DFI Real Estate im Porträt: Logistikimmobilien, ESG & Projekte
Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 04.05.26
Wirtschaft · 8 Min. Lesedauer
DFI Real Estate ist ein deutscher Projektentwickler für Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien. Das Unternehmen entwickelt nachhaltige Built-to-Suit-Projekte, revitalisiert Brownfield-Flächen und realisiert moderne Logistikstandorte mit klarem ESG-Fokus. Im Mittelpunkt stehen Immobilienkonzepte, die Nutzeranforderungen, Energieeffizienz, kommunale Interessen und langfristige Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.
Zu den bekannten Projekten von DFI Real Estate zählen unter anderem Entwicklungen in Rastatt für Dachser, in Neuenburg am Rhein für Galaxus und in Kandel für die Frischeplattform Südwest. Diese Beispiele zeigen, wie das Unternehmen nutzerspezifische Anforderungen mit nachhaltiger Projektentwicklung, Photovoltaik, Wärmepumpentechnologie und modernen Betriebskonzepten verbindet.
Was macht DFI Real Estate?
DFI Real Estate entwickelt nachhaltige Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien in Deutschland. Der Fokus liegt auf nutzerspezifischen Built-to-Suit-Projekten, ESG-konformen Energiekonzepten, Photovoltaik, Brownfield-Revitalisierung und langfristig nutzbaren Gewerbestandorten.
Der deutsche Logistik- und Gewerbeimmobilienmarkt verändert sich deutlich. Unternehmen benötigen heute Flächen, die mehr leisten als reine Lager-, Produktions- oder Umschlagskapazität. Moderne Immobilien müssen energieeffizient, flexibel nutzbar, digital steuerbar, verkehrlich gut angebunden und wirtschaftlich betreibbar sein. Gleichzeitig erwarten Kommunen nachhaltige Standortkonzepte, Investoren achten stärker auf ESG-Kriterien, und Nutzer suchen Immobilien, die operative Effizienz mit Zukunftsfähigkeit verbinden.
In diesem Marktumfeld positioniert sich DFI Real Estate als spezialisierter Entwickler nachhaltiger Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien. Das Unternehmen arbeitet nach eigenen Angaben von den Standorten Düsseldorf und Hamburg aus an Flächenkonzepten, die ökologische, wirtschaftliche und nutzerbezogene Anforderungen frühzeitig zusammenführen.
Dieser Beitrag bündelt die wichtigsten Informationen zu DFI Real Estate und dient als Überblick zu Unternehmen, Projekten, ESG-Ansatz, Marktpositionierung und Anlegerrelevanz. Einzelne Projekte und Themen werden in weiterführenden Beiträgen vertieft.
Das Wichtigste zu DFI Real Estate
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DFI Real Estate ist ein Projektentwickler mit Schwerpunkt auf Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und ist heute als spezialisierter Anbieter für nachhaltige Flächenkonzepte aktiv.
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Der Unternehmensansatz ist ganzheitlich: DFI betrachtet Immobilienentwicklung nicht nur aus der Perspektive von Bau und Vermietung, sondern verbindet Standortentwicklung, Nutzeranforderungen, kommunale Interessen, Energieeffizienz, ESG-Kriterien und langfristiges Asset Management.
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Zu den öffentlich bekannten Projekten gehören unter anderem Rastatt, Neuenburg am Rhein, Kandel, Lichtenau, Wiesau und Hof. Besonders sichtbar sind die Entwicklungen in Rastatt für Dachser, in Neuenburg am Rhein für Galaxus und in Kandel für die Frischeplattform Südwest, einen Teil der Gemüsering-Gruppe.
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Der ESG-Fokus ist ein zentrales Merkmal. DFI setzt bei Projekten auf Photovoltaik, Wärmepumpentechnologie, fossilfreie Beheizung, digitale Gebäudeleittechnik, Mieterstrommodelle, Dach- und Fassadenbegrünung, Artenschutzmaßnahmen sowie Zertifizierungen wie DGNB Gold.
DFI Real Estate versteht sich nicht als klassischer Entwickler standardisierter Hallenflächen. Das Unternehmen verfolgt einen stärker integrierten Ansatz: Grundstück, Nutzung, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Genehmigungsfähigkeit, kommunale Akzeptanz und langfristiger Betrieb werden frühzeitig zusammengedacht.
Der Unternehmensname steht für Driving Future Innovation. Dieser Anspruch wird besonders in den Projektmeldungen sichtbar: DFI will Immobilien entwickeln, die dem heute stärker auf Ökologie und Soziales ausgerichteten Bedarf von Kommunen, Nutzern und Investoren entsprechen.
Unternehmenssteckbrief
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Unternehmen | DFI Real Estate |
| Gründung | 2019 |
| Schwerpunkt | Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien |
| Kerngeschäft | Projektentwicklung, Built-to-Suit, Brownfield-Revitalisierung, Industrie-Quartiere |
| Standorte | Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart |
| Struktur | Joint Venture zwischen FOX Real Estate und Andreas Fleischer |
| Führung | Andreas Fleischer, geschäftsführender Gesellschafter / Managing Director |
| Investor / Mitgründer | Jörn Reinecke über FOX Real Estate |
| Track Record |
- rund 6 Mio. m² entwickelte Gewerbe- und Industrieimmobilien - knapp 8 Mrd. Euro Transaktions- und Investment-Management-Erfahrung |
| ESG-Schwerpunkte | DGNB Gold, Photovoltaik, Wärmepumpen, fossilfreie Beheizung, digitale Gebäudetechnik, Mieterstrom, Begrünung, Revitalisierung |
| Projekttypen | Logistikimmobilien, Kühlhallen, Distributionszentren, Gewerbeflächen, Industrieparks |
Das Führungsteam von DFI Real Estate
Andreas Fleischer
Eine zentrale Person bei DFI Real Estate ist Andreas Fleischer. Er ist Gründer, geschäftsführender Gesellschafter beziehungsweise Managing Director des Unternehmens. Nach Unternehmensangaben entwickelt und investiert Fleischer seit mehr als 20 Jahren in Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien. Der diplomierte Bauingenieur war zuvor in führenden Positionen bei Unternehmen wie SEGRO und Goodman tätig und hat die heutige DFI Real Estate im Jahr 2019 mitbegründet. Seit Anfang 2021 führt er das Unternehmen als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.
