksten Punkte von Matthias May ist die erkennbare Spezialisierung. Viele Finanzberater decken praktisch das gesamte Spektrum ab: Versicherungen, Fonds, Immobilien, Finanzierung, Edelmetalle, Vorsorge und Vermögensanlage. Für Außenstehende bleibt danach häufig unklar, wo die eigentliche Expertise liegt.

 

Bei Matthias May ist das Profil wesentlich deutlicher. ETF-basierte Vermögenssteuerung, technische Marktanalyse, Risikomanagement und langfristige Finanzplanung prägen die Außendarstellung. Business-Leaders nennt zusätzlich Risikobudget, Rebalancing und strukturierte Asset Allocation als Bestandteile des Beratungsansatzes. Diese klare Positionierung ist aus unserer Sicht ein Pluspunkt.

 

Ein Finanzberater muss nicht jedes denkbare Thema gleichermaßen besetzen. Für Kunden ist es oft wertvoller, wenn ein Anbieter klar sagen kann, wofür er steht.

„Strategie vor Produkt“: Mehr als ein Werbesatz?

 

Ein zentraler Grundsatz von May-Finanz lautet: Strategie vor Produkt.

 

Das klingt zunächst nach einem klassischen Marketingversprechen. Bei näherer Betrachtung steckt dahinter jedoch ein sinnvoller finanzplanerischer Ansatz. Bevor über einen bestimmten ETF, Fonds oder eine andere Anlage gesprochen wird, sollten Fragen zum Anlagehorizont, zum Liquiditätsbedarf und zur Risikotragfähigkeit geklärt sein. Ebenso wichtig ist die Frage, wann das Kapital benötigt wird und welche Verluste ein Anleger nicht nur wirtschaftlich, sondern auch emotional tatsächlich aushält.

 

Erst daraus ergibt sich eine sinnvolle Asset Allocation. Genau hier liegt für uns einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Beratung und Produktvermittlung. Wer zuerst ein Produkt auswählt und anschließend versucht, es passend zu machen, beginnt am falschen Ende. May-Finanz verfolgt zumindest konzeptionell den umgekehrten Weg. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Anlage nicht nur zum Markt, sondern auch zum Menschen passt.

Mighty-Strategy im Check: Der Ansatz hinter dem Risikomanagement

 

Ein zentraler Bestandteil der Positionierung ist die Mighty-Strategy beziehungsweise Mighty-Market-Strategie. Sie verbindet ETF-Investments mit technischer Marktanalyse und regelbasiertem Risikomanagement.

 

Das Grundprinzip ist leicht nachvollziehbar: Statt unabhängig von jeder Marktphase dauerhaft vollständig investiert zu bleiben, werden Markttrends anhand bestimmter Signale beobachtet. Verschlechtert sich das technische Marktbild deutlich, kann das Risiko reduziert werden. Stabilisiert sich die Situation wieder, soll die Strategie eine erneute Beteiligung an positiven Trends ermöglichen. Damit unterscheidet sich der Ansatz von einem klassischen Buy-and-Hold-Portfolio.

 

Was gefällt uns daran? Vor allem die Regelbasiertheit. Viele Privatanleger besitzen zwar einen ETF-Sparplan, aber keinen konkreten Plan für schwierige Marktphasen. Solange die Börse steigt, fällt das kaum auf. Problematisch wird es, wenn ein Depot plötzlich 20, 30 oder 40 Prozent verliert. Dann entscheidet häufig nicht mehr die langfristige Strategie, sondern das Nervenkostüm.

 

Ein festgelegtes Regelwerk kann helfen, solche spontanen Entscheidungen zu reduzieren. Das ist letztlich Behavioral Finance in der Praxis. Nach langen Kursanstiegen steigen Anleger häufig ein, weil sie weitere Gewinne nicht verpassen wollen. Nach starken Verlusten passiert oft das Gegenteil. Angst übernimmt die Kontrolle.

 

Im schlechtesten Fall entsteht daraus das bekannte Muster: teuer kaufen und billig verkaufen. Vorher definierte Regeln können dieses Verhalten zumindest begrenzen.

Wo liegen die Grenzen der Mighty-Strategy?


Auch regelbasierte Marktsteuerung hat Schwächen. Technische Signale können falsch sein. Ein Verkauf kann kurz vor einer schnellen Erholung erfolgen, ein Wiedereinstieg erst stattfinden, nachdem ein Teil des Kursanstiegs bereits gelaufen ist. Seitwärtsmärkte können zudem mehrere Fehlsignale hintereinander erzeugen. Auch häufigeres Umschichten kann – abhängig von Depot und Umsetzung – zusätzliche Kosten oder steuerliche Folgen verursachen.

 

Deshalb gilt: Risikomanagement ist keine Verlustversicherung.

 

Das ist ein wichtiger Punkt. Eine solche Strategie sollte nicht daran gemessen werden, ob sie jeden Börsenrückgang perfekt erkennt. Entscheidend ist vielmehr, ob sie langfristig ein sinnvolles Verhältnis zwischen Rendite und eingegangenem Risiko erreicht. Im professionellen Portfoliomanagement spricht man von risk-adjusted return. Nicht nur die Rendite zählt. Sondern auch, welches Risiko dafür getragen werden musste.

Drawdown statt Renditeversprechen


Dieser Punkt fällt bei der Positionierung von May-Finanz positiv auf. Die öffentliche Darstellung legt vergleichsweise viel Gewicht auf Risikobewertung und weniger auf spektakuläre Performanceversprechen. Das passt zu einem langfristigen Beratungsansatz.

 

Ein Beispiel zeigt warum. Verliert ein Portfolio 20 Prozent seines Wertes, benötigt es anschließend 25 Prozent Gewinn, um wieder den Ausgangswert zu erreichen. Nach einem Verlust von 50 Prozent sind bereits 100 Prozent Wertzuwachs erforderlich. Je größer also der Drawdown, desto schwieriger wird der Weg zurück.

 

Deshalb ist nicht nur die mögliche Rendite entscheidend. Mindestens genauso wichtig ist das Downside Risk: Wie stark kann ein Portfolio gerade in negativen Marktphasen unter Druck geraten? Und vor allem: Hält der Anleger diese Verluste überhaupt durch?

 

Aus unserer Sicht gehört genau diese Perspektive zu den stärkeren Punkten des Beratungsansatzes. Risiko wird nicht erst thematisiert, nachdem etwas schiefgelaufen ist. Es soll vorher Teil der Strategie sein.

Matthias May Finanz
Matthias May Finanz

Transparenz: Eigenes Depot statt Blackbox


Ein weiterer Punkt fällt bei unserer Recherche positiv auf. Kunden behalten nach Unternehmensangaben ihr eigenes Konto beziehungsweise Depot und damit direkten Einblick in Vermögenswerte und Transaktionen. Das sollte selbstverständlich sein. Ist es aber nicht immer.

 

Gerade bei komplexeren Investmentkonstruktionen ist für Kunden teilweise schwer nachvollziehbar, wo Kapital tatsächlich liegt, welche Kosten entstehen und welche Entscheidungen getroffen wurden.

 

Bei einer transparenten Depotstruktur sollte jederzeit erkennbar sein, was sich im Portfolio befindet, wie das Vermögen verteilt ist, welche Transaktionen vorgenommen wurden und wie sich der Depotwert entwickelt hat. Aus unserer Sicht ist diese Transparenz ein wichtiger Pluspunkt. Vertrauen ist in der Finanzberatung wichtig. Kontrolle ist besser. Beides sollte sich nicht widersprechen.

Finance Cloud: Digital, aber nicht anonym


Auch beim Thema Digitalisierung verfolgt May-Finanz einen nachvollziehbaren Mittelweg. Über die Finance Cloud sollen Kunden Depots, Verträge und wichtige Dokumente digital überblicken können. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung vor Ort, telefonisch oder per Videocall möglich. Matthias May bleibt dabei der zentrale Ansprechpartner.

 

Gerade diese Kombination halten wir für sinnvoll. Ein reiner Robo-Advisor kann günstig sein, kennt aber nicht zwangsläufig die gesamte finanzielle und persönliche Situation des Kunden. Eine klassische Beratung wiederum kann persönlich sein, bei digitalen Prozessen aber unnötig schwerfällig funktionieren. May-Finanz versucht, beide Welten miteinander zu verbinden.

 

Das Konzept wirkt modern, ohne die persönliche Beratung vollständig durch Software zu ersetzen.

Matthias May Erfahrungen: Warum der persönliche Faktor wichtig ist


Beim Lesen der Rezensionen fällt auf, dass Matthias May selbst stark mit dem Unternehmen verbunden bleibt. May-Finanz wirkt dadurch nicht wie eine anonyme Finanzplattform, bei der Kunden mit wechselnden Ansprechpartnern zu tun haben. Gerade bei langfristigen Vermögensthemen kann das ein Vorteil sein. In den vorhandenen Rezensionen wird Matthias May wiederholt als geduldig, freundlich, fachlich versiert und verständlich in seinen Erklärungen beschrieben.

 

Das passt zur fachlichen Positionierung. Denn eine komplexe Strategie nützt wenig, wenn der Kunde sie nicht versteht. Finanzberatung ist deshalb auch Übersetzungsarbeit. Ein Berater muss Begriffe wie Asset Allocation, Rebalancing, Volatilität oder Drawdown verstehen. Ein guter Berater muss sie aber nicht benutzen, um Kompetenz zu demonstrieren. Er muss erklären können, warum eine Entscheidung getroffen wird und welche Konsequenzen sie haben kann. Genau dieser Punkt wird in den veröffentlichten Kundenstimmen mehrfach positiv hervorgehoben.

Wie belastbar sind die Bewertungen?


Trotz des positiven Gesamtbildes sollte die Datenbasis nüchtern eingeordnet werden. 17 Google-Rezensionen beziehungsweise 19 bei ProvenExpert erfasste Bewertungen liefern einen brauchbaren ersten Eindruck. Sie stellen jedoch noch keine sehr große Kundenstichprobe dar. Hinzu kommt, dass ProvenExpert Rezensionen aus anderen Quellen aggregiert. Einzelne Plattformzahlen sollten deshalb nicht einfach addiert werden. Das ist derzeit der wichtigste Vorbehalt unserer Bewertung.

 

Die vorhandenen Stimmen fallen sehr positiv aus. Eine breitere Basis unabhängiger und verifizierter Kundenrezensionen würde die Aussagekraft allerdings weiter erhöhen. Positiv ist wiederum, dass sich in den öffentlich auffindbaren Bewertungen kein erkennbares Muster massiver Beschwerden zeigt, das dem positiven Gesamtbild offensichtlich widerspricht.

Für wen kann Matthias May Finanz interessant sein?


Nach unserer Auswertung passt der Ansatz besonders zu Anlegern, die mehr wollen als einen einfachen ETF-Sparplan, ihre Geldanlage aber auch nicht vollständig selbst steuern möchten.

 

Interessant erscheint May-Finanz vor allem für Anleger mit bestehendem Vermögen, die Drawdowns stärker berücksichtigen möchten, ebenso für ETF-Anleger, denen reines Buy and Hold zu wenig Steuerung bietet. Auch Menschen vor dem Ruhestand könnten den Ansatz interessant finden, weil größere Verluste kurz vor einer geplanten Entnahme besonders problematisch sein können.

 

Für Unternehmer und Selbstständige kann zusätzlich die Liquiditätsplanung eine größere Rolle spielen. Ebenso dürfte das Konzept Menschen ansprechen, die persönliche Beratung wünschen, aber nicht auf digitale Verwaltung und transparente Depotstrukturen verzichten möchten.

 

Weniger passend dürfte der Ansatz für konsequente Buy-and-Hold-Anleger sein, die bewusst keinerlei aktive Marktsteuerung wünschen und ausschließlich einen kostengünstigen Welt-ETF besparen möchten. Auch kurzfristig orientierte Trader gehören nicht zur offensichtlichen Zielgruppe.

Unsere Rezension: Wo May-Finanz überzeugt


In der Gesamtbetrachtung überzeugt May-Finanz vor allem durch die klare fachliche Spezialisierung. Matthias May besitzt ein erkennbares Profil rund um ETFs, technische Marktanalyse, Asset Allocation und Risikosteuerung. Hinzu kommt die langjährige Marktpräsenz seit 2006. Gerade bei einem risikoorientierten Ansatz ist es von Vorteil, sehr unterschiedliche Börsenphasen erlebt zu haben.

 

Auch das öffentliche Bewertungsbild fällt positiv aus. 4,9 Sterne bei Google sowie die guten Bewertungen auf ProvenExpert passen zu dem Eindruck, den auch die Unternehmensprofile vermitteln. Besonders relevant ist aus unserer Sicht jedoch die Verbindung aus transparenter Depotstruktur, nachvollziehbaren Entscheidungsregeln und persönlicher Betreuung. Genau diese Kombination gibt May-Finanz ein klareres Profil als vielen allgemein aufgestellten Finanzberatungen.

Wo sehen wir Verbesserungspotenzial?


Ein seriöser Rezensionsartikel sollte auch diese Frage beantworten. Das Bewertungsbild ist sehr gut, die absolute Zahl öffentlich sichtbarer Kundenstimmen aber noch überschaubar. Eine breitere Basis verifizierter und unabhängiger Bewertungen würde die öffentliche Reputation weiter stärken. Auch die Mighty-Strategy sollte möglichst transparent dokumentiert bleiben. Je stärker ein Anbieter mit einer eigenen Investmentmethodik arbeitet, desto wichtiger sind nachvollziehbare Informationen über Vorgehen, Risiken, Kosten und langfristige Ergebnisse.

 

Nicht jeder Kunde muss sämtliche technischen Indikatoren verstehen. Er sollte aber nachvollziehen können, warum die Strategie so angewandt wird und welche Konsequenzen daraus entstehen. Ebenso wichtig ist ein realistisches Erwartungsmanagement. Wer davon ausgeht, dass eine technische Strategie sämtliche Börsenverluste vermeidet, erwartet zu viel. Auch ein gutes Risikomodell produziert keine perfekte Trefferquote.

Matthias May Finanz Erfahrungen: Unser Gesamturteil


Nach Auswertung der verfügbaren Unternehmensinformationen, externen Profile und Kundenrezensionen ergibt sich für Matthias May Finanz ein deutlich positives Gesamtbild. Besonders überzeugen dabei nicht die Sternebewertungen allein. Stärker wiegt die Kombination aus langjähriger Erfahrung, klarer fachlicher Spezialisierung, persönlicher Betreuung, transparenten Depotstrukturen und einem nachvollziehbaren Risikomanagement.

 

Die Rezensionen passen zu diesem Bild. Kompetenz, Geduld, Verständlichkeit und Kundenorientierung werden wiederholt genannt. Gleichzeitig sollte die Mighty-Strategy nicht als Garantie für Kapitalerhalt oder überdurchschnittliche Rendite verstanden werden. Das wäre bei jeder Kapitalmarktstrategie unseriös. Ihr interessanter Punkt liegt vielmehr darin, dass Risiko nicht erst dann betrachtet wird, wenn es bereits eingetreten ist.

 

May versteht Vermögenssteuerung als Prozess: Zunächst werden Ziele und Risikobudget bestimmt. Danach folgen geeignete Anlageinstrumente und anschließend eine Begleitung nach definierten Regeln. Das ist aus unserer Sicht eine belastbarere Investmentphilosophie als die Suche nach dem nächsten vermeintlichen Gewinnerfonds.

Fazit: Gute Bewertungen – aber vor allem ein klares Konzept

 

Ein ETF ist schnell gekauft. Eine belastbare Vermögensstrategie ist schwieriger. Genau hier liegt die Stärke von Matthias May Finanz. Wer seine Geldanlage vollständig selbst steuern möchte und mit einem einfachen Buy-and-Hold-Portfolio zufrieden ist, benötigt diesen Beratungsansatz möglicherweise nicht.

 

Wer dagegen persönliche Betreuung, ETF-basierte Anlageinstrumente, digitale Transparenz und ein aktiveres Risikomanagement miteinander verbinden möchte, findet bei May-Finanz ein klar positioniertes Konzept.

 

Die öffentlich verfügbaren Erfahrungen und Rezensionen zeichnen bislang ein deutlich positives Bild. Das Bewertungsvolumen ist noch nicht riesig. Die Aussagen der Kunden zeigen jedoch eine auffallend einheitliche Richtung. Und vielleicht ist am Ende nicht die Frage entscheidend, ob Matthias May den nächsten Börsenabschwung perfekt erkennt.

 

Wichtiger ist etwas anderes: Der Kunde sollte jederzeit verstehen, warum sein Geld so investiert ist, wie es investiert ist. Bei Finanzberatung ist genau diese Nachvollziehbarkeit eine der wichtigsten Voraussetzungen für langfristiges Vertrauen.

Quellenverzeichnis

 

 

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Auswertung öffentlich verfügbarer Informationen, Unternehmensangaben und Kundenrezensionen. Bewertungen geben subjektive Erfahrungen ihrer jeweiligen Verfasser wieder. Kapitalanlagen unterliegen Wertschwankungen und können zu Verlusten führen. Der Beitrag stellt keine individuelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar.


Heino Zießnitz

Heino Zießnitz

Unternehmenskommunikation · Kapitalmarkt · Unternehmensfinanzierung · Reputation · PR · Wirtschaft

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