Investition in Wasserstoff - Aktien 2025
Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 14.08.25
Börse/Aktien · 12 Min. Lesedauer
Investitionen in Wasserstoff - das klingt sehr modern und nachhaltig. Das ist es auch, denn Wasserstoff wird in nicht zu ferner Zukunft eine unserer wichtigsten Energiequellen. Und daher werden Wasserstoff Aktien für Investoren künftig eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
ABER:
Der Sektor Wasserstofferzeugung und die dazugehörige verarbeitende Industrie steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Investition in diesem Bereich will gut überlegt sein. Es gibt riesige Chancen für üppige Renditen, aber der Sektor ist noch sehr volatil. Setzt man als Anleger auf das "falsche Pferd" sind auch Totalverluste nicht ausgeschlossen.
Wer in diesem Markt seine Chance nutzen will, dem empfehlen wir besonders diese Aktien:
Bloom Energy Corporation
- Aktienkurs: 22,27 €
- Performance 1 Jahr: + 104,5 %
- Kapitalisierung: 5,3 Mrd. €
Die Aktie zeigte 2024 Erholungstendenzen mit einem Kursplus von 57,8 %, entstanden durch Großaufträge (Brennstoffzellen für KI-Rechenzentren).
Linde plc
- Aktienkurs: 442,40 €
- Performance 1 Jahr: + 13,8 %
- Kapitalisierung: 211,46 Mrd. €
Linde ist in Deutschland führend bei technischen Gasen und Produktionsanlagen. Die Aktie hat langfristig stabile Renditen erzielt, jedoch ist sie aktuell teuer bewertet.
Plug Power
- Aktienkurs: 1,58 €
- Performance 1 Jahr: - 62,1 %
- Kapitalisierung: 1,42 Mrd. €
Trotz prominenter Kunden wie Amazon und Walmart hat das Unternehmen mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Der Aktienkurs liegt derzeit rund 53 % unter dem Vorjahresniveau.
(Stand 12.02.2025, 16:00 MEZ)
Auch Investitionen in Aktien von wasserverarbeitenden Unternehmen sind möglich. Aktien von Unternehmen, die Wasser zu Wasserstoff aufbereiten, daraus Energie gewinnen oder die Zubehör zur Wasserbearbeitung herstellen, sind für nachhaltige Investments geeignet. Ob Investition in Wasserstoff Aktien sinnvoll sind betrachten wir für Sie in diesem Beitrag.
Weitere Wasserstoff Aktien für Deutschland
| Aktie | Stand 12.02.2025 | Performance 1 Jahr | Performance 5 Jahre |
| Thyssenkrupp AG (TYEKF) | 4,55 € | - 19,00 % | - 59,20 % |
| Siemens Energy AG (SMEGF) | 59,54 € | + 310,90 % | + 171,90 % |
| Linde Plc (LIN) | 440,80 € | + 13,60 % | + 121,40 % |
| SFC Energy AG (SSMFF) | 17,22 € | - 8,80 % | + 43,70% |
Thyssenkrupp AG
Thyssenkrupp ist ein deutsches Industrieunternehmen, das stark in die Wasserstofftechnologie investiert, insbesondere in der Stahlproduktion. Das Unternehmen hat mit seinem Projekt „H2Giga“ den Weg für die Massenproduktion von Elektrolyseuren geebnet, die zur Erzeugung von grünem Wasserstoff verwendet werden. Thyssenkrupp setzt dabei auf seine Tochtergesellschaft Uhde Chlorine Engineers, die Elektrolyseanlagen für die Wasserstoffproduktion baut.
Siemens Energy AG
Siemens Energy ist eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland und investiert massiv in den Wasserstoffsektor. Das Unternehmen arbeitet an Elektrolyse-Technologien und bietet Lösungen für die Produktion und Nutzung von Wasserstoff in der Energiewirtschaft an. Siemens Energy hat Partnerschaften mit mehreren Wasserstoffprojekten in Europa und weltweit, darunter die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn für den Einsatz von Wasserstoffzügen.
Linde Plc
Obwohl Linde ein internationales Unternehmen ist, hat es seinen Hauptsitz in Deutschland und zählt zu den größten Anbietern von Wasserstofflösungen weltweit. Linde ist stark in der Entwicklung und Bereitstellung von Wasserstoffinfrastruktur, einschließlich der Erzeugung, Lagerung und Verteilung von Wasserstoff, involviert. Das Unternehmen ist außerdem an zahlreichen Wasserstoffmobilitätsprojekten beteiligt.
