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Neuigkeiten von Cannabis ETF's und Aktien

Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 25.01.25

Börse/Aktien · 8 Min. Lesedauer

Neuigkeiten von Cannabis ETF's und Aktien - Titelbild

Cannabis als Anlageoption

 

Eine Anlage in Cannabis Aktien oder ETF's sollte sehr gut überlegt sein. In den vergangenen Jahren neigten diese Anlagen immer zu einer Blasenbildung, die dann auch platzte. Derzeit sind die meisten Aktien im Cannabis-Bereich am Boden. Eine Chance für langfristige Spekulationen-verbunden mit einem hohem Risiko.

 

Die Anlageempfehlung für Cannabis-Aktien hängt von der persönlichen Risikobereitschaft, den eigenen Anlagezielen und Anlagehorizont ab. Folgende Strategien und Überlegungen helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen:

 

Große, etablierte Unternehmen bevorzugen

 

Die etablierten Cannabisunternehmen haben die besten Chancen, langfristig zu bestehen:

 

Canopy Growth: Marktführer mit starker finanzieller Unterstützung durch Constellation Brands (40 %-Beteiligung). Fokus auf Diversifizierung und Markenportfolio.

 

Tilray: Global aktiv, vertikal integriert und mit Investitionen in Craft Beer und CBD-Produkte.
Aurora Cannabis: Pionier im Bereich medizinisches Cannabis mit Produktionsanlagen in mehreren Ländern, allerdings stark verschuldet.

 

 

Diversifizierte Unternehmen in Betracht ziehen

 

Einige Unternehmen mischen Cannabis mit anderen stabileren Geschäftsfeldern:

 

SNDL: Führend im kanadischen Spirituosenhandel und zugleich vertikal integrierter Cannabisproduzent.
Scotts Miracle-Gro (Hawthorne Division): Kein klassisches Cannabisunternehmen, aber führend bei Produkten für den Indoor-Anbau.
 

 

ETFs als risikoärmere Option


Wenn man nicht auf einzelne Unternehmensaktien setzen möchte, bieten ETFs eine diversifizierte Möglichkeit, in die Cannabisbranche zu investieren:

 

  • ETFMG Alternative Harvest ETF: Eines der größten Cannabis-ETFs mit einer breiten Auswahl an Unternehmen.
  • AdvisorShares Pure US Cannabis ETF: Fokus auf den US-Markt und Unternehmen mit direktem Bezug zur Legalisierung.
  • Horizons Marijuana Life Sciences ETF: Konzentration auf kanadische Cannabisaktien.
     
     

Strategien für risikobewusste Anleger


Langfristige Perspektive: Investieren Sie in Unternehmen mit starken finanziellen Fundamenten, die von regulatorischen Fortschritten profitieren könnten.

 

Kurzfristige Spekulation: Profitieren Sie von Kursschwankungen durch gezielte Investitionen bei Nachrichten oder politischen Fortschritten (z.B. Legalisierung in neuen Märkten).

 


Diversifikation und Absicherung


Da Cannabisaktien sehr volatil sind, sollte diese Anlageklasse nur einen kleinen Teil des Portfolios ausmachen. Diversifizieren Sie in stabilere Sektoren wie Technologie, Pharma oder Konsumgüter, um Risiken auszugleichen.

 

 

Aktuelle Empfehlungen 


Kaufen: Unternehmen mit solider Marktposition (z.B. Tilray, Canopy Growth) auf historischen Tiefständen für potenziellen langfristigen Gewinn.

 

Halten: Aktien wie Aurora Cannabis, wenn man bereits investiert hat und auf Erholung spekuliert.

 

Verkauf: Kleinere, hochverschuldete Unternehmen ohne klare Profitabilitätsaussichten.

 

Cannabis Aktien: Ein Überblick

 

Die meisten Cannabis-Aktien sind schon seit Jahren nicht mehr lukrativ. Einige Unternehmen der Cannabisbranche haben sich noch über Wasser halten können und erzielen teilweise noch moderate Gewinne.

 

Viele Anleger verkaufen - die mittlerweile fast wertlosen - Aktien. Einige Investoren halten und spekulieren auf das große Comeback einiger Papiere.

 

Börsennotierte Cannabis - Unternehmen (Auswahl)

 

 

Unternehmen

 

Marktkapitalisierung Aktienkurs Performance 1 Jahr
Jazz Pharmaceuticals 7,38 Mrd. € 116,39 € + 3,79 %
The Scotts Miracle-Gro Company 4,03 Mrd. € 69,70 € + 32,1 %
Tilray 1,02 Mrd. € 1,09 € - 40,2 %
Associated British Foods 16,24 Mrd. € 22,75 € - 15,0 %
SNDL 442 Mio. € 1,65 € + 27,8 %
Canopy Growth 208 Mio. € 2,12 € - 49,1 %
Aurora Cannabis 203 Mio. € 3,69 € + 2,5 %

(Stand 25.01.2025)

 

Jazz Pharmaceuticals

 

Jazz Pharmaceuticals ist ein Pharmaunternehmen aus Dublin, das sich auf die Behandlung von Schlafstörungen, Epilepsie und die Entwicklung von Krebsmedikamenten spezialisiert hat. Durch die Übernahme von GW Pharmaceuticals im Jahr 2021 stieg es in den Cannabismarkt ein, da GW führend in der Entwicklung von Cannabinoid-basierten Medikamenten war. Seit 2007 börsennotiert, zeigt die Aktie von Jazz Pharmaceuticals aufgrund des Biotech-Fokus weniger Volatilität als reine Cannabisaktien und bewegt sich seit zehn Jahren zwischen 100 und 175 €.

 

The Scotts Miracle-Gro Company

 

The Scotts Miracle-Gro Company aus Ohio ist weltweit führend in der Garten- und Rasenpflege, mit Produkten wie Düngern, Pflanzenschutzmitteln und Pflanzensubstraten. Über die Tochterfirma Hawthorne Gardening Company ist das Unternehmen jedoch ein bedeutender Akteur im Cannabismarkt, da es Nährstoffe und Materialien für den Indoor-Anbau, einschließlich Hanf, liefert. Zudem ist es an den US-Cannabisfirmen RIV Capital und Cansortium beteiligt, die 2024 fusionierten. Seit 1992 börsennotiert, erlebte die Aktie zwischen 2019 und 2021 einen Kursanstieg, verlor jedoch später alle Gewinne wieder.

 

Tilray

 

Tilray ist eines der größten und bekanntesten Cannabisunternehmen weltweit, gegründet 2013 und heute in New York ansässig. Es spezialisiert sich auf die Forschung, den Anbau, die Verarbeitung und den Vertrieb medizinischer Cannabisprodukte und kooperiert seit 2018 mit Novartis. Nach der Fusion mit Aphira 2021 und der Übernahme von Hexo Corp. 2023 ist Tilray auch im Freizeit-Cannabis-Markt aktiv. Neben Cannabis besitzt das Unternehmen eine Biersparte und gehört zu den zehn größten Craft-Beer-Brauereien in den USA. Trotz eines starken Börsenstarts 2018 an der Nasdaq ist die Aktie seitdem stark gefallen und liegt aktuell bei etwa 1 US$.

 

Associated British Foods

 

Associated British Foods ist ein diversifiziertes Unternehmen mit Geschäftsfeldern wie Lebensmittelverarbeitung, Zuckerproduktion, Agrarerzeugnisse, Einzelhandel (Primark) und Zutatenherstellung. Es zeigt eine hohe Gewinnstabilität (0,84 bereinigt) und ein moderates Gewinnwachstum von 7,81 % jährlich über 10 Jahre. Allerdings enttäuschte die Aktie langfristig mit einem Verlust von 38,8 % seit 2015 und einer jährlichen Rendite von -4,8 %. Auch im laufenden Jahr sank der Kurs um 7,8 %. Das Allzeithoch von 52,00 € (2015) liegt deutlich über dem aktuellen Kurs von 22,75 €. Trotz stabiler Gewinne bleiben die Aktienkursentwicklungen schwach.

 

SNDL

 

SNDL ist Kanadas größter privater Spirituosenhändler mit Marken wie Ace Liquor und Wine and Beyond. Zudem zählt SNDL zu den führenden vertikal integrierten Cannabisunternehmen des Landes und deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab. Bekannte Cannabismarken sind Value Buds, Spiritleaf und Firesale Cannabis. Seit dem Börsengang Ende 2019 hat die Aktie massiv an Wert verloren: Nach einem kurzen Höchststand über 100 US-$ fiel der Kurs auf unter 2 US-$.

 

Canopy Growth

 

Canopy Growth ist eines der größten Cannabisunternehmen weltweit, gegründet 2014 in Kanada. Es produziert vor allem medizinisches Cannabis und industriellen Hanf für Hautpflegeprodukte und Textilien. Mit Constellation Brands als Großaktionär (40 %) hat Canopy Growth ein global diversifiziertes Portfolio aufgebaut. Als erster börsennotierter Cannabishersteller ging das Unternehmen 2018 an die Börse. Die Aktie zeigte extreme Schwankungen: Nach einem starken Anstieg bis 2019 brach der Kurs mehrfach ein und hat seit 2021 rund 98 % an Wert verloren.

 

 

Aurora Cannabis

 

Aurora Cannabis, gegründet 2006 in Edmonton, Kanada, gehört zu den ältesten Herstellern von medizinischem Cannabis in pharmazeutischer Qualität. Mit über 15 Produktionsanlagen weltweit, darunter eine in Leuna (Deutschland), ist das Unternehmen global aktiv. Durch Übernahmen wie Pedanios (2017), CanniMed Therapeutics (2018) und Indica Industries (2024) wuchs Aurora Cannabis erheblich. Die Aktie ist seit 2017 an der Toronto Stock Exchange und seit 2018 an der New York Stock Exchange notiert. Nach einem Börsenboom bis 2019, bei dem der Kurs über 1.000 US-$ lag, fiel die Aktie massiv und wird heute unter 4 US-$ gehandelt.

Cannabis ETFs

 

Wer sich als Anleger nicht den Risiken von Einzelaktien aussetzen will, der setzt auf einen der bekannten Cannabis ETF's. Cannabis-ETFs bieten Anlegern die Möglichkeit, breit gestreut in die Cannabisbranche zu investieren, ohne sich auf einzelne Unternehmen konzentrieren zu müssen.

 

Cannabis-ETFs bündeln Aktien von Unternehmen, die im Bereich Cannabis aktiv sind, wie Anbau, Verarbeitung, Vertrieb oder verwandte Branchen (z.B. CBD-Produkte, Pharmazeutika). Sie verfolgen in der Regel einen bestimmten Index, der die Branche abbildet.

 

  • ETFMG Alternative Harvest ETF
  • AdvisorShares Pure US Cannabis ETF
  • Horizons Marijuana Life Sciences ETF

 

ETFMG Alternative Harvest (MJ)

 

  • ETFMG Alternative Harvest war der erste börsengehandelte Fonds in den USA, der sich auf den globalen Marihuana-Sektor konzentrierte
  • größte Cannabis-ETF, mit dem derzeit gehandelt werden kann
  • Vermögenswert beläuft sich auf 726 Mio. $
  • MJ bildet den Prime Alternative Harvest Index nach, der 38 Unternehmen sowohl aus der medizinischen als auch aus der Freizeit-Cannabis-Industrie umfasst
  • wichtigste Beteiligungen sind: Canopy Growth, GW Pharmaceuticals, Tilray, Cronos Group und Aurora

 

AdvisorShares Pure Cannabis (YOLO)

 

  • AdvisorShares Pure Cannabis wird aktiv von Dan Ahrens verwaltet
  • war der erste Cannabis-ETF seiner Art, der in den USA gegründet wurde
  • die größten Beteiligungen von YOLO sind: Innovative Industrial Properties, GW Pharmaceuticals, Valens GroWorks, Village Farms und Corbus Pharmaceuticals
  • diese fünf Beteiligungen entsprechen etwa 40% des Gesamtvermögenswerts des Fonds 

Horizons Marijuana Life Sciences ETF (HMMJ)

 

  • Horizons Marijuana Life Sciences Index bildet die Wertentwicklung des North American Marijuana Index ab.
  • er investiert in nordamerikanische Cannabisunternehmen mit Schwerpunkt auf Life Sciences.
  • der ETF bietet Diversifikation innerhalb der Branche, ist jedoch aufgrund der hohen Volatilität und regulatorischen Unsicherheiten risikoreich.
  • eignet sich für Anleger, die breit in die Cannabisbranche investieren möchten, sollte aber nur einen Teil eines diversifizierten Portfolios ausmachen.

Cannabis Anlagestrategien

 

Obwohl Anlagen in Cannabis Produkte interessant und reizvoll sind, empfehlen wir Anlegern maßvoll und zurückhaltend in diese Sparte zu investieren.

 

Investment in Einzelaktien

 

Es ist wie bei allen Kapitalanlagen immer zuerst die Frage nach der eigenen Risikobereitschaft zu klären. Wer als Anleger bereit ist ein sehr hohes Risiko zu tragen und den Totalverlust nicht scheut, der sollte in Einzelaktien bei Cannabis-Produkten investieren.

 

In der Vergangenheit gab es besonders in diesem Sektor die eine oder andere Überraschung, als einzelne Breakout-Aktien über Nacht zum Star wurden. Dann sind schwindelerregende Renditen die Belohnung für das hohe Risiko. Anleger in ETFs merken von solchen Erdbeben meist nicht viel, wenn 80-100 verschiedene Werte in einem Fonds liegen.

 

 

Langfristiger Anlagehorizont

 

Angesichts der Volatilität und des sich entwickelnden Trends auf dem Cannabis-Markt sollte man eine sehr langfristige Perspektive bevorzugen. Hierzu eignen sich Investitionen in Cannabis ETFs. Kurzfristige Schwankungen des ETF sollten Anleger in Kauf nehmen, was in der Regel aber das langfristige Wachstumspotenzial des ETF wenig beeinflusst.

 

 

Diversifikation

 

Obwohl ein ETF bereits eine gewisse Diversifikation innerhalb des Cannabis-Sektors bietet, sollten Anleger den Anteil an Cannabis-Anlagen im Gesamtportfolio diversifizieren. Da die Cannabisbranche noch relativ jung ist, erwachsen aus ihr auch zusätzliche Risiken. Legen Sie klare Grenzen für den Anteil Ihres Portfolios fest, den Sie bereit sind, im Cannabis-Sektor zu investieren.

 

Wir empfehlen ein Investment in einen Cannabis ETF von maximal 5% des Gesamtportfolios.

Die Entwicklung von Cannabis-Aktienunternehmen

 

Die Entwicklung von Cannabis-Aktienunternehmen in den letzten 10 Jahren war geprägt von extremen Höhen und Tiefen, die durch Marktchancen, regulatorische Entwicklungen und überhöhte Erwartungen an die Branche beeinflusst wurden. Nach großen Gewinnen folgten zahlreiche Zusammenbrüche. Viele Cannabis-Unternehmen sind nur noch Pennystocks.

 

 

Frühe Phase (2013-2016)

 

In dieser Zeit begann die Legalisierungswelle von medizinischem und später auch Freizeit-Cannabis in Nordamerika. Länder wie Kanada und US-Bundesstaaten wie Colorado und Washington legalisierten den Konsum.

 

Cannabisunternehmen wie Canopy Growth, Aurora Cannabis und Tilray erlebten einen Boom, da Anleger auf den (vermeindlich) potenziellen Milliardenmarkt setzten.

 

 

Börsenboom (2017-2018)


Kanada legalisiert Cannabis: Die vollständige Legalisierung von Freizeit-Cannabis in Kanada (2018) schürte weltweit hohe Erwartungen.

 

Viele Cannabisunternehmen gingen an die Börse, darunter Tilray, Aurora Cannabis und Canopy Growth. Aktienkurse schossen in die Höhe, getrieben von spekulativen Investitionen.

 

Tilray erreichte beispielsweise kurz nach seinem Börsengang 2018 einen Kurs von über 100 US-$, während Aurora Cannabis und Canopy Growth ebenfalls ihre Allzeithochs erzielten.

 

 

Marktüberhitzung und Einbruch (2019-2020)


Überkapazitäten und regulatorische Hürden: Die Erwartungen an das Marktwachstum konnten nicht erfüllt werden. Überproduktion, sinkende Preise und komplexe Vorschriften führten zu massiven Verlusten bei Cannabisunternehmen.

 

Viele Aktien verloren bis zu 90 % ihres Wertes. Unternehmen wie Aurora Cannabis, Canopy Growth und Tilray verzeichneten drastische Kursrückgänge.

 

Aurora Cannabis fiel beispielsweise von über 1.000 US-$ auf unter 10 US-$. Ähnliche Rückgänge zeigten sich bei anderen Aktien.

 

 

Kurzfristiger Aufschwung (2021)


Legalisierungsdebatte in den USA: Die Hoffnung auf eine bundesweite Legalisierung unter der Biden-Administration führte zu einem kurzen Aufschwung der Cannabisaktien.

 

Viele Unternehmen, darunter Canopy Growth und Tilray, erlebten einen temporären Kursanstieg, der jedoch nicht nachhaltig war.

 

 

Ernüchterung und Konsolidierung (2022-2024)


Marktkonsolidierung: Viele Unternehmen fusionierten oder wurden aufgekauft, da sie allein nicht profitabel arbeiten konnten (z.B. Tilray-Übernahme von Hexo, Aurora Cannabis' Akquisition von Indica Industries).

 

Kursverläufe blieben schwach, da strukturelle Probleme wie Überkapazitäten und fehlende regulatorische Fortschritte in den USA anhielten. Aktien wie Canopy Growth und Aurora Cannabis notierten 2024 bei Kursen von unter 5 US-$.

 

 

Aktueller Trend (2025)


Diversifikation: Unternehmen wie Tilray und Canopy Growth versuchen, durch Investitionen in andere Branchen (z.B. Getränke, Hanfprodukte, Craft Beer) ihre Einnahmen zu stabilisieren.

 

Schwache Aktienperformance: Die meisten Cannabisaktien befinden sich weiterhin auf einem historischen Tiefpunkt. Anleger bleiben skeptisch gegenüber der Profitabilität der Branche.

 

 

Fazit


Die Cannabisbranche hat in den letzten 10 Jahren einen regelrechten Hype und darauf folgende Ernüchterung erlebt. Unternehmen konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllen, und viele kämpfen mit finanziellen und strukturellen Herausforderungen. Der Markt bleibt weiterhin höchst spekulativ. Investitionen in Cannabisaktien sind nach wie vor riskant.

Was man noch über Cannabis wissen sollte

 

Cannabis oder Marihuana?

 

Was ist der Unterschied zwischen Cannabis oder Marihuana? Es gibt keinen. Cannabis ist der wissenschaftliche Name, Marihuana ist die umgangssprachliche Bezeichnung von Cannabis.

 

 

THC und CBD

 

In Cannabis wurden ca. 500 chemische Bestandteile nachgewiesen. Einige Bestandteile sind Cannabinoide, also Substanzen, welche auf die menschlichen Cannabinoid-Rezeptoren wirken. Die bekanntesten Cannabinoide sind:

 

  • Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Cannabidiol (CBD)
  • Casnnabinol (CBN)
     

Nur THC verändert das Bewußtsein.

 

Hanf

 

Hanf ist eine Cannabis-Sorte, welche einen hohen CBD-Gehalt und einen niedrigen THC-Gehalt. Hanf ist weit verbreitet zur Herstellung von Fasern, die z.B. zu Stoffen, Säcken oder Seilen weiterverarbeitet werden.


Heino Zießnitz

Heino Zießnitz

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