AMAGVIK AG Erfahrungen & Rezensionen
Autor: Heino Zießnitz · Zuletzt aktualisiert: 23.07.25
Immobilien · 8 Min. Lesedauer
Die AMAGVIK AG ist eine im Jahr 2017 gegründete Schweizer Immobiliengesellschaft mit Hauptsitz in St. Gallen, die seit dem 28. Februar 2024 an der BX Swiss (Ticker: AMAN) börsennotiert ist.
Der Fokus liegt auf dem Erwerb, der Entwicklung, dem Bau und dem langfristigen Halten von Wohnimmobilien, insbesondere in der Ostschweiz. Das Unternehmen setzt auf modernes, bezahlbares Wohnen für urbane Zielgruppen und wird von einem erfahrenen Management mit starker Immobilien- und Finanzexpertise geführt.
Das Wichtigste zur AMAGVIK AG in Kürze
Strategie „Build and Hold“
Die AMAGVIK AG entwickelt Wohnimmobilienprojekte mit dem Ziel, diese langfristig im eigenen Bestand zu halten. Diese Strategie ermöglicht eine stetige Mietrendite und trägt zur Stabilität des Geschäftsmodells bei.
Solide Bilanzstruktur
Im Geschäftsjahr 2024 belief sich die Bilanzsumme auf rund 15,3 Millionen Schweizer Franken. Davon entfielen etwa 2 Millionen Franken auf Eigenkapital – ein solides Fundament für weiteres Wachstum.
Erholung im operativen Ergebnis
Nach einem negativen Vorjahr erzielte die AMAGVIK AG 2024 ein positives Betriebsergebnis. Das zeigt eine klare operative Trendwende und steigende Effizienz im Kerngeschäft.
Gezielte Projektverkäufe
Mit dem Verkauf der Liegenschaften in Wängi und Dussnang-Oberwangen sicherte sich das Unternehmen zusätzliche Liquidität. Gleichzeitig konnten stille Reserven gehoben und die Bilanzstruktur gezielt verbessert werden.
Starkes Management
Verwaltungsratspräsident Michael Oehme bringt langjährige Führungserfahrung und ein belastbares Netzwerk aus Medien, Immobilien und Finanzkommunikation mit. Er prägt die strategische Ausrichtung und steht für eine transparente Kommunikation mit Investoren.
Kontaktdaten des Unternehmens:
AMAGVIK AG
Vadianstrasse 24
9000 St. Gallen
Schweiz
Telefon: +41 71 388 76 01
E-Mail: info@amagvik.ch
Website: www.amagvik.ch
Informationen zur Geschäftsführung
Michael Oehme ist seit der Börsennotierung der AMAGVIK AG das prägende Gesicht des Unternehmens und fungiert als Verwaltungsratspräsident mit operativer Verantwortung. Der 1963 geborene deutsche Betriebswirt bringt über 30 Jahre Erfahrung in den Bereichen Medienarbeit, Investor Relations, Unternehmenskommunikation und Finanzmärkte mit.
In der Vergangenheit war er unter anderem für mittelständische Investmentgesellschaften und Kommunikationsagenturen tätig, bevor er sich verstärkt auf die Immobilienentwicklung in der DACH-Region konzentrierte. Oehme gilt als netzwerkstarker Macher, der besonders im Bereich Kapitalmarktkommunikation und Börseneinführung fundiertes Know-how mitbringt.
Bei AMAGVIK verantwortet er nicht nur die strategische Ausrichtung und Investor Relations, sondern ist auch aktiv in die Auswahl, Entwicklung und Steuerung von Immobilienprojekten eingebunden. Sein Ziel ist es, das Unternehmen langfristig als glaubwürdigen und transparenten Wohnraumentwickler in der Ostschweiz zu etablieren.
Joelkis Rosario ist seit 2024 Mitglied des Verwaltungsrats der AMAGVIK AG und bringt eine unternehmerisch geprägte Sichtweise in das Führungsgremium ein. Er übernimmt Aufgaben in den Bereichen Projektkoordination, Administration und interne Prozesse und sorgt für reibungslose Abläufe in der operativen Umsetzung von Bau- und Entwicklungsprojekten.
Ihre praktische Erfahrung in Unternehmensführung und Immobilienverwaltung ergänzt die strategischen Kompetenzen von Michael Oehme auf sinnvolle Weise. Durch seine Mitarbeit wurde das Führungsteam breiter aufgestellt – ein wichtiger Schritt für die weitere Professionalisierung und Skalierung des Unternehmens.
Sein Engagement gilt vor allem der Effizienzsteigerung im Tagesgeschäft sowie der strukturellen Weiterentwicklung des Unternehmens in der Wachstumsphase.
Unternehmenssteckbrief der AMAGVIK AG
Die AMAGVIK AG wurde im Jahr 2017 gegründet und ist als Aktiengesellschaft im Schweizer Handelsregister eingetragen. Sie hat ihren Firmensitz in St. Gallen, einer wirtschaftlich und infrastrukturell gut angebundenen Stadt im Nordosten der Schweiz. Die Gesellschaft ist in der Immobilienentwicklung und -bewirtschaftung tätig und verfolgt dabei eine klare strategische Ausrichtung: „Build and Hold“.
Das bedeutet, dass die entwickelten Wohnimmobilien nicht kurzfristig veräußert, sondern langfristig im Bestand gehalten und zur Generierung nachhaltiger Mieterträge genutzt werden.
Im Februar 2024 erfolgte der Schritt an die Börse:
Seither ist die AMAGVIK AG an der BX Swiss gelistet. Die Aktie wird unter dem Ticker AMAN geführt und trägt die ISIN CH1307959705. Mit dem Börsengang verfolgt das Unternehmen das Ziel, Wachstumskapital für neue Projekte zu mobilisieren und sich gleichzeitig am Kapitalmarkt als verlässlicher Immobilienwert zu etablieren.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 wies die AMAGVIK AG eine Bilanzsumme von 15,285 Millionen Schweizer Franken aus. Das Eigenkapital belief sich auf rund 2,015 Millionen Franken, während das Fremdkapital mit etwa 12,87 Millionen Franken den überwiegenden Anteil der Passivseite darstellte.
Trotz dieser Fremdfinanzierungsquote zeigt sich die Bilanzstruktur als grundsätzlich solide und an der projektbezogenen Kapitalbindung ausgerichtet. Die Gesellschaft finanziert ihre Bauprojekte überwiegend über Darlehen und optimiert ihre Mittelbindung durch gezielte Verkäufe und Reinvestitionen.
Die Unternehmensstruktur ist dabei schlank, effizient und projektorientiert aufgebaut – ein typisches Merkmal wachstumsorientierter Immobilienentwickler mit regionalem Fokus. Mit Blick auf die nächsten Jahre plant AMAGVIK, das bestehende Immobilienportfolio zu erweitern, zusätzliche Projektstandorte zu erschließen und dabei die Kapitalstruktur weiter zu konsolidieren.
Wirtschaftliche Situation der AMAGVIK AG
Im Geschäftsjahr 2024 konnte die AMAGVIK AG wichtige operative und finanzielle Fortschritte verzeichnen – trotz eines nach wie vor herausfordernden Marktumfelds. Der Immobiliensektor in der Schweiz war geprägt von gestiegenen Baukosten, einem veränderten Zinsumfeld sowie erhöhten regulatorischen Anforderungen. Dennoch gelang es der Gesellschaft, ihre finanzielle Basis zu festigen und das operative Geschäft deutlich zu verbessern.
Die Bilanzsumme lag zum Stichtag 31. Dezember 2024 bei CHF 15,285 Millionen, was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (CHF 16,345 Mio.) darstellt. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf gezielte Projektverkäufe und eine damit verbundene Umschichtung der Bilanzstruktur zurückzuführen. Das Eigenkapital belief sich auf CHF 2,015 Millionen, ebenfalls leicht rückläufig (Vorjahr: CHF 2,485 Mio.), wobei dieser Rückgang im Kontext der Verlustreduktion als kontrolliert zu bewerten ist.
Die Fremdfinanzierung betrug zum gleichen Zeitpunkt CHF 12,87 Millionen – ein Niveau, das der AMAGVIK AG aufgrund projektbezogener Mittelverwendung eine gewisse Flexibilität erlaubt, jedoch auch auf eine weiterhin hohe Verschuldungsquote hinweist.
Besonders positiv zu bewerten ist die deutliche Verbesserung der Liquiditätslage. Die verfügbaren Zahlungsmittel stiegen von nur CHF 45.000 im Vorjahr auf nunmehr CHF 432.000, was der Gesellschaft zusätzlichen Handlungsspielraum verschafft – insbesondere für laufende Projekte, Finanzierungskosten und neue Akquisitionen. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf den Verkauf der Renditeliegenschaft in Wängi Ende 2024 zurückzuführen, der mit einem signifikanten Erlös abgeschlossen wurde.
Auch das operative Ergebnis (EBIT) konnte im Jahr 2024 nach zuvor negativen Vorzeichen ins Positive gedreht werden:
Mit CHF +10.000 erzielte die Gesellschaft erstmals seit mehreren Jahren ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Zwar ist dieser Betrag noch vergleichsweise niedrig, jedoch markiert er einen wichtigen Wendepunkt in der operativen Entwicklung. Parallel dazu gelang es, den Jahresfehlbetrag von –590.000 CHF im Vorjahr auf –470.000 CHF zu reduzieren – ein Rückgang um rund 20 %, der auf eine verbesserte Kostenstruktur, erste Mieteinnahmen sowie höhere Einmaleffekte aus Projektverkäufen zurückzuführen ist.
Ein bedeutendes Ereignis nach dem Bilanzstichtag war der Verkauf der Liegenschaft Dussnang-Oberwangen im März 2025, die zu einem Veräußerungsgewinn von rund CHF 400.000 führte. Dieser Gewinn wird sich im Geschäftsjahr 2025 positiv auf das Finanzergebnis auswirken und dient darüber hinaus als Beleg für die Werthaltigkeit der entwickelten Objekte. Durch solche Verkäufe gelingt es AMAGVIK, gebundenes Kapital freizusetzen, Liquidität zu generieren und gleichzeitig das Portfolio mit Fokus auf nachhaltige Mieterträge weiterzuentwickeln.
Insgesamt zeigen die Zahlen eine stabilisierende Entwicklung bei hoher Transparenz. Die Kontrollmechanismen im Portfolio-Management, die Kostendisziplin in der Projektentwicklung sowie der zielgerichtete Umgang mit Verkaufserlösen deuten auf ein professionell geführtes Unternehmen mit langfristiger Perspektive hin.
Marktstellung der AMAGVIK AG
Die AMAGVIK AG positioniert sich als regional fokussierter Wohnimmobilienentwickler mit klar umrissenem Geschäftsmodell im mittleren Preissegment. Im direkten Vergleich zu den großen börsennotierten Schweizer Immobilienkonzernen – etwa Swiss Prime Site, PSP Swiss Property oder auch HIAG – nimmt AMAGVIK bewusst eine Nischenrolle ein.
Während die Großunternehmen auf Diversifikation, flächendeckende Bestandsportfolios und komplexe Gewerbestrukturen setzen, konzentriert sich AMAGVIK auf überschaubare, klar kalkulierbare Wohnprojekte mit hohem Alltagsnutzen für die Bevölkerung.
Flexibilität und schlanke Strukturen
Ein zentrales Unterscheidungsmerkmal ist die hohe operative Agilität. Als kleines, fokussiertes Unternehmen kann AMAGVIK schneller auf Marktveränderungen reagieren, Genehmigungsprozesse effizient steuern und Entscheidungswege kurz halten. Im Gegensatz zu trägeren Großkonzernen mit umfangreichen Verwaltungsstrukturen nutzt AMAGVIK diese Beweglichkeit, um Entwicklungs- und Verkaufszyklen zu verkürzen und neue Potenziale rascher zu erschließen.
Regionale Spezialisierung statt nationale Streuung
AMAGVIK beschränkt sich bewusst auf die Ostschweiz – insbesondere auf Kantone wie Thurgau, St. Gallen und angrenzende Gebiete. Diese Regionen zeichnen sich durch stabile Mietmärkte, hohen Wohnraumbedarf sowie gute infrastrukturelle Anbindung aus. Statt auf Prestigeobjekte in Zürich oder Genf zu setzen, erschließt das Unternehmen Standorte mit solidem Bevölkerungspotenzial und geringerer Konkurrenz.
Diese lokale Marktkenntnis ist ein strategischer Vorteil, der sich in der Projektentwicklung, dem Erwerb geeigneter Grundstücke und in der Mietpreisgestaltung auszahlt.
Bezahlbares Wohnen im Fokus
Während viele große Player den Fokus auf Premium-Segmente oder renditestarke Gewerbeflächen legen, richtet sich AMAGVIK an durchschnittliche Mietergruppen mit mittlerem Einkommen.
Die entwickelten Wohnungen sind funktional, modern und preislich so gestaltet, dass sie breiten Bevölkerungsschichten zugänglich bleiben – insbesondere in einem angespannten Wohnungsmarktumfeld. Diese Ausrichtung auf gesellschaftlich relevanten Wohnraum trifft den Nerv der Zeit und stärkt gleichzeitig die langfristige Auslastung.
Finanzielle Agilität und Projektrotation
Ein weiterer Vorteil gegenüber den „Platzhirschen“ ist das dynamische Finanzierungskonzept. AMAGVIK nutzt klassische Fremdfinanzierung gezielt zur Projektentwicklung, ergänzt um Eigenkapital aus Verkäufen.
Durch diese aktive Projektrotation – also der selektive Verkauf einzelner Objekte zur Liquiditätsgewinnung – wird Kapital freigesetzt, das direkt in neue Vorhaben reinvestiert wird. Diese Strategie ermöglicht Wachstum ohne übermäßige Kapitalbindung und gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, sich auch bei geringerem Startvolumen zügig weiterzuentwickeln.
Abgrenzung zur Konkurrenz
Im Gegensatz zu börsennotierten Großunternehmen, die häufig auf ESG-Berichtspflichten, Diversifizierungsdruck oder Portfolio-Umstrukturierungen reagieren müssen, kann sich AMAGVIK auf ein überschaubares Set an Kernzielen konzentrieren.
Diese sind klar definiert:
- Wohnimmobilien mit Bedarfspotenzial entwickeln
- Werte durch Bau und Vermietung schaffen
- strategisch verkaufen
- und so eine skalierbare Ertragsbasis aufbauen
Diese Konzentration verleiht dem Unternehmen eine klare Identität, erhöht die Wiedererkennbarkeit im Kapitalmarkt und ermöglicht eine fokussierte Kommunikation mit Investoren.
Pressestimmen & Erfahrungsberichte
Die öffentliche und fachliche Wahrnehmung der AMAGVIK AG hat sich seit dem Börsengang im Februar 2024 spürbar verbessert. Sowohl in der Finanzpresse als auch in Branchennachrichten und Investorenforen wird das Unternehmen zunehmend als solider, wachstumsorientierter Immobilienwert wahrgenommen, der sich in einem anspruchsvollen Umfeld behauptet. Der Tenor: klein, aber strategisch klar ausgerichtet und professionell geführt.
Die strategische Neuausrichtung, die sich durch gezielte Projektverkäufe, eine verbesserte Liquiditätslage und den operativen Turnaround im Jahr 2024 manifestiert, wird von Fachjournalisten als „bemerkenswerter Entwicklungsschritt“ gewürdigt. Besonders hervorgehoben wird dabei der Übergang von einer reinen Entwicklungsphase hin zu einem strukturierten Bestandsaufbau, der durch die „Build-and-Hold“-Strategie neue Stabilität in das Geschäftsmodell bringt.
Ein deutliches Signal für das Vertrauen in das Management ist die ordentliche Generalversammlung 2025, bei der sämtliche Anträge des Verwaltungsrats mit über 97 % Zustimmung angenommen wurden – darunter auch der Jahresabschluss, der Vergütungsbericht sowie die Entlastung des Führungsteams. Solche Zustimmungswerte gelten im Kapitalmarktumfeld als starkes Votum der Aktionäre für Transparenz, Professionalität und strategische Stringenz.
Fachportale und Kapitalmarktbeobachter loben insbesondere das Auftreten des Unternehmens an der BX Swiss, das sich als junges, aber ambitioniertes Immobilienunternehmen präsentiert. Die Investor Relations gelten als offen, klar strukturiert und fokussiert auf die Zielgruppe langfristig orientierter Anleger. Die regelmäßige Veröffentlichung von Projektupdates, Informationen zu Verkäufen sowie die nachvollziehbare Finanzberichterstattung sind in der Szene eher selten und werden entsprechend positiv aufgenommen.
Verwaltungsratspräsident Michael Oehme wird in mehreren Fachmedien als „Macher mit Substanz“ beschrieben. Sein professionelles Auftreten, sein breites Netzwerk in Medien, Immobilien und Kapitalmarkt sowie seine Fähigkeit zur transparenten Kommunikation mit Investoren gelten als zentrale Erfolgsfaktoren für die positive Außenwirkung des Unternehmens. Er wird nicht als reiner Verwalter, sondern als aktiver Impulsgeber wahrgenommen, der strategisch denkt, Chancen erkennt und konsequent umsetzt.
Auch erste Rückmeldungen aus Anlegerkreisen bestätigen das zunehmende Vertrauen. In Börsen- und Anlageforen wird die Aktie der AMAGVIK AG immer häufiger als „interessanter Nischenwert mit Wachstumsperspektive“ bezeichnet. Vor allem das klare Geschäftsmodell, die regionale Expertise sowie die realistische Bewertung im Verhältnis zur Substanz und Projektpipeline werden als Pluspunkte genannt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Resonanz auf die AMAGVIK AG ist überwiegend positiv. Zwar wird das Unternehmen als klein und selektiv wahrgenommen, aber gleichzeitig als ambitioniert, transparent und gut geführt. In einem Umfeld, in dem viele Immobiliengesellschaften mit Bewertungskrisen und Vertrauensverlust kämpfen, bietet AMAGVIK ein alternatives Bild – geprägt von Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und einer strategischen Linie, die Investoren nachvollziehen können.
Empfehlungen für Anleger
Die AMAGVIK AG bietet interessante Einstiegsmöglichkeiten für Anleger, die auf der Suche nach substanziell unterlegten, mittelständischen Immobilienwerten mit regionalem Fokus sind. Das Geschäftsmodell ist einfach, aber wirksam – und birgt sowohl Potenzial als auch Risiken, die es sorgfältig zu bewerten gilt. Nachfolgend fünf konkrete Empfehlungen für potenzielle oder bestehende Investoren:
Langfristiger Horizont gefragt
Das Unternehmen verfolgt eine klare „Build-and-Hold“-Strategie, bei der neu entwickelte Wohnimmobilien langfristig im Bestand gehalten und vermietet werden. Diese Vorgehensweise ist nicht auf kurzfristige Gewinnmitnahmen, sondern auf dauerhafte Erträge durch Mieteinnahmen und Wertstabilität ausgerichtet – ideal für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont, die auf solide Sachwertinvestitionen setzen.
Managementstärke als Investitionsargument nutzen
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der AMAGVIK AG ist das engagierte und präsente Management unter Michael Oehme. Seine Kommunikationsstärke, sein kapitalmarktorientiertes Denken sowie sein aktiver Austausch mit Investoren schaffen Vertrauen und Nähe – insbesondere in einem Umfeld, in dem viele Small Caps unter fehlender Transparenz leiden. Anleger sollten den persönlichen Führungsstil als Qualitätsmerkmal werten und den direkten Draht zur Unternehmensleitung ggf. aktiv nutzen.
Renditeerwartungen realistisch halten
Anleger sollten sich bewusst sein, dass AMAGVIK derzeit keine Dividende ausschüttet und sich in einer Wachstums- und Aufbauphase befindet. Die Bewertung basiert daher nicht auf laufenden Ausschüttungen, sondern auf dem mittel- bis langfristigen Substanzwert der entwickelten Immobilien sowie der Fähigkeit des Unternehmens, diese rentabel zu bewirtschaften oder gewinnbringend zu veräußern.
Wer bereit ist, diesen Weg mitzugehen, könnte perspektivisch überdurchschnittlich profitieren – insbesondere im Vergleich zu größeren, bereits ausgereizten Immobilienwerten.
Fazit
Die AMAGVIK AG hat sich als kleiner, fokussierter Immobilienentwickler mit seriösem Management und wachsender Bilanzstabilität etabliert. Mit Projekten im mittleren Wohnpreissegment bedient das Unternehmen einen stabilen Bedarf.
Die Kombination aus strategischem Verkauf, moderner Wohnraumentwicklung und solider Führung macht AMAGVIK zu einem vielversprechenden Wert – vor allem für Anleger, die Chancen im mittleren Segment des Schweizer Immobilienmarkts suchen. Trotz der kleinen Größe überzeugt das Unternehmen durch Transparenz, Agilität und Kontinuität.
Quellenverzeichnis
Unternehmenswebseite AMAGVIK AG
Geschäftsbericht 2024
AnlegerPlus Magazin
Fachmagazin „Scoredex“
BX Swiss Unternehmensregister
Simply Wall St (Daten zu Bewertung & Analystenmeinung)
Generalversammlungsprotokoll 2025
Marketscreener Unternehmensprofil
Moneyhouse Firmenbuch Schweiz
Heino Zießnitz
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