SFC Energy AG
SFC Energy ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das sich auf Brennstoffzellenlösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Brennstoffzellen für mobile und stationäre Anwendungen und ist besonders im Bereich der Notstromversorgung und mobiler Energieversorgung aktiv. SFC Energy spielt eine wichtige Rolle in der dezentralen Wasserstoffnutzung und ist ein wachsender Akteur in der Branche.
Wasserstoff Aktien - Global
Die Wasserstofftechnologie bietet Investoren eine Gelegenheit, an einem Sektor teilzuhaben, der in wenigen Jahren eine Schlüsselrolle in der Energieversorgung spielen wird.
Angesichts der langfristigen Natur dieser Investitionen sollten Investoren jedoch bereit sein, kurzfristige Volatilität in Kauf zu nehmen, während die Wasserstoffwirtschaft weiter wächst und sich profitabel entwickelt.
Führende Unternehmen, die im globalen Wasserstoff-Business tätig sind:
| Aktie | Stand 12.02.2025 | Performance 1 Jahr | Performance 5 Jahre |
| Plug Power DE (PLUG) | 1,53 € | - 63,60 % | - 61,70 % |
| Ballard Power Systems (BLDP) | 1,28 € | - 58,70 % | - 87,70 % |
| NEL ASA (NLLSF) | 0,188 € | - 56,40 % | - 83,30 % |
| ITM Power (ITMPF) | 0,41 € | - 44,10 % | - 76,20 % |
| Air Liquide SA (AIQUF) | 169,68 € | -+ 11,1 % | + 47,40 % |
Plug Power Inc.
Plug Power ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Verkauf von Wasserstoff-Brennstoffzellen spezialisiert hat. Es ist einer der Marktführer in der Herstellung von Brennstoffzellen für Logistik- und Transportanwendungen. Plug Power hat außerdem Partnerschaften mit großen Unternehmen wie Amazon und Walmart, um seine Technologie in großem Maßstab einzusetzen.
Ballard Power Systems
Ballard Power Systems ist ein kanadisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von PEM-Brennstoffzellen (Proton Exchange Membrane) konzentriert, die in verschiedenen Anwendungen wie Bussen, Lkw und Schiffen eingesetzt werden. Das Unternehmen hat eine starke globale Präsenz und ist ein Vorreiter in der Kommerzialisierung von Wasserstofftechnologien.
NEL ASA
NEL ist ein norwegisches Unternehmen, das Elektrolyseure und Wasserstofftankstellen herstellt. NEL ASA ist einer der führenden Anbieter von Technologien zur Wasserstoffproduktion und -speicherung und spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur in Europa.
ITM Power Plc
ITM Power ist ein britisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Elektrolyseuren spezialisiert hat, die zur Erzeugung von grünem Wasserstoff verwendet werden. ITM Power hat Partnerschaften mit mehreren großen Energieunternehmen und ist ein wichtiger Akteur bei der Entwicklung von Power-to-Gas-Projekten in Europa.
Air Liquide SA
Air Liquide ist ein weiteres großes Industriegasunternehmen, das stark in den Wasserstoffsektor investiert. Das französische Unternehmen entwickelt Projekte zur Produktion von grünem Wasserstoff und baut gleichzeitig seine Wasserstoffinfrastruktur aus. Air Liquide hat ambitionierte Pläne, um den Marktanteil im wachsenden Wasserstoffsektor zu erweitern.
Wasserstoffaktien haben zwar ein hohes (Rendite-)Potential, bergen aber auch ein hohes Risiko. Deshalb empfehlen wir nur eine Beimischung in ein breit gefächertes Portfolio.
Investition in Wasserstoff
Investitionen in Aktien der Wasserstofftechnologie nehmen aufgrund des Potenzials von Wasserstoff als saubere und vielseitige Energiequelle zu.
Bevor man jedoch Investitionen in diesen Sektor tätigt sollte man sich über das Thema gründlich informieren. Bei einer Investition in Wasserstoffaktien gibt es mehrere wichtige Faktoren zu berücksichtigen:
Wasserstoffmarkt und Wirtschaftlichkeit
Der Wasserstoffmarkt wächst schnell, besonders in Sektoren wie Industrie, Transport und Energiespeicherung. Investoren sollten die Produktionskosten von Wasserstoff im Vergleich zu konventionellen Energiequellen und zu anderen erneuerbaren Energien bewerten.
