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La Rivera S.A.: Paraguay - unentdeckte Investitions-Perle mit 10 Prozent Steuern

Autor: Thomas Breithaupt · Zuletzt aktualisiert: 04.07.24

Finanzen Nachhaltigkeit · 6 Min. Lesedauer

La Rivera S.A.: Paraguay - unentdeckte Investitions-Perle mit 10 Prozent Steuern - Titelbild

Für den Thüringer Agrar-Unternehmer Andreas Jelinek (60), Präsident der La Rivera S.A. in Villarrica, ist Paraguay „eine unentdeckte Investitionsperle“, wie er hier im Interview mit SQUAREVEST.AG verrät.

Andreas Jelinek (60) aus Suhl in Thüringen bietet mit seiner La Rivera S.A. in Paraguay einen lukrativen Einstieg als Farmer und Holzproduzent oder einen Plan B für Deutsche, wenn es in Europa zu hitzig wird © La Rivera S.A.
Andreas Jelinek (60) aus Suhl in Thüringen bietet mit seiner La Rivera S.A. in Paraguay einen lukrativen Einstieg als Farmer und Holzproduzent oder einen Plan B für Deutsche, wenn es in Europa zu hitzig wird © La Rivera S.A.

Das Wichtigste in Kürze

 

► Die La Rivera S.A. erfüllt Investoren den Traum von einer eigenen Farm in Südamerika ab 50 Hektar ab 500.000 Euro oder als Gemeinschaftsfarmer für einen geringeren Anteil.

 

► Die La Rivera S.A. sichert Investoren ein langfristiges Einkommen durch Wertsteigerung der Grundstücke, ein mittelfristiges Einkommen durch Holzverwertung und ein kurzfristiges Einkommen durch Rinderhaltung.

 

► Die La Rivera S.A. bietet Auswanderern ein selbstbestimmtes Leben, bei dem man sich schon auf 700 Quadratmetern selbst ernähren kann, und bietet Unternehmern eine Freiheit ohne ausufernde staatliche Bevormundung, ohne Energiekrise und mit nur 10 Prozent Steuern im Inland und null Prozent auf ausländische Einkünfte.

La Rivera S.A.: Paraguay – Erfolgsstory eines deutschen Auswanderers in Villarrica

 

Andreas Jelinek hatte Südamerika lieben gelernt, als er einst als Seefahrer bei der ostdeutschen Handelsflotte über die Weltmeere fuhr, wie er auf Business-Leaders.net erzählte. Gründliche Recherche brachte ihn aber dann 2008 in das Binnenland Paraguays, speziell nach Villarrica. Hier liegt in der Nähe die Colonia Indepedencia. In der haben einst badische Auswanderer, die nach dem Ersten Weltkrieg kamen, ein Paradies geschaffen. Und viele sind wohlhabend geworden und über Generationen sogar Großgrundbesitzer und große Agrarproduzenten.

Vor 15 Jahren wanderte er schließlich selbst nach Paraguay aus und gründete dort in Villarrica die La Rivera S.A., die ein autarkes Farmkonzept entwickelt hat, das Investoren aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu freien Holz- und Rinderfarmern oder Gewerbetreibenden macht – ohne staatliche Gängelei und mit nur 10 Prozent Steuern auf Gewinne. Für Auswanderer aus Deutschland und ganz Europa baut die La Rivera S.A gerade die Siedlung Viva Paraguay.

Als Vorstand und Gesellschafter des Unternehmens Proindex Capital AG aus Wülfershausen in Bayern und Suhl in Thüringen betreibt Jelinek in Paraguay ein land- und forstwirtschaftliches Tochterunternehmen, mit dem er seit 2010 über 4.600 Hektar aufgeforstet und mehr als 2,6 Mio. Bäume gepflanzt hat. 750 Hektar sind geschützte Urwaldflächen. Daneben betreibt er artgerechte Rinder- und Schafhaltung, zum Teil nach dem Waldweide-Prinzip. Die Setzlinge für die Aufforstung kommen aus der eigenen Baumschule. Und auf den Eukalyptusflächen wird Bio-Honig produziert. Für die Holzverarbeitung gibt es einen eigenen Industriepark.