Fleischer steht für die operative und strategische Entwicklung von DFI. Sein Profil verbindet bautechnische Expertise, Logistikimmobilien-Erfahrung und ein klares Verständnis für die Anforderungen institutioneller Investoren und gewerblicher Nutzer.
Besonders deutlich wird seine Haltung beim Thema Nachhaltigkeit. Auf der Seite von DFI wird Fleischer mit den Worten zitiert:
Im Zentrum steht für uns zudem vor allem der Themenkomplex Nachhaltigkeit.
Das fasst die Positionierung des Unternehmens prägnant zusammen. Nachhaltigkeit ist für DFI kein nachgelagerter Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil der Projektentwicklung. Das zeigt sich in der technischen Planung ebenso wie in der Auswahl von Standorten, der Revitalisierung von Brachflächen und der Integration von Energie- und Betriebskonzepten.
Jörn Reinecke
Neben Andreas Fleischer ist Jörn Reinecke eine weitere wichtige Persönlichkeit in der Unternehmensstruktur. Reinecke ist Unternehmer und Investor. Über FOX Real Estate bündelt er seine immobilienwirtschaftlichen Beteiligungen und Gesellschaften.
DFI Real Estate wird in Unternehmensmeldungen als Joint Venture zwischen FOX Real Estate und Andreas Fleischer beschrieben.
Diese Struktur verbindet operative Immobilienkompetenz mit Investment- und Beteiligungserfahrung. Für einen Projektentwickler im Logistik- und Gewerbesegment ist das relevant, weil solche Projekte häufig kapitalintensiv sind und eine professionelle Steuerung von Finanzierung, Risiko, Partnerstruktur und Exit-Perspektive erfordern.
Führungsphilosophie und Werte
DFI Real Estate tritt mit dem Anspruch auf, Immobilienentwicklung neu zu denken. Das Unternehmen legt Wert auf die Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Ästhetik.
In einer Unternehmensmeldung beschrieb Andreas Fleischer den Ansatz bei Greenfield- und Brownfield-Entwicklungen entsprechend:
Die DFI konzentriert sich darauf, Ökologie, Ökonomie und Ästhetik miteinander zu vereinen.
Diese drei Begriffe bilden einen guten Rahmen für das Selbstverständnis des Unternehmens:
Dieser Ansatz ist besonders wichtig, weil Logistikimmobilien zunehmend im Spannungsfeld von Wirtschaft, Verkehr, Flächenverbrauch und Nachhaltigkeit stehen. DFI begegnet diesen Anforderungen mit einem Konzept, das verschiedene Interessengruppen früh einbezieht: Nutzer, Kommunen, Investoren, Grundstückseigentümer und Anwohner.
Ökologie
steht für Energieeffizienz, Photovoltaik, fossilfreie Wärmeversorgung, Artenschutz, Begrünung, Kreislaufgedanken und die Revitalisierung bestehender Flächen.
Ökonomie
steht für langfristige Vermietbarkeit, stabile Nutzerbeziehungen, institutionelle Investmentfähigkeit, planbare Cashflows und effiziente Betriebskosten.
Ästhetik
steht für den Anspruch, dass Industrie- und Logistikimmobilien nicht nur funktionale Zweckbauten sein müssen, sondern architektonisch und städtebaulich besser in ihr Umfeld integriert werden können.
Geschäftsmodell: Projektentwicklung über die gesamte Wertschöpfungskette
DFI Real Estate deckt nach eigener Darstellung die gesamte Wertschöpfungskette der Projektentwicklung ab. Dazu gehören Flächenfindung, Baulandentwicklung, Immobilienplanung und die Konzeption ressourcenschonender Betriebslösungen.
Das Geschäftsmodell lässt sich in fünf zentrale Bausteine gliedern:
1. Flächenfindung und Standortanalyse
Am Anfang steht die Identifikation geeigneter Grundstücke. Dabei geht es nicht nur um Größe und Lage, sondern auch um Genehmigungsfähigkeit, Verkehrsanbindung, Arbeitskräftepotenzial, kommunale Ziele, ökologische Anforderungen und langfristige Nutzbarkeit.
2. Baulandentwicklung
Gerade im Logistik- und Gewerbesegment ist die Baulandentwicklung komplex. Planungsrecht, Erschließung, Lärmschutz, Brandschutz, Artenschutz, Wasserwirtschaft und Verkehr müssen frühzeitig berücksichtigt werden. DFI arbeitet hier projektbezogen mit Kommunen, Fachplanern und Partnern zusammen.
3. Built-to-Suit-Entwicklung
Ein Schwerpunkt liegt auf Built-to-Suit-Projekten. Das bedeutet: Eine Immobilie wird speziell nach den Anforderungen eines konkreten Nutzers geplant und gebaut. Für Mieter kann das erhebliche Vorteile bringen, weil Hallenhöhen, Andienung, Kühlung, Lagertechnik, Büroflächen, Sicherheitsanforderungen und Energieversorgung an den Betrieb angepasst werden können.
4. Nachhaltigkeits- und Energiekonzepte
DFI integriert ESG-Maßnahmen in die Projektplanung. Dazu zählen Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, digitale Gebäudeleittechnik, Mieterstrommodelle, Fassaden- und Dachbegrünung, Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und Artenschutzmaßnahmen.
5. Asset Management
Bei Projekten des HANSA German Logistics Impact Fund übernimmt DFI neben der Projektentwicklung auch das Asset Management. Das bedeutet, dass das Unternehmen die Immobilien nach Fertigstellung langfristig verwaltet und begleitet.
Positionierung im deutschen Logistik- und Gewerbeimmobilienmarkt
DFI Real Estate agiert in einem Markt, der strukturell wächst und sich gleichzeitig qualitativ verändert. Logistikflächen werden für E-Commerce, Industrie, Handel, Lebensmittelversorgung, Ersatzteillogistik, regionale Lieferketten und internationale Warenströme immer wichtiger. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
DFI positioniert sich hier als mittelständisch geprägter, spezialisierter und agiler Projektentwickler. Der Wettbewerb mit großen internationalen Marktteilnehmern wie Goodman, SEGRO oder Prologis wird nicht primär über Größe geführt, sondern über Individualisierung, ESG-Kompetenz, Geschwindigkeit und Nutzerorientierung.
Während große Plattformen häufig umfangreiche Standardportfolios entwickeln, setzt DFI stärker auf spezifische Projektlösungen. Gerade bei Built-to-Suit-Immobilien, Kühlhallen oder Brownfield-Revitalisierungen kann diese Spezialisierung ein Vorteil sein, weil Nutzeranforderungen früh in Planung und Umsetzung integriert werden.
Ein weiterer Differenzierungsfaktor ist die Verbindung aus Immobilienentwicklung und Nachhaltigkeit. DFI setzt nicht nur auf Zertifizierungen, sondern macht Energie- und Ressourcenthemen zum Bestandteil der Wirtschaftlichkeit. Photovoltaik, Mieterstrom und fossilfreie Wärmekonzepte können Betriebskosten reduzieren, die Attraktivität für Mieter erhöhen und langfristig zur Wertstabilität beitragen.
DFI Real Estate und ESG: Photovoltaik, Wärmepumpen und DGNB Gold
DFI Real Estate stellt ESG nicht als isoliertes Kommunikationsthema dar, sondern als Bestandteil der Projektarchitektur. Die Maßnahmen sind in vielen Projekten konkret messbar.
| ESG-Baustein | Umsetzung bei DFI-Projekten |
|---|---|
| Energieerzeugung | Photovoltaikanlagen auf großen Dachflächen |
| Wärmeversorgung | Wärmepumpentechnologie, fossilfreie Beheizung |
| Energieeffizienz | Industriefußbodenheizung, digitale Gebäudeleittechnik |
| Zertifizierung | DGNB Gold, teilweise KfW-40-Anforderungen |
| Flächennutzung | Revitalisierung von Brachflächen |
| Biodiversität | Ausgleichsflächen, Artenschutzkonzepte |
| Gebäudebegrünung | Dach- und Fassadenbegrünung |
| Mobilität | Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge |
| Betriebskosten | Mieterstrommodelle |
| Wasser | Regenwassermanagement, Sickerflächen, Zisternen |
In Lichtenau plant DFI beispielsweise ein nachhaltiges Industrie- und Logistikzentrum auf einem fast 40.000 Quadratmeter großen Grundstück. Die Immobilie soll rund 20.000 Quadratmeter Mietfläche bieten, DGNB Gold nach dem neuesten Standard erfüllen und den Energieeffizienzkriterien gemäß KfW 40 entsprechen. Zusätzlich sollen mehr als 10.000 Quadratmeter Dachfläche für Solarstromerzeugung genutzt werden können.
Projekt Neuenburg am Rhein: 33.600 Quadratmeter für Galaxus
Ein weiteres Leuchtturmprojekt entsteht in Neuenburg am Rhein. DFI Real Estate und HANSAINVEST Real Assets haben dort den Onlinehändler Galaxus als zukünftigen Alleinmieter gewonnen. Der langfristige Mietvertrag umfasst das gesamte Areal.
| Kennzahl Neuenburg am Rhein | Angabe |
|---|---|
| Mietfläche | ca. 33.600 m² |
| Arealgröße | ca. 68.000 m² |
| Hallenfläche | ca. 30.000 m² |
| Büro- und Sozialfläche | knapp 1.000 m² |
| Lagermezzanine | gut 2.600 m² |
| Pkw-Stellplätze | mehr als 85 |
|
Lkw-Stellplätze |
4 |
| PV-Leistung | mehr als 2,5 MWp |
| Lage | Dreiländereck Deutschland, Schweiz, Frankreich |
| Mieter | Galaxus |
| Besonderheit | Vollvermietung vor Baubeginn |
Die Lage im Dreiländereck ist für die Logistik besonders attraktiv. Der Standort bietet Nähe zur A5, zur Schweiz, zu Frankreich und zu wichtigen europäischen Warenströmen. Für Galaxus als wachstumsorientierten E-Commerce-Anbieter ist die Immobilie daher strategisch interessant.
Andreas Fleischer kommentierte die Vermietung mit den Worten:
Unser Immobilienkonzept wird durch einen renommierten und modernen Mieter wie Galaxus optimal abgerundet.
Das Projekt ist auch aus ESG-Sicht bemerkenswert. DFI plant eine Photovoltaikanlage mit mehr als 2,5 MWp Leistung. Zusätzlich sind Wärmepumpentechnologie, Industriefußbodenheizung, moderne Gebäudeleittechnik und ein Mieterstrommodell vorgesehen. Der Mieter kann damit Sonnenenergie direkt nutzen und die Energieeffizienz des Standortes verbessern.
Projekt Rastatt: 27.800 Quadratmeter für Dachser
Ein besonders sichtbares Projekt ist die Logistikimmobilie in Rastatt. DFI Real Estate vermietete dort rund 27.800 Quadratmeter an den Logistikdienstleister Dachser. Die Vollvermietung wurde bereits vor Baubeginn erreicht. Dachser nutzt die Flächen als Erweiterung seines Logistikzentrums im nahegelegenen Malsch bei Karlsruhe.
| Kennzahl Rastatt | Angabe |
|---|---|
| Gesamtfläche | ca. 27.800 m² |
| Hallenfläche | ca. 23.300 m² |
| Mezzaninlager | ca. 3.150 m² |
| Büro- und Sozialflächen | ca. 1.350 m² |
| Mieter | Dachser |
| Pkw-Stellplätze | 75 |
| Nachhaltigkeitsziel | DGNB Gold, Version 2023 |
| Besonderheit | Vollvermietung vor Baubeginn |
| Fondsstruktur | Teil des HANSA German Logistics Impact Fund |
Andreas Fleischer ordnete das Projekt bei der Grundsteinlegung positiv ein:
Wir sind stolz darauf, mit starken Partnern in Rastatt eine nachhaltige und moderne Logistikimmobilie zu errichten.
Das Projekt zeigt mehrere Stärken des DFI-Ansatzes. Erstens ist die Immobilie langfristig an einen etablierten Nutzer vermietet. Zweitens kann die Fläche durch die frühe Vertragsunterzeichnung auf die Anforderungen von Dachser zugeschnitten werden. Drittens verbindet das Projekt klassische Logistikfunktionalität mit einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept.
Geplant beziehungsweise umgesetzt werden unter anderem eine Photovoltaikanlage, fossilfreie Beheizung über Wärmepumpentechnologie, digitale Gebäudeleittechnik, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge. Außerdem wird die Immobilie auf einer Brachfläche entwickelt, sodass keine zusätzliche neue Fläche versiegelt werden muss.
Besonders relevant ist die Solarstromstrategie. DFI Real Estate und ENVIRIA vereinbarten eine Zusammenarbeit für den DFI Zukunftspark in Rastatt. Auf rund 23.000 Quadratmetern Dachfläche soll eine Photovoltaikanlage mit etwa 1.800 kWp Leistung entstehen. Die erwartete Stromproduktion liegt bei rund 1,85 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Zur Auswahl des Solarpartners sagte Andreas Fleischer:
Die Entscheidung für ENVIRIA fiel aufgrund ihres hohen technischen Verständnisses.
Weitere Informationen zur DFI-Logistikimmobilie Rastatt für Dachser
Projekt Kandel: 17.500 Quadratmeter für die Frischelogistik
In Kandel entwickelt DFI Real Estate ein Distributionszentrum für die Frischeplattform Südwest, einen Teil der Gemüsering-Gruppe. Die Immobilie wird als Kühl- und Logistikhalle konzipiert und ist auf die Anforderungen der Frischelogistik ausgerichtet.
| Kennzahl Kandel | Angabe |
|---|---|
| Gesamtfläche | ca. 17.500 m² |
| Grundstücksgröße | knapp 30.000 m² |
| Hallenfläche | ca. 15.500 m² |
| Lagermezzanine | ca. 1.000 m² |
| Büroflächen | ca. 1.000 m² |
| Nutzer | Frischeplattform Südwest / Gemüsering-Gruppe |
| Fertigstellung laut Unternehmensmeldung | 1. Quartal 2026 |
| PV-Leistung | ca. 2 MWp |
| Nachhaltigkeitsziel | DGNB Gold angestrebt |
| Lage | Nähe A65 |
Gerade Kühlhallen haben einen erhöhten Energiebedarf. Deshalb eignet sich das Projekt besonders, um das Energieeffizienzkonzept von DFI sichtbar zu machen.
Andreas Fleischer erklärte dazu:
Mit Gemüsering haben wir einen attraktiven Partner für unser modernes Projekt in Kandel gefunden. Im weiteren Kontext betonte Fleischer, dass der Energiebedarf der Kühlhalle das auf Energieeffizienz ausgerichtete Nachhaltigkeitskonzept besonders gut zur Geltung bringe. Damit zeigt das Projekt exemplarisch, wie DFI nutzerspezifische Anforderungen mit ESG-Maßnahmen verbindet.
Geplant sind unter anderem eine Photovoltaikanlage mit rund 2 MWp, ein Mieterstrommodell, begrünte Fassaden- und Dachflächen, eine begrünte Schallschutzwand sowie Artenschutz- und Ausgleichsmaßnahmen.
Weitere Informationen zum DFI-Projekt Kandel für die Frischeplattform Südwest
Projekt Lichtenau: Nachhaltiges Industrie- und Logistikzentrum in Nordbayern
Auch in Lichtenau in Nordbayern plant DFI Real Estate ein nachhaltiges Industrie- und Logistikzentrum. Auf einem fast 40.000 Quadratmeter großen Grundstück sollen rund 20.000 Quadratmeter Mietfläche entstehen. Die Flächen sind in zwei Units unterteilt und umfassen zusammen rund 17.500 Quadratmeter Logistikfläche.
| Kennzahl Lichtenau | Angabe |
|---|---|
| Grundstücksgröße | fast 40.000 m² |
| Mietfläche | ca. 20.000 m² |
| Logistikfläche | ca. 17.500 m² |
| Einheiten | 2 Units |
| Dachfläche für Solarstrom | mehr als 10.000 m² |
| Nachhaltigkeitsstandard | DGNB Gold, Version 2023 |
| Energieeffizienz | KfW 40 vorgesehen |
| Lagevorteil | direkte Zufahrt zur A6 |
Der Standort profitiert von der Anbindung an die Logistikregionen Nürnberg und Rhein-Neckar sowie von der unmittelbaren Zufahrt zur Bundesautobahn A6. Auch hier setzt DFI auf die Drei-Säulen-Strategie aus Architektur, Digitalisierung und Ökologie.
DFI Real Estate Projekte und Pipeline: Wachstum im Logistikimmobilienmarkt
DFI Real Estate befindet sich seit mehreren Jahren auf Wachstumskurs. Bereits 2022 verwies Andreas Fleischer auf den wachsenden Umfang des Portfolios und betonte:
Wir bleiben auf Wachstumskurs!
Die Projektpipeline umfasst öffentlich sichtbare Standorte in verschiedenen Regionen Deutschlands, darunter Oberrhein, Nordbayern und weitere Logistikregionen. Aus den ergänzenden Informationen ergeben sich diese Zahlen:
- Projekte im Wert von rund 270 Millionen Euro
- ein Startportfolio mit sechs Neubauprojekten
- insgesamt rund 150.000 Quadratmetern Mietfläche
- eine Pipeline von bis zu drei Millionen Quadratmetern Fläche
Diese Zahlen unterstreichen die Wachstumsambition des Unternehmens. Gleichzeitig zeigen sie, dass DFI nicht auf einzelne isolierte Projekte setzt, sondern ein skalierbares Entwicklungsmodell verfolgt. Entscheidend ist dabei die Kombination aus Standortqualität, Vorvermietung, ESG-Konzept und institutioneller Partnerstruktur.
DFI Real Estate positioniert sich im Markt für nachhaltige Logistik- und Gewerbeimmobilien mit klarer ESG-Ausrichtung.
Für Anleger ist das Unternehmen vor allem durch langfristig nutzbare Standorte, starke Mieter, Vorvermietungen vor Baubeginn und institutionelle Partnerstrukturen interessant.
Nachhaltige Logistikimmobilien als Investmentfaktor
DFI Real Estate bewegt sich in einem Marktsegment, das für Anleger zunehmend interessant ist. Logistik- und Gewerbeimmobilien gelten als Sachwerte mit langfristiger Nutzungsnachfrage. Moderne Flächen werden von Unternehmen benötigt, die ihre Lieferketten stabilisieren, regionale Distributionsstrukturen ausbauen oder nachhaltigere Standorte beziehen wollen.
Wer als Anleger nachhaltige Logistik- und Gewerbeimmobilien beobachtet, sollte DFI Real Estate als spezialisierten Projektentwickler im Blick behalten. Das Unternehmen verbindet konkrete Nutzeranforderungen mit ESG-konformer Projektentwicklung, Photovoltaik, energieeffizienten Betriebskonzepten und institutioneller Investmentfähigkeit.
Für Anleger lohnt sich ein genauer Blick auf Projektpipeline, Vermietungsstände, ESG-Umsetzung und institutionelle Partnerstrukturen von DFI Real Estate.
Diese Faktoren sind für Anleger besonders relevant:
Langfristige Nutzerbindung
Projekte wie Rastatt, Neuenburg und Kandel zeigen, dass DFI mit etablierten Mietern arbeitet. Dachser, Galaxus und die Frischeplattform Südwest stehen für unterschiedliche, aber strukturell relevante Nutzungsbereiche: klassische Logistik, E-Commerce und Frischelogistik.
Vorvermietung vor Baubeginn
Bei Rastatt und Neuenburg wurde die Vollvermietung bereits vor Baubeginn erreicht. Das verbessert die Planbarkeit und reduziert Vermietungsunsicherheiten.
ESG als Werttreiber
Nachhaltige Immobilien gewinnen für Nutzer, Investoren und Finanzierer an Bedeutung. Photovoltaik, Wärmepumpen, DGNB-Gold-Zertifizierung, KfW-40-Anforderungen und Mieterstrommodelle können die Zukunftsfähigkeit der Objekte stärken.
Institutionelle Partnerstruktur
Mit dem HANSA German Logistics Impact Fund ist DFI in eine institutionelle Fondsstruktur eingebunden. Der Fonds wurde gemeinsam mit HANSAINVEST Real Assets aufgelegt und als nachhaltiger Immobilienfonds für Neubau-Logistikimmobilien gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung beschrieben.
Asset Management nach Fertigstellung
DFI übernimmt bei Fondsobjekten nicht nur die Entwicklung, sondern auch das Asset Management nach Fertigstellung. Dadurch bleibt das Unternehmen langfristig in die Wertentwicklung der Immobilien eingebunden.
Nachhaltigkeit als Investitionsfaktor
Nachhaltigkeit ist bei DFI Real Estate nicht nur ein ökologisches Thema, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor. Energieeffiziente Gebäude können Betriebskosten senken, Mieterbindung stärken und die Attraktivität für Investoren erhöhen. Besonders Photovoltaik spielt dabei eine zentrale Rolle.
Die Kennzahlen zeigen, dass DFI große Dachflächen konsequent als Energieflächen betrachtet. Für Mieter können daraus niedrigere Energiekosten und eine bessere CO₂-Bilanz entstehen. Für Investoren erhöhen solche Konzepte die Anschlussfähigkeit an ESG-Anforderungen und nachhaltige Kapitalmarktstrategien.
Rastatt
ca. 23.000 m² PV-Dachfläche, ca. 1.800 kWp Leistung, ca. 1,85 Mio. kWh Stromproduktion pro Jahr
Neuenburg
mehr als 2,5 MWp PV-Leistung, Mieterstrommodell, Wärmepumpentechnologie
Kandel
ca. 2 MWp PV-Leistung, Kühlhallenbetrieb, DGNB Gold angestrebt
Lichtenau
mehr als 10.000 m² Dachfläche für Solarstrom, DGNB Gold, KfW 40 vorgesehen
Bedeutung für Kommunen
DFI Real Estate richtet sich nicht nur an Investoren und Nutzer, sondern ausdrücklich auch an Kommunen. Das ist im Logistikimmobilienmarkt ein wichtiger Punkt. Neue Gewerbe- und Logistikflächen müssen heute stärker begründet werden als früher. Kommunen achten auf Verkehr, Arbeitsplätze, Flächenverbrauch, Klimaschutz, Artenschutz, Ortsbild und langfristige Standortentwicklung.
DFI adressiert diese Anforderungen durch Revitalisierung von Brachflächen, Nachhaltigkeitskonzepte, Architekturanspruch und frühzeitige Abstimmung. Auf der Kommunen-Seite bringt Andreas Fleischer die Haltung des Unternehmens auf den Punkt:
Mit DFI sind wir angetreten, um Dinge neu zu denken und anders zu machen.
Dieser Anspruch ist für die kommunale Perspektive zentral. DFI will nicht nur Immobilien errichten, sondern Lösungen entwickeln, die für Gemeinden nachvollziehbar und langfristig tragfähig sind. Dazu gehören intelligente Verkehrsanbindung, Energieeffizienz, Artenschutz und eine Bauweise, die stärker auf Akzeptanz ausgerichtet ist.
Bedeutung für Nutzer
Für Nutzer bietet DFI Real Estate vor allem maßgeschneiderte Immobilienlösungen. Built-to-Suit-Projekte ermöglichen es Unternehmen, ihre Immobilie eng an operative Prozesse anzupassen. Das betrifft unter anderem:
- Hallen- und Lagerstruktur
- Kühl- und Energietechnik
- Büro- und Sozialflächen
- Anbindung und Verkehrsführung
- Brandabschnitte und Sicherheitskonzepte
- Ladeinfrastruktur
- digitale Gebäudesteuerung
- Erweiterungs- und Flexibilitätsoptionen
Das Projekt Rastatt zeigt, wie eine frühe Vertragsunterzeichnung genutzt werden kann, um eine Immobilie optimal an den Mieter anzupassen. Beim Dachser-Projekt wurden unter anderem zusätzliche bauliche Maßnahmen wie die Aufteilung in mehrere Brandabschnitte und ein Löschanlagenkonzept für die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien berücksichtigt.
Bedeutung für Grundstückseigentümer
Auch für Grundstückseigentümer kann DFI ein relevanter Partner sein. Das Unternehmen sucht Flächen mit Entwicklungspotenzial und verfügt über Erfahrung in der Umwandlung und Revitalisierung von Arealen. Besonders Brownfield-Flächen sind interessant, weil sie nachhaltige Standortentwicklung ermöglichen und vorhandene Flächenressourcen besser nutzen.
In einer Unternehmensmeldung zu Portfoliozukäufen verweist DFI darauf, dass zu den akquirierten Liegenschaften sowohl unbebaute Flächen als auch Brownfields gehörten. Brownfield-Revitalisierung wird dabei als Kernkompetenz des Unternehmens beschrieben.
Pressestimmen und öffentliche Wahrnehmung
DFI Real Estate wird in der externen Berichterstattung vor allem als spezialisierter Entwickler nachhaltiger Logistik- und Gewerbeimmobilien sichtbar. Fachmedien, Branchenplattformen und Projektpartner greifen insbesondere jene Themen auf, die auch die Positionierung des Unternehmens prägen: nachhaltige Energieversorgung, moderne Logistikstandorte, starke Nutzer, ESG-konforme Projektentwicklung und die Revitalisierung beziehungsweise effiziente Nutzung großer Gewerbeflächen.
Besonders deutlich wird dies beim Thema Solarenergie. Das pv magazine berichtet über die Kooperation von DFI Real Estate mit ENVIRIA und schreibt:
DFI Real Estate verpachtet die Dachfläche des Zukunftsparks an ENVIRIA. Das Startup errichtet darauf eine Solaranlage, betreibt sie und verkauft den erzeugten Grünstrom.
Damit wird DFI in einem energiewirtschaftlichen Fachkontext als Unternehmen wahrgenommen, das gewerbliche Dachflächen aktiv für die Energiewende nutzt.
Auch das Fachmedium Erneuerbare Energien hebt die Dimension des Projekts in Rastatt hervor. Demnach soll die Photovoltaikanlage auf rund 23.000 Quadratmetern Dachfläche eine Leistung von etwa 1,8 Megawatt erreichen. Diese externe Berichterstattung bestätigt die Relevanz der DFI-Projekte über den klassischen Immobilienmarkt hinaus: Die entwickelten Logistikimmobilien werden zugleich als Energieinfrastruktur betrachtet.
Im Logistiksegment wird DFI ebenfalls positiv aufgegriffen. Logistik Heute berichtete über den Industrie- und Logistikpark in Neuenburg am Rhein und stellte besonders den geplanten fossilfreien Betrieb heraus. Das Medium schreibt,
...dieser solle so weit wie möglich durch eine 18.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mehr als zwei Megawatt Peak gewährleistet werden. Dadurch wird DFI als Entwickler sichtbar, der Nachhaltigkeit nicht nur konzeptionell kommuniziert, sondern in konkrete technische Lösungen übersetzt.
Die strategische Bedeutung des Standorts Neuenburg zeigt sich auch in der Berichterstattung rund um Galaxus. Der Onlinehändler selbst berichtet über die Grundsteinlegung des neuen Logistikzentrums und verbindet das Projekt mit einem erheblichen Beschäftigungseffekt: Galaxus spricht von bis zu 1.000 Mitarbeitenden, die am Standort gesucht werden. Damit wird das von DFI entwickelte Projekt nicht nur als Immobilienvorhaben, sondern auch als regional relevanter Wirtschaftsstandort wahrgenommen.
Eine Meldung von Logistik Heute ordnet das Galaxus-Projekt zusätzlich als neuen Logistik-Hub im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich ein. Genannt werden rund 30.000 Quadratmeter Lager- und Bürofläche direkt an der Autobahn A5. Diese Einordnung unterstreicht die Qualität der Standortwahl und die Bedeutung des Projekts für grenzüberschreitende Warenströme.
Auch beim Projekt Lichtenau findet DFI Real Estate externe Aufmerksamkeit. Eine über PresseBox veröffentlichte Meldung der Firmengruppe Max Bögl nennt DFI ...als Auftraggeber für die schlüsselfertige Planung und Herstellung einer modernen Kühlhalle. Auf rund 39.000 Quadratmetern Grundstücksfläche entsteht dort eine Logistikhalle, die nach Fertigstellung an vanWylick übergeben werden soll. Das Projekt zeigt, dass DFI auch im Segment temperaturgeführter Logistik zunehmend sichtbar wird.
Insgesamt entsteht in der externen Berichterstattung das Bild eines Projektentwicklers, der Logistikimmobilien nicht als reine Zweckbauten versteht, sondern als nachhaltige, energieeffiziente und wirtschaftlich relevante Infrastruktur. Die Presse greift vor allem jene Aspekte auf, die DFI im Markt klar differenzieren: große Photovoltaikanlagen, ESG-konforme Projektentwicklung, starke Nutzer wie Galaxus, Dachser oder vanWylick sowie Standorte mit hoher logistischer und regionalwirtschaftlicher Bedeutung.
Einordnung im Wettbewerbsumfeld
DFI Real Estate bewegt sich in einem Markt, der von großen internationalen Entwicklern, institutionellen Immobilienplattformen und spezialisierten mittelständischen Projektentwicklern geprägt ist. Zu den bekannten Marktteilnehmern im Logistikimmobiliensegment zählen unter anderem Unternehmen wie Goodman, SEGRO, Prologis, Garbe Industrial Real Estate, Panattoni oder VGP. Diese Anbieter verfügen teilweise über große Bestandsportfolios, internationale Kapitalstrukturen und standardisierte Entwicklungsprozesse.
DFI Real Estate positioniert sich innerhalb dieses Wettbewerbsumfelds bewusst anders: nicht als globaler Immobilienkonzern, sondern als spezialisierter Entwickler mit hoher Umsetzungsgeschwindigkeit, kurzen Entscheidungswegen und starkem Fokus auf individuelle Projektlösungen. Genau darin liegt ein wesentlicher Vorteil. Das Unternehmen kann auf konkrete Grundstücke, Nutzeranforderungen und kommunale Rahmenbedingungen sehr gezielt reagieren.
Besonders stark ist DFI dort, wo Logistik- und Gewerbeimmobilien nicht nach einem Standardmodell entwickelt werden können. Dazu zählen Built-to-Suit-Projekte, also Immobilien, die exakt auf den späteren Nutzer zugeschnitten werden. Beispiele sind das Logistikprojekt in Rastatt für Dachser, das E-Commerce-Projekt in Neuenburg am Rhein für Galaxus oder das Distributionszentrum in Kandel für die Frischeplattform Südwest. Diese Projekte zeigen, dass DFI nicht nur Flächen bereitstellt, sondern nutzerspezifische Anforderungen wie Kühlung, Mezzaninflächen, Energieversorgung, Ladeinfrastruktur, Büroanteile und Brandschutzkonzepte früh in die Planung integriert.
Ein weiterer Differenzierungsfaktor ist die Kompetenz bei nachhaltigen Sondernutzungen. Während klassische Logistikimmobilien häufig vor allem nach Lage, Hallenfläche und Andienung bewertet werden, rückt DFI zusätzliche Faktoren in den Mittelpunkt: Photovoltaik, Wärmepumpentechnologie, DGNB-Gold-Zertifizierung, Mieterstrommodelle, digitale Gebäudeleittechnik, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Artenschutzmaßnahmen. Dadurch entstehen Immobilien, die nicht nur kurzfristig vermietbar, sondern langfristig ESG-fähig und betrieblich effizient sind.
Auch bei Brownfield-Revitalisierungen kann DFI im Wettbewerb punkten. Die Entwicklung bereits genutzter oder brachliegender Flächen ist häufig komplexer als klassische Neubauprojekte auf der grünen Wiese. Sie erfordert Erfahrung in Planung, Genehmigung, Altlastenbewertung, kommunaler Abstimmung und nachhaltiger Standortentwicklung. Gleichzeitig bietet sie einen klaren Mehrwert: vorhandene Flächen werden wieder nutzbar gemacht, zusätzliche Versiegelung wird reduziert und Kommunen erhalten moderne Gewerbestandorte ohne unnötigen Flächenverbrauch.
Im Vergleich zu großen Plattformen liegt die Stärke von DFI damit weniger in der Masse des Portfolios, sondern in der Qualität der einzelnen Entwicklung. Das Unternehmen verbindet mittelständische Agilität mit institutioneller Anschlussfähigkeit. Durch Partnerschaften mit Investoren und Fondsstrukturen kann DFI Projekte professionell finanzieren und strukturieren, bleibt zugleich aber flexibel genug, um individuelle Lösungen umzusetzen.
Für Nutzer bedeutet das: Sie erhalten keine Standardhalle, sondern eine Immobilie, die auf ihren Betrieb zugeschnitten ist. Für Kommunen bedeutet es: Sie bekommen einen Entwicklungspartner, der Nachhaltigkeit, Verkehr, Flächennutzung und Standortqualität mitdenkt. Für Investoren bedeutet es: Sie erhalten Zugang zu modernen Logistik- und Gewerbeimmobilien mit langfristiger Nachfrage, starken Mietern und klarer ESG-Ausrichtung.
Damit besetzt DFI Real Estate im deutschen Logistik- und Gewerbeimmobilienmarkt eine präzise Rolle: Das Unternehmen ist ein fokussierter Spezialist für nachhaltige, nutzerorientierte und institutionell investierbare Immobilienentwicklungen — besonders dort, wo Standardlösungen nicht ausreichen.
Fazit
DFI Real Estate steht für eine neue Generation von Industrie-, Gewerbe- und Logistikimmobilien. Das Unternehmen verbindet langjährige Branchenkompetenz, nachhaltige Projektentwicklung, nutzerspezifische Planung und institutionelle Investmentstrukturen.
Die wichtigsten öffentlich bekannten Projekte zeigen die Größenordnung und Ausrichtung: rund 27.800 Quadratmeter in Rastatt für Dachser, rund 33.600 Quadratmeter in Neuenburg am Rhein für Galaxus, rund 17.500 Quadratmeter in Kandel für die Frischeplattform Südwest und rund 20.000 Quadratmeter Mietfläche in Lichtenau.
Besonders stark ist DFI beim Thema ESG positioniert. Photovoltaikanlagen mit Leistungen von rund 1.800 kWp in Rastatt, mehr als 2,5 MWp in Neuenburg und rund 2 MWp in Kandel zeigen, dass Energieeffizienz und Eigenstromproduktion zentrale Bestandteile der Projektentwicklung sind. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch Wärmepumpen, digitale Gebäudeleittechnik, Mieterstrommodelle, Dach- und Fassadenbegrünung, Artenschutzflächen und DGNB-Gold-Ziele.
Für Kommunen bietet DFI Konzepte, die wirtschaftliche Entwicklung mit nachhaltiger Flächennutzung verbinden. Für Nutzer entstehen maßgeschneiderte Immobilien, die operative Anforderungen und Energieeffizienz zusammenbringen. Für Anleger eröffnet das Unternehmen Zugang zu einem wachsenden Segment nachhaltiger Logistik- und Gewerbeimmobilien mit langfristiger Nachfrage, starken Mietern und professionellen Partnerstrukturen.
Die Aussagen der Geschäftsführung fassen den Kern des Unternehmens gut zusammen: Nachhaltigkeit steht im Zentrum, Immobilienentwicklung soll neu gedacht werden, und DFI bleibt auf Wachstumskurs. Damit positioniert sich DFI Real Estate als fokussierter, erfahrener und zukunftsorientierter Entwickler in einem der wichtigsten Segmente des deutschen Immobilienmarkts.
Quellen und weiterführende Informationen
Unternehmens- und Projektquellen
- DFI Real Estate: Logistikimmobilienentwicklung in Rastatt – Dachser mietet 27.800 Quadratmeter
Projekt Rastatt, die Mietfläche von rund 27.800 m², Dachser als Mieter und die Vollvermietung vor Baubeginn.
- DFI Real Estate: DFI Real Estate feiert Grundsteinlegung für neue Logistikimmobilie in Rastatt
Grundsteinlegung, Fertigstellungserwartung, Vollvermietung an Dachser, PV-Konzept und Einbindung in den HANSA German Logistics Impact Fund.
- DFI Real Estate: DFI Real Estate und HANSAINVEST Real Assets gewinnen Galaxus als Mieter für Logistik-Projekt in Neuenburg am Rhein
Projekt Neuenburg, 33.600 m² Mietfläche, Galaxus als Mieter, Vollvermietung vor Baubeginn, PV-Anlage mit mehr als 2,5 MWp und Lage im Dreiländereck.
- DFI Real Estate: Feierliche Grundsteinlegung in Neuenburg am Rhein
Grundsteinlegung, das nachhaltige Immobilienkonzept, die geplante Fertigstellung und die Beteiligung von DFI, HANSAINVEST, GOLDBECK und Galaxus.
- DFI Real Estate: DFI Real Estate vermietet 17.500 Quadratmeter an Gemüsering für Distributionszentrum in Kandel
Projekt Kandel, 17.500 m² Fläche, Gemüsering beziehungsweise Frischeplattform Südwest als Nutzer, Kühlhalle und den ESG-/Energieeffizienzbezug.
- DFI Real Estate: DFI Logistikpark Lichtenau
Projektdaten zu Lichtenau, rund 20.300 m² Mietfläche, PV-Anlage, fossilfreie Heizung, DGNB-Gold-Anspruch und weitere Ausstattungsmerkmale.
- DFI Real Estate: DFI Real Estate gewinnt vanWylick als Mieter von Kühlhalle in Lichtenau
VanWylick als Mieter, den Projektfortschritt, den geplanten Übergabetermin im dritten Quartal 2026 und die Nutzung als Kühlhalle für Obst- und Gemüse-Logistik.
Partner- und Mieterquellen
- Dachser: Dachser erweitert Lagerkapazität in der Region Karlsruhe
Bestätigung durch den Mieter Dachser: rund 27.800 m² Warehousefläche in Rastatt und Erweiterung des Logistikzentrums Karlsruhe/Malsch.
- ENVIRIA: DFI Real Estate setzt mit ENVIRIA auf Solarstrom
PV-Kooperation in Rastatt, rund 23.000 m² Photovoltaikfläche und rund 1.800 kWp Leistung.
- Max Bögl: Firmengruppe Max Bögl errichtet Logistikimmobilie für DFI Real Estate
Max Bögl als Baupartner für Lichtenau, das Richtfest und die geplante Fertigstellung im dritten Quartal 2026.
Externe Fachmedien
- immobilienmanager: Galaxus mietet Logistikneubau bei Freiburg
Externe Branchenbestätigung für das Galaxus-Projekt in Neuenburg am Rhein mit 33.600 m².
- pv magazine: DFI Real Estate setzt mit ENVIRIA auf Solarstrom
Externe energiewirtschaftliche Einordnung der PV-Anlage in Rastatt mit rund 23.000 m² Dachfläche, rund 1.800 kWp Leistung und erwarteter Stromproduktion.
Heino Zießnitz
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