Industrie
Wasserstoff kann in der Stahlproduktion, der Chemieindustrie und anderen energieintensiven Industrien verwendet werden, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.
Transport
Wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, insbesondere LKW's, Busse und Züge, bieten eine emissionsfreie Alternative zu dieselbetriebenen Fahrzeugen.
Energiespeicherung
Wasserstoff kann als Speichermedium für überschüssige erneuerbare Energie dienen und so zur Stabilisierung (und Entlastung) des Stromnetzes beitragen.
Investitionsmöglichkeiten und Finanzierungsmodelle
Es gibt verschiedene Investitionsmöglichkeiten:
Direkte Beteiligungen
Investition in Unternehmen, die Wasserstoffproduktions- oder -anwendungstechnologien entwickeln
Infrastrukturprojekte
Investition in den Aufbau von Wasserstofftankstellen oder Pipelines
Wasserstoffaktien oder -fonds
Beteiligung über den Kapitalmarkt, zum Beispiel durch spezielle Wasserstoffaktien oder Fonds, die in diesen Sektor investieren
Politische Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen
Die Förderung der Wasserstofftechnologie durch staatliche Maßnahmen wie Subventionen, steuerliche Anreize oder regulatorische Rahmenbedingungen treibt die Entwicklung des Wasserstoffsektors wesentlich schneller voran. Fördermaßnahmen beeinflussen die Rentabilität von Projekten erheblich. Vor Investitionsentscheidungen (nicht nur im Wasserstoffsektor) sollten Anleger prüfen, ob und welche Fördermöglichkeiten möglich sind.
Subventionen
Direkte finanzielle Unterstützung für Forschung und Entwicklung bzw. für den Bau von Wasserstoffinfrastrukturen.
Steuerliche Anreize
Steuervorteile für Unternehmen, die in Wasserstofftechnologien investieren oder Wasserstoff als Energieträger nutzen.
Regulatorische Rahmenbedingungen
Gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung von CO2-Emissionen können die Nachfrage nach Wasserstofflösungen erhöhen.
Risiken
Investitionen in Wasserstoff bergen zahlreiche Risiken, die auf technologische Herausforderungen, starke Konkurrenz durch etablierte und andere erneuerbare Energien sowie politische und wirtschaftliche Unsicherheiten zurückzuführen sind.
Technologische Herausforderungen
Die Entwicklung weiterer effizienter und kostengünstiger Technologien ist noch im vollen Gange. Es besteht daher durchaus das Risiko, dass einige Technologien nicht die erwartete Leistung bringen und somit von anderen vom Markt verdrängt werden. Das gilt auch für Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.
Konkurrenz
Außer der Wasserstofftechnologie konkurrieren noch andere erneuerbare Energien, wie Solar- und Windkraft, um Investitionen und Marktanteile. Diese sind im Moment wesentlich weiter entwickelt und decken bereits große Teile der erneuerbaren Energieversorgung in Deutschland ab.
Politik
Auch politische Veränderungen können den Energiemarkt der Erneuerbaren beeinflussen, denn ohne staatliche Subventionen wird das Wachstum in diesem Bereich kaum möglich sein. Die Veränderungen der politischen Meinung und Ziele zum Thema erneuerbare Energien führt zu wirtschaftlichen Unsicherheiten nicht nur in der Wasserstoffindustrie, sondern auch bei Investoren.
Technologieüberblick: Wasserstoff und seine Anwendungen
Wasserstoff (H2) ist das häufigste chemische Element im Universum und ein potenziell unerschöpflicher Energieträger. Er kann als Brennstoff verwendet werden, um Elektrizität zu erzeugen oder industrielle Prozesse zu unterstützen, ohne dabei CO2-Emissionen zu verursachen – vorausgesetzt, er wird auf umweltfreundliche Weise produziert.
Wasserstoff wird als Ersatz für fossile Brennstoffe in energieintensiven Industrien wie der Stahl- und Chemieindustrie verwendet. Hier dient er als Ausgangsstoff für verschiedene chemische Prozesse oder direkt als Energiequelle.
Die wichtigsten Wasserstofftechnologien sind:
- Elektrolyse: Elektrolyse ist der Prozess, bei dem Wasser (H2O) in seine Bestandteile Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) zerlegt wird. Dies geschieht durch den Einsatz von Elektrizität. Besonders wichtig ist dabei die Produktion von grünem Wasserstoff, der ausschließlich durch erneuerbare Energien erzeugt wird. Dieser grüne Wasserstoff gilt als der nachhaltigste und umweltfreundlichste Wasserstofftyp.
- Brennstoffzellen: Brennstoffzellen sind Geräte, die chemische Energie direkt in elektrische Energie umwandeln, indem sie Wasserstoff mit Sauerstoff reagieren lassen. Diese Technologie findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Mobilität (z.B. Brennstoffzellenfahrzeuge), aber auch in der stationären Energieerzeugung.
Wasserstoff kann auf verschiedene Arten hergestellt werden:
- Grüner Wasserstoff: Erzeugung durch Elektrolyse von Wasser mit erneuerbaren Energien. Dies ist die umweltfreundlichste Option, da keine CO2-Emissionen entstehen.
- Blauer Wasserstoff: Produktion aus Erdgas mittels Dampfreformierung, wobei CO2-Emissionen abgefangen und gespeichert werden. Dies reduziert die Umweltauswirkungen im Vergleich zu grauem Wasserstoff.
- Grauer Wasserstoff: Gewinnung aus fossilen Brennstoffen ohne CO2-Abscheidung. Diese Methode ist derzeit am weitesten verbreitet, aber umweltschädlich aufgrund der hohen CO2-Emissionen.
Investitionen in Wasserstoff - Made in Germany
Deutschland hat mit seiner Nationalen Wasserstoffstrategie ehrgeizige Pläne, global eine führende Position bei der Entwicklung und Nutzung von Wasserstofftechnologien einzunehmen.
Bis 2030 plant Deutschland, wesentliche Schritte zur Markteinführung von Wasserstoff umzusetzen und nachhaltige Industrieprozesse auf Basis von grünem Wasserstoff schrittweise zu etablieren. Für Investoren ergeben sich hier spannende Möglichkeiten, die durch politische Unterstützung und fortschrittliche Technologieunternehmen gestärkt werden können.
Wasserstoff in Deutschland: Technologien und Anwendungsbereiche
Deutschland setzt stark auf den Ausbau von grünem Wasserstoff, der durch Elektrolyse unter Verwendung erneuerbarer Energien hergestellt wird. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 5 Gigawatt (GW) Elektrolysekapazität aufzubauen.
Der Einsatz von Wasserstoff soll vor allem in folgenden Bereichen Anwendung finden:
- Industrie: Sektoren wie die Stahl- und Chemieindustrie sind besonders energieintensiv und schwer zu dekarbonisieren. Wasserstoff wird hier als kohlenstofffreier Ersatz für fossile Brennstoffe eingesetzt. Unternehmen wie Thyssenkrupp arbeiten bereits an wasserstoffbasierten Verfahren zur Stahlproduktion, die den CO₂-Ausstoß erheblich senken könnten.
- Mobilität: Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEVs) sind eine interessante Alternative zu batterieelektrischen Fahrzeugen, insbesondere im Schwerlastverkehr. Deutschland investiert in den Ausbau von Wasserstofftankstellen und fördert die Entwicklung von Brennstoffzellenbussen und -lastwagen. Unternehmen wie Daimler und MAN treiben hier Entwicklungen voran.
- Energie: Wasserstoff wird als Energiespeicher genutzt, um überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind und Solar zwischenzuspeichern. Dies trägt zur Netzstabilität bei und hilft, saisonale Schwankungen auszugleichen. Der „Power-to-Gas“-Ansatz, bei dem Wasserstoff zur Speicherung von Strom verwendet wird, ist hier von besonderer Bedeutung.
Wasserstoffprojekte in Deutschland
Deutschland fördert auch groß angelegte Wasserstoffprojekte, die von der Industrie bis hin zur Mobilität reichen:
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Projekt
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Projektinhalt | Unternehmen | Bundesländer |
| ESE_ECoEG |
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ENERTRAG Elektrolysekorridor Ost GmbH & Co. KG |
Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern |
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Clean Hydrogen Coastline - H2 Pipeline Infrastruktur Nordwest (CHC-H2-PIN) |
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EWE NETZ GmbH | Niedersachsen |
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GOSpeicher - Green Octopus Mitteldeutschland |
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VNG Gasspeicher GmbH | Sachsen-Anhalt |
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HH-WIN
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Hamburger Wasserstoff Industrie-Netz Gasnetz Hamburg GmbH | Hamburg |
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Get H2 Speicher |
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Epe RWE Gas Storage West GmbH | Nordrhein Westfalen |
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GET_H2_Thyssengas |
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Thyssengas GmbH |
Niedersachsen Nordrhein Westfalen |
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mosaHYc |
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Creos Deutschland Wasserstoff GmbH | Saarland |
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AquaDuctus
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AquaDuctus Pipeline GmbH | Niedersachsen |
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GrueH2Ro |
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GHS 2 GmbH | Mecklenburg Vorpommern |
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GreenMotionSteel |
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AIR LIQUIDE Deutschland GmbH | Nordrhein Westfalen |
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GET_H2_Nukleus |
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RWE Nukleus Green H2 GmbH | Niedersachsen |
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GH2 - Lingen Green Hydrogen |
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Lingen Green Hydrogen GmbH & Co. KG | Niedersachsen |
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HyPerLink |
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Gasunie Deutschland Transport Services GmbH | Bremen Niedersachsen |
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A H2P |
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EWE HYDROGEN GmbH | Bremen Niedersachsen |
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H2S |
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EWE GASSPEICHER GmbH | Niedersachsen |
| HGHH (Hamburg Green Hydrogen Hub) |
|
Green Hydrogen GmbH & Co. KG Hamburg | Hamburg |
| GET_H2_OGE |
|
Open Grid Europe GmbH | Nordrhein Westfalen |
| HydroHub_Fenne |
|
HydroHub Fenne GmbH | Saarland |
| GET_H2_Nowega |
|
Nowega GmbH | Niedersachsen Nordrhein- Westfalen |
| GH@BD - Green Hydrogen @ Blue Danube |
|
Hydrogenious LOHC Infra Bavaria GmbH | Bayern |
| doing_hydrogen – ONTRAS |
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ONTRAS Gastransport GmbH | Brandenburg Mecklenburg Vorpommern Sachsen Sachsen-Anhalt |
| HyTechHafen-Rostock |
|
rostock EnergyPort cooperation GmbH | Mecklenburg Vorpommern |
|
Green Octopus Mitteldeutschland – GO! |
|
ONTRAS Gastransport GmbH | Niedersachsen Sachsen Sachsen-Anhalt |
Quelle: 12.02.2025, 16:00 Uhr, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz/Pressestelle:
Regionale und globale Initiativen zur Nutzung von Wasserstoff
Die Rolle globaler Initiativen ist entscheidend für die Förderung der nachhaltigen Nutzung von Wasser und Wasserstoff. Diese Ansätze sind nicht nur wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch für Umwelt und die Energieunabhängigkeit.
Einige Beispiele und Initiativen aus verschiedenen Schlüsselregionen, die verdeutlichen, wie globale und regionale Bemühungen ineinandergreifen:
Europa - Fokus auf grünen Wasserstoff
- European Green Deal: Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein, wobei Wasserstoff eine Schlüsselrolle spielt, insbesondere grüner Wasserstoff, der mithilfe erneuerbarer Energiequellen hergestellt wird.
- European Clean Hydrogen Alliance: Diese Initiative fördert die Entwicklung und Anwendung von Wasserstofftechnologien, um die europäischen Klimaziele zu erreichen.
- HyDeal Ambition: Ein ambitioniertes Projekt, das darauf abzielt, grünen Wasserstoff kostengünstig und in großem Maßstab in Europa bereitzustellen.
Asien - Starke Investitionen in Wasserstofftechnologien
- Japan: Japan verfolgt das Ziel, eine Wasserstoffgesellschaft zu etablieren und hat zahlreiche Projekte zur Integration von Wasserstoff in seine Energiestruktur initiiert.
- Südkorea: Hat bedeutende Investitionen in die Wasserstoffwirtschaft getätigt, mit dem Ziel, einer der führenden Märkte für Wasserstofftechnologien zu werden.
- China: Setzt stark auf Wasserstoff als Mittel zur Reduzierung der Luftverschmutzung und zur Diversifizierung der Energiequellen.
Nordamerika - Entwicklung von Wasserstoffstrategien
- USA: Mehrere Bundesstaaten, insbesondere Kalifornien, treiben die Entwicklung und Nutzung von Wasserstofftechnologien voran.
- Kanada: Entwickelt eine nationale Wasserstoffstrategie, die grünen und blauen Wasserstoff umfasst, um seine umfangreichen Energieressourcen effizient zu nutzen.
Globale Initiativen - Förderung der internationalen Zusammenarbeit
Desertec
Dieses Projekt nutzt erneuerbare Energiequellen in der Wüste von Nordafrika, um Elektrizität und grünen Wasserstoff zu erzeugen, der nach Europa exportiert werden soll. Das Projekt gilt zwar noch nicht als gescheitert. Als Hauptproblem des 400 Milliarden-Projektes ist der Transport der gewonnenen Energie nach Europa und Saudi Arabien. Es existiert bereits ein weiteres Projekt "Desertec reloaded", welches jährlich 4 Millionen Methanol produzieren soll.
Internationale Energieagentur (IEA)
Durch das Hydrogen Technology Collaboration Programme fördert die Internationale Energieagentur (IEA) die internationale Zusammenarbeit und Forschung im Bereich der Wasserstofftechnologien.
Insgesamt werden in Deutschland 219 Milliarden Wasser jährlich verbraucht. Das sind pro Bundesbürger 7.200 Liter täglich. Alle Produktionsprozesse im Land eingeschlossen.
Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser beträgt 121 Liter. 1990 lag der Verbrauch bei 147 Liter Trinkwasser am Tag.
Weiterführende Strategien für Investoren in Wasserstoffaktien
Langfristige Portfolioausrichtung
Angesichts der langen Entwicklungszyklen und des Kapitalbedarfs von Wasserstoffprojekten sollten Investoren eine langfristige Perspektive einnehmen. Es kann sinnvoll sein, eine schrittweise Investitionsstrategie zu verfolgen, bei der das Engagement in Wasserstoffunternehmen und -projekte über einen längeren Zeitraum ausgebaut wird.
Diversifikation innerhalb des Sektors
Der Wasserstoffsektor umfasst eine Vielzahl von Wertschöpfungsstufen, von der Produktion über die Speicherung bis hin zur Endnutzung. Eine Diversifikation innerhalb des Sektors, z.B. durch Investitionen in verschiedene Segmente wie Brennstoffzellenhersteller, Infrastrukturanbieter und grüne Wasserstoffproduzenten, kann das Risiko streuen.
Nachhaltigkeitsorientierte Investments
Anleger können ihren Fokus auf nachhaltige und ESG-konforme Investments richten. Dies ist besonders relevant, da der Markt für grünen Wasserstoff wächst und Investoren zunehmend Wert auf die Umweltverträglichkeit ihrer Anlagen legen.
Technologische Pioniere im Auge behalten
Während große Konzerne die zentrale Rolle spielen, gibt es auch zunehmend zahlreiche Start-ups und kleinere Unternehmen, die mit innovativen Technologien den Wasserstoffmarkt revolutionieren könnten. Frühzeitige Investitionen in solche Unternehmen könnten hohe Renditen bringen, sind aber auch mit größeren Risiken behaftet.
Staatliche und internationale Förderungen nutzen
Viele Regierungen und internationale Organisationen bieten Förderungen und Subventionen für Investitionen in die Wasserstoffwirtschaft an. Investoren können diese finanziellen Unterstützungen nutzen, um ihre Projekte zu finanzieren und gleichzeitig das Risiko zu minimieren.
Wirtschaftlichkeit der Wasserstoffspeicherung
Die wirtschaftliche Nutzung der Wasserstoffspeicherung ist ein zentraler Punkt der Energiewende. Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie, um überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen zu speichern und eine kohlenstofffreie Industrie und Mobilität zu ermöglichen.
Allerdings hängt die Wirtschaftlichkeit der Wasserstoffspeicherung von mehreren Faktoren ab:
Grüner Wasserstoff: Kostenentwicklung
Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser hergestellt, wobei der dafür verwendete Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Solar stammt. Der Preis für die Elektrolyse und die Verfügbarkeit günstiger erneuerbarer Energie sind entscheidend für die Kosten des grünen Wasserstoffs.
Heutige Kosten (2025): Derzeit liegen die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff bei etwa 3-6 USD pro Kilogramm , abhängig von der Region und den Stromkosten. Diese hohen Preise sind der Hauptgrund, warum die Wasserstoffspeicherung aktuell noch nicht wettbewerbsfähig ist.
Kostenprognosen: Laut verschiedenen Prognosen, wie von der International Energy Agency (IEA) und BloombergNEF , könnten die Kosten für grünen Wasserstoff bis 2030 auf unter 2 USD pro Kilogramm fallen, was ihn wirtschaftlich wettbewerbsfähig machen könnte. Diese Senkung wird durch den Ausbau der erneuerbaren Energien, Skaleneffekte und technologische Fortschritte bei der Elektrolyse erwartet.
Wann wird die Wasserstoffspeicherung wirtschaftlich?
Die Wirtschaftlichkeit der Wasserstoffspeicherung wird voraussichtlich ab den 2030er Jahren erreicht, insbesondere in Sektoren, die stark auf Dekarbonisierung angewiesen sind, wie die Schwerindustrie, der Schwerlastverkehr und die saisonale Speicherung von Energie.
Weitere Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoff beeinflussen:
Skaleneffekte und Kostensenkungen: Je mehr Elektrolyseure und Wasserstoffspeicher gebaut werden, desto mehr sinken die Produktionskosten. Ab 2030 werden durch Massenproduktion und technologische Verbesserungen in der Elektrolyse Effizienzsteigerungen erwartet, die die Wirtschaftlichkeit verbessern.
Erneuerbare Energien: Der Preis für grünen Wasserstoff hängt stark von den Kosten der erneuerbaren Energiequellen ab. Regionen mit günstigem Zugang zu Solar- und Windenergie, wie Nordafrika oder der Nahe Osten, könnten schon früher wirtschaftlich Wasserstoff produzieren. In Europa wird dies ebenfalls ab 2030 zunehmend der Fall sein, da die Herstellungskosten für Solar- und Windenergie bis dahin deutlich sinken werden.
CO₂-Preise und politische Rahmenbedingungen: Die Wirtschaftlichkeit der Wasserstoffspeicherung wird auch von politischen Maßnahmen wie CO₂-Preisen beeinflusst. Höhere CO₂-Preise machen fossile Energieträger teurer und machen emissionsfreie Alternativen wie Wasserstoff wirtschaftlich attraktiver. Die Europäische Union hat ehrgeizige Pläne zur Dekarbonisierung der Industrie, was zu einer früheren Nachfrage nach Wasserstoff führen könnte.
Anwendungsbereiche für Wasserstoff
Die Wasserstoffspeicherung wird zunächst nur in bestimmten Sektoren wirtschaftlich sein, bevor sie in der breiten Masse genutzt wird.
Industrie: Wasserstoff kann in der Schwerindustrie, insbesondere in der Stahlherstellung und der chemischen Industrie, fossile Brennstoffe ersetzen. Diese Industrien sind stark von CO₂-Preisen betroffen und könnten bereits in den frühen 2030er Jahren auf Wasserstoff umstellen, da die Dekarbonisierung hier besonders wichtig ist.
Saisonale Energiespeicherung: In Regionen mit starken saisonalen Schwankungen bei der Produktion von erneuerbarer Energie, wie in Nordeuropa, könnte Wasserstoff als Langzeitspeicher für Wintermonate eingesetzt werden. In diesem Bereich könnte Wasserstoff ab 2035 oder später wirtschaftlich sinnvoll sein, da die Kosten für alternative Langzeitspeicher (wie Batterien) ebenfalls sinken.
Für den Schwerlastverkehr, Schiffe und möglicherweise Flugzeuge könnte Wasserstoff ab 2030 - 2040 eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Brennstoffen werden, insbesondere in Anwendungen, in denen Batterien aufgrund ihrer Reichweiten- und Ladebeschränkungen nicht geeignet sind.
Wasserstoffinfrastruktur
Die Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffspeichern hängt nicht nur von den Produktionskosten ab, sondern auch von der Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur, einschließlich Transport und Verteilung.
Investitionen in Pipelines und Speicheranlagen: Damit Wasserstoffspeicherung und -nutzung wirtschaftlich werden können, müssen erhebliche Investitionen in Pipelines, Lagerstätten und Tankstellen gekauft werden. Einige Projekte sind bereits in Europa geplant, aber die großflächige Infrastrukturentwicklung wird bis 2030 und darüber hinaus dauern.
Netzintegration: Die Integration von Wasserstoff in bestehende Energiesysteme, etwa durch Power-to-Gas-Anlagen, die überschüssige erneuerbare Energie in Wasserstoff umwandeln, wird ebenfalls entscheidend sein, um Wasserstoffspeicherung wirtschaftlich zu machen.
Heino Zießnitz
...immer am Zahn der Zeit - und manchmal auch voraus...
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