Auszeichnungen für die Rinder der La Rivera S.A. bei Expo Mariano Roque Alonso, einer internationalen Agrarmesse 2023 in Asunción, der Hauptstadt von Paraguay © La Rivera S.A.
Auszeichnungen für die Rinder der La Rivera S.A. bei Expo Mariano Roque Alonso, einer internationalen Agrarmesse 2023 in Asunción, der Hauptstadt von Paraguay © La Rivera S.A.

La Rivera S.A.: Kein Schickimicki – aber frei und autark

 

  • Jelinek: „Es ist hier natürlich kein Schickimicki. Es ist einfach noch das pure Leben.“
  • Aber dafür geeignet, so Jelinek: „Ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu ermöglichen. Ohne immense staatliche Gängelungen und Restriktionen.“
  • Und mit: „Autarkie… Du kannst Dich hier quasi auf 700 Quadratmetern, also 0,07 Hektar, selbst ernähren.“

La Rivera S.A.: „Aufholeffekt“ und „noch sehr günstig Land kaufen“

 

SQUAREVEST.AG: Aus welchen ökonomischen Gründen sollte man als Deutscher in Paraguay investieren?

 

Andreas Jelinek: „Man kann hier noch günstig kaufen und so günstig wie nirgendwo auf der Welt investieren. Wir haben hier wirklich niedrige Preise. Ich hatte hier letztens ein Argument von einem Engländer. Das fand ich gut. Er sagte, er hat in den 1980er und 1990er Jahren in China und vor allem in Hongkong investiert und hat dort eine große Wertentwicklung mitgemacht. Paraguay ist heute ähnlich stark zurückgeblieben aufgrund der Historie. Und nur durch den Aufholeffekt, die starke wirtschaftliche Perspektive, die Paraguay hat, ist Paraguay aktuell eine unentdeckte Perle.“

 

SQUAREVEST.AG: Was bieten Sie mit Ihrer La Rivera S.A. den Investoren an?

 

Andreas Jelinek: „Was man hier in Paraguay noch kann, ist sehr günstig Land zu kaufen. Das Land hat eine unterschiedliche Infrastrukturentwicklung, je nach Region. Die Wirtschaft und damit auch die Infrastruktur entwickeln sich rasant weiter. Paraguay investiert sehr viel und wird in den nächsten Jahren an wirtschaftlicher Bedeutung zunehmen. Man kann davon ausgehen, dass immer mehr Grundstücke, die heute noch irgendwo schlecht zu erreichen sind, in Kürze oder in den nächsten 5, 10 oder 20 Jahren sehr gut zu erreichen sind. Für uns ist allerdings von vornherein wichtig, dass wir nur Grundstücke kaufen, die heute bereits einen Zukunftswert haben. Die sich in der Nähe einer größeren Stadt befinden oder eine andere exponierte, bedeutende Lage haben. Und dann geht es hier natürlich richtig voran. Paraguay hat eine Riesenzukunft vor sich.“

La Rivera S.A. bietet Wasserkraft-Strom und konservative Werte

 

SQUAREVEST.AG: Woran machen Sie das fest?

 

Andreas Jelinek: „Wir haben hier 100 Prozent erneuerbarer Energie. 100 Prozent des elektrischen Stroms kommen über die Wasserkraft. Ein Großteil der Energie können wir gar nicht selber verwenden, sondern exportieren wir nach Brasilien und nach Argentinien.“

 

Andreas Jelinek nennt als weiteren Zukunftspunkt: „Wir haben hier eine stabile Politik. Nach der Diktatur 1989 in Paraguay gab es einige Verwerfungen, wie überall, wo neue Formen der Demokratie eingeführt wurden. Mittlerweile haben wir eine über Jahre sehr konservative Regierung. Und die Bevölkerung denkt ja auch so. Es gibt nicht solche erschreckenden Experimente wie in anderen Regionen Südamerikas, wo man versucht, eher sozialistische Wege zu gehen. Das würde hier überhaupt nicht infrage kommen. Wir verfolgen hier eine traditionelle Politik und sind ein katholisches Land. 95 Prozent der Menschen sind katholisch. Und das Wichtigste Gut hier für uns ist die Familie.“

Familie ist hier das wichtigste Gut

 

SQUAREVEST.AG: „Was bedeutet das im Alltag?“

 

Andreas Jelinek: „Ja, das sind Werte. Familie heißt natürlich in einem Land, wo es kaum Sozialsysteme gibt, auch soziale Unterstützung und soziale Hilfe. Das ist wirklich so. Wenn hier jemand krank wird und ins Krankenhaus muss, dann sammeln wir alle. Dann wird Essen verkauft. Gebratene Hühner oder Pizza. Der Erlös geht dahin, dass der Betreffende operiert und ausreichend behandelt werden kann. Das organisiert die Familie. Und die Familie steht dafür gerade. Das ist hier das Wichtigste. Wir unterstützen mit unserem deutschen Verein Die Angel e.V. mit Sitz in Wülfershausen in Bayern hier in Paraguay die Menschen, die nicht so von der Familie unterstützt werden können. Oder mit Dingen, die es hier nicht gibt, wie Spezialrollstühle und andere medizinische Ausrüstung.“

 

SQUAREVEST.AG: „Sie haben mit Ihrer La Rivera S.A. in der Nähe der deutschen Colonia Independencia (Kolonie Unabhängigkeit) Bauland gekauft. Die 1919 von dem badischen Winzer Gerhard Bühler gegründete Kolonie, in der heute 27.000 Menschen (davon 6.000 Deutsche) leben, hat einen guten Ruf. Ist das Ihr großes Vorbild?“

Alle, die kamen, sind heute sehr wohlhabend

 

Andreas Jelinek: „Also unser Hauptstandort ist die Stadt Villarrica. Wir hatten am 14. Mai das Fest der Stadtgründung. Sie ist im Jahr 1570 von dem Spanier Ruy Díaz de Melgarejo (1519-1602) gegründet worden, dem „unbesiegbaren Kapitän“. In der späten Kolonialzeit blühte die Stadt dann richtig auf und war der Hauptstadt Asunción an Bedeutung fast ebenbürtig. Auf die Tradition der Gründung, zu dieser Zeit war ringsum noch alles Urwald, ist man hier sehr stolz. Mich persönlich hat der Höhenzug des Ybytyruzú-Gebirges hier festgehalten. Deshalb habe ich diesen Standort hier ausgewählt. Ich komme ja aus dem Thüringer Wald. Die Berge sehen hier von der Ferne genauso aus wie der Thüringer Wald. Das war ja auch der Grund, warum die badischen Einwanderer nach dem Ersten Weltkrieg 1919 sich hier ansiedelten. Die haben mit harter Arbeit und schwerster Technik die Bäume gerodet. Für die sieht das auch so aus, wie in Baden. Die wollten dort Wein herstellen, das haben sie auch gemacht. Allerdings nicht sehr erfolgreich. Es sind aber heute alle, die damals gekommen sind, sehr wohlhabend. Sie haben große Ländereien. Durch fleißige Arbeit kann man hier wirklich etwas erreichen.“

 

SQUAREVEST.AG: Aber nicht mit Wein. Womit sind die reich geworden?

 

Andreas Jelinek: „Mit Wein nicht, durch die hohe Feuchtigkeit hier und den vielen Regen wuchsen die Reben nicht wie erhofft. Der Wein braucht Trockenheit und Sonne. Sie sind durch Landwirtschaft reich geworden, durch den Anbau von Zuckerrohr und Mais. Und durch ihre Bautätigkeiten. Sie hat viele landwirtschaftliche Produkte geprägt. Hier im Bundesstaat Guairá gibt es kaum Industrieproduktion. Der Schwerpunkt ist hier die Zuckerrohrindustrie und die Landwirtschaft insgesamt. Die ganze Region im Gebirge ist ein riesiges Naturschutzreservat. Hier gibt es noch sehr, sehr viel ökologische Produktion. Wir haben unterschiedliche Zuwanderer und die unterstützen wir auch. Die Frage ist: Muss man noch arbeiten oder will man noch arbeiten? Oder will man einfach einen Plan B mit zweitem Wohnsitz haben? Leute mit Plan B wissen: Wenn es politisch zu hitzig wird in Europa, dann verduften sie. Sie sind übrigens auch herzlich eingeladen, wenn der Russe kommt.“

La Rivera S.A.: Unternehmerische Freiheit

 

SQUAREVEST.SA: Danke. Sie bieten an, dass man sich selbst versorgen und Gewinn machen kann und billig ein Eigenheim beziehen kann. Ist das nicht eine besondere Form von Freiheit?

 

Andreas Jelinek: „Hier in Paraguay werden Unternehmer nicht vom Staat bevormundet und auch nicht ausgeplündert. Paraguay ist im Vergleich zu Deutschland ein Steuerparadies. Es verlangt als katholisches Land von jedem nur den Zehnten. 10 Prozent von Unternehmensgewinnen, 10 Prozent von Erwerbstätigen bei hohem Einkommen (bei niedrigem Einkommen 0 Prozent), 10 Prozent von Konsumenten. Es gibt aber vor allem kein Welteinkommensprinzip. Das heißt, auf meine Aktivitäten außerhalb von Paraguay zahle ich 0 Prozent Einkommenssteuer.“

 

SQUAREVEST.AG: Da kommen wir zu Ihrem Projekt. Wie haben Sie den Einstieg gefunden?

 

Andreas Jelinek: „Das Wichtigste, was Paraguay braucht, sind Arbeitsplätze für die Leute. Also ökonomisch gesehen. Es sind natürlich wie überall auf der Welt die Leute herzlich willkommen, die hier investieren. Aus unserer Sicht ist die beste Entwicklungshilfe, die man macht, Arbeitsplätze zu schaffen, sodass Menschen nicht mehr mit Geschenken aus der ganzen Welt leben müssen, sondern mit ihrer eigenen Arbeit genügend Geld verdienen können und ein menschenwürdiges Leben führen können. Dazu werden Sie vernünftig kranken- und rentenversichert. Wer hier Arbeit hat, hat auch eine Sozialversicherung. Wir schaffen durcg unsere Investitionen Arbeit.“

La Rivera S.A.: Hauptmotiv Holzproduktion

 

SQUAREVEST.AG: Wie genau?

 

Andreas Jelinek: „Unser Hauptmotiv ist es, genügend qualitativ hochwertiges Holz zu produzieren, sodass die Regenwaldabholzung aufhört. Das heißt: Wir pflanzen Bäume, um den Regenwald zu schützen. Und bauen. Wir planen einen kompletten Industriepark. Das erste Segment steht schon. Das ist eine Sägemühle. Und das wird weitergehen mit der Holzverarbeitung. Im geplanten Industriepark können sich andere Unternehmer aus Europa herzlich gern ansiedeln, die sich mit dem Thema Holz und ähnlichen Dingen befassen oder auch innovative Dinge verwirklichen wollen. Das können sie dort verwirklichen. Es geht um mögliche Investitionen und natürlich auch um das Thema Leben und Arbeiten. Nebenan kann man einfach auch ein Baugrundstück erwerben. Und dort auch leben, mit dem Blick auf das wunderschöne Ybytyruzú-Gebirge. Die Gegend hier ist auch ein touristisches Highlight.“

Traum von eigener Farm in Südamerika erfüllen

 

SQUAREVEST.AG: Was bietet Ihr Vertrieb gerade an?

 

Andreas Jelinek: „Der Schwerpunkt unserer Investitionen ist es, Land zu kaufen und zu entwickeln. Infrastruktur zu entwickeln und dort Bäume zu pflanzen. Also, wo jeder aus Europa sich seinen eventuellen Traum von einer eigenen Farm in Südamerika leisten kann.“

 

SQUAREVEST.AG: Die Finanzierung muss man in Europa machen, die bekommt man nicht vor Ort, oder?

 

Andreas Jelinek: „Solche Investitionen sollte man nicht mit Fremdkapital machen, sondern mit Eigenkapital. Das ist die sicherste Variante. Unsere Konzepte sind darauf abgelegt, dass sie schuldenfrei sind und dass sie einen Ertrag abwerfen.“

 

SQUAREVEST.AG: Wie verdient ein Investor bei der La Rivera S.A. Geld?

© La Rivera S.A. Corporate Fact Sheet 22. April 2024
© La Rivera S.A. Corporate Fact Sheet 22. April 2024

Andreas Jelinek: „Das Modell ist folgende Kombination: 

 

  1. Das ist der langfristige Ertrag aus der Wertsteigerung des Grundstücks.
  2. Der mittelfristige Ertrag durch Holz.
  3. Und der kurzfristige Ertrag durch Rindermast.

 

Damit Sie sich das mal in Zahlen vorstellen können, haben wir ein Factsheet 2024 zusammengestellt.“

SQUAREVEST.AG: Wie funktioniert eine Farm bei der La Rivera S.A.?

 

Andreas Jelinek: „Unser Modell zieht darauf ab, dass wir ab 50 Hektar, also 500.000 Quadratmetern, so eine Farm betreiben. Wir betreiben einen ganzen Farmkomplex. Wir kaufen größere Grundstücke. Zum Beispiel in Mbuyapey, da ist noch eine 50 Hektar Farm übrig. Sie heißt Estancia Cristal. Die ist in unmittelbarer Nähe des wunderschönen Wasserfalls Salto Cristal. Da urbanisieren wir gerade, 825 Hektar. Davon sind schon 725 Hektar an Farmkunden gegangen. Das sind jeweils 6 oder 7 verschiedene Farmen. Der Kunde selbst kann ja gewisse Vorstellungen mit einbringen, je größer die Projekte sind. Die Projekte bestehen immer aus einem Weideanteil und einem Holzanteil. Der Begriff ist Silvo Pastoril. Das ist im Prinzip die Kombination von Bäumen, Gras und Weide. Wenn wir eine traditionelle Aufforstung machen, dann pflanzen wir etwa 1.000 Bäume auf den Hektar. Bei Silvo Pastoril sind es nur 500. Das heißt, Licht fällt auf den Boden. Gras wächst. Und dazwischen weiden dann die Kühe. Für die Tiere ist das schöner, weil sie im Halbschatten dort eben auch Schatten haben und nicht in der prallen Sonne stehen, und die Bäume erhalten natürlichen Dünger. Die Sonne hier ist natürlich ganz wunderbar. Wir haben hier wirklich ausreichend schönes Wetter, viel Sonne, angenehme warme Temperaturen, herrliches Klima und einen superblauen Himmel.“

50 Hektar Farm für 500.000 Euro

 

SQUAREVEST.AG: Was sind die Einstiegspreise für eine Farm bei der La Rivera S.A.?

 

Andreas Jelinek: „Um so eine Farm zu betreiben, wenn man es richtig gut machen will, bedarf es mindestens etwa 500.000 Euro.“

 

SQUAREVEST.AG: Da hat man eine komplette, kleine Farm?

 

Andreas Jelinek: „Eine komplette Farm. Aber was heißt klein? Mit 50 Hektar wäre das in Europa ein mittlerer Betrieb. Die größten Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland haben so zwischen 1.000 und 1.600 Hektar. Wir haben hier Farmen, die so im Schnitt zwischen 1.000 und 10.000 Hektar liegen.“

Autark leben – auf 700 Quadratmetern selbst ernähren 

 

SQUAREVEST.AG: Man könnte also bei Ihnen ein kleiner Baron werden?

 

Andreas Jelinek: „Genau, ein Rinderbaron. Wichtig sind solche Stichworte wie Selbstversorgung und Autarkie. Wir haben hier 365 Tage ideales Landwirtschaftswetter und wir haben kaum Winter. Du kannst dich hier quasi auf 700 Quadratmetern, also 0,07 Hektar, selbst ernähren. Du kannst hier deine eigenen, unbelasteten Lebensmittel anbauen.“

 

SQUAREVEST.AG: Und wer kein Eigenkapital von einer halben Million Euro hat?

 

Andreas Jelinek: „Leute, die jetzt nicht die 500.000 Euro haben oder investieren wollen, können sich natürlich auch an uns wenden. Da haben wir andere Modelle. Man kann sich da als Gemeinschaft zusammentun, was wir ausdrücklich unterstützen. Wir haben eine große Infrastruktur. Und wir haben über 120 Mitarbeiter. Die La Rivera S.A. ist eine Firmengruppe mit sehr vielen Unternehmen, die unterschiedlichste Dinge machen. Wir leben ja auch von der Gemeinschaft der Leute, die hierherkommen, von den Ideen und Fragen. Und so hoffe ich, dass wir uns immer wieder weiterentwickeln. Wir wollen ja keinen Stillstand. Wir sehen eine positive Entwicklung und eine andere Form des Miteinanders.“

 

SQUAREVEST.AG: Wie sieht Ihre eigene persönliche Bilanz aus?

 

Andreas Jelinek: „ Ich bin jetzt seit 15 Jahren in Paraguay. Ich war erstaunt über die Entwicklung der letzten 12 Jahre. Diese Entwicklung war immens. Die Geschwindigkeit auch. Man muss natürlich sagen: Wachstum ist nicht gleich Entwicklung. Also, es ist noch viel zu tun. Aber es ist erstaunlich, dass wir Menschen aus der Arbeitslosigkeit herausgeholt haben. Es gibt hier noch viele arme Menschen, aber man sieht: Durch wirtschaftliche Entwicklung, und diese ist rasant, holen wir immer mehr Menschen aus der Armut heraus.Da ist natürlich letztendlich auch eine Motivation hier, dass wir als Gäste in diesem Land etwas beitragen zur Entwicklung. Und das ist die beste Form von Entwicklungshilfe, die wir leisten können, nämlich den Menschen ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit zu ermöglichen. Ohne staatliche Gängelungen und Restriktionen und solche Dinge.“

Emotion von Paraguay kommt erst, wenn man hier war

 

SQUAREVEST.AG: Warum ist Ihre Perle Paraguay bei Investoren noch so unentdeckt?

 

Andreas Jelinek: „Vermeintlich konkurrieren wir weltweit mit anderen Dingen. Es boomt ein Aktienmarkt. Es boomen auch viele andere Regionen. Da gibt es natürlich Wettbewerb. Paraguay ist jetzt nicht so spektakulär wie manche andere Länder. Die Emotion von Paraguay kommt erst, wenn man hier war. Das ist natürlich nicht auf den ersten Blick das Investitionsland, was viele, als das Land ihrer Träume sehen. Es ist hier natürlich kein Schickimicki. Es ist einfach das pure Leben noch. Ein pures, einfaches, aber ein sehr selbstbestimmtes Leben. Der Staat mischt sich hier eben nicht in die Aktivitäten von Unternehmen ein.“

 

SQUAREVEST.AG: Wenn man mit Ihnen spricht, will man am liebsten gleich die Koffer packen. Herr Jelinek, wir danken für das Interview.

 

Ein ausführliches Firmenprofil über Jelineks Proindex Capital AG können Sie hier auf SQUAREVEST.AG nachlesen.

 

Die Proindex Capital AG wurde von der Schweizer Wirtschaftsauskunft SCOREDEX Ende letzten Jahres neu eingewertet. Dabei stellte die Proindex Capital AG Transparenz und Seriosität unter Beweis. Das Ergebnis finden Sie hier.

Andreas Jelinek bietet regelmäßig Kennenlern-Reisen an. Anmelden können Sie sich hier.

 

Warum in Südamerika nach Jelineks Erfahrung nur ein Land zum Investieren infrage kommt, nämlich Paraguay, erzählte Jelinek im Interview auf news.scoredex.com.

 

In seinen kostenlosen Webinaren berichtet Andreas Jelinek regelmäßig über das Leben und Investieren in Paraguay. Die Anmeldung erfolgt hier. (Unter Mitarbeit von Autor Frank Maiwald)

 

Lesen Sie hier noch interessante Informationen zum autarken Farmkonzept der La Rivera S.A.:


Thomas Breithaupt

Thomas Breithaupt

Redakteur

Mit einer Leidenschaft für Technik- und Finanzthemen war der Schritt vom Physikstudium zum Wirtschaftsjournalismus vorprogrammiert. Das analytische Denkvermögen hilft, sachlich zu berichten und neben der Entwicklung von Software eine fundierte Berichterstattung zu erstellen. Zwischen den Recherchen hilft Sport dabei, einen klaren Kopf zu bewahren und hält fit für den Surfurlaub